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Orientierungsläufe, die nicht im ÖFOL-Kalender sind / sein dürfen?

Spannende Zeiten. Angeblich dürfen bestimmte Veranstaltungen nun nicht mehr als ÖFOL-Veranstaltung im Kalender aufscheinen - schuld ist angeblich wieder der Virus.....

Kommentare

  • lieber Michael, kläre uns auf - da Transparenz von Verbandsseite ein Tabu ist, ernenne ich dich zu meinem Informanten
  • Angeblich (Laut Info der Veranstalter - in dem Fall nicht der ÖFOL) dürfen  "Nicht-ÖFOL-Veranstaltungen" (Wie z.B. die Wiener Akademischen
    Meisterschaften - wie dann wohl auch das O-Festival 2021) nicht mehr im Offiziellen ÖFOL Kalender aufscheinen und somit auch nicht mehr dort beworben werden!
    Näheres wird uns wohl die Präsidentin demnächst erklären können!
  • Die ÖFOL-"Begründung" ist, dass die USI keine ÖFOL-Mitglieder wären. (Andererseits werden die Universitätsweltmeisterschaften aber trotzdem ÖFOL-seitig beschickt...), und dass Akademische OL-Meisterschaften in Kooperation mit ÖFOL-Vereinen durchgeführt werden, zählt offenbar nicht. Ich frage mich halt, wie das dann bei den vielen Steirischen Busfahrten im ANNE, zum Beispiel ins Ausland, so ist, die sehen mir weder nach ÖFOL-Veranstaltung aus, noch dürfte der Busunternehmer ÖFOL-Mitglied sein. Vielleicht war dort das entscheidende Kriterium, dass sich das ÖFOL-Office de facto in Graz befinden und ein entsprechendes Naheverhältnis bestehen dürfte...
    Fragen über Fragen.
  • Wundert ihr euch eigentlich gar nicht, dass in diesem Diskussionsforum niemand mit euch diskutieren will?

    Warum schafft ihr es nicht Kritik sachlich und präzise zu formulieren, die Fakten zu nennen, die dann jeder selber prüfen kann und sich dann jeder selber eine Meinung bilden kann.

    Warum prüft ihr nicht, ob es in 2020 in ANNE noch diese Busreisen gibt (> NEIN)?

    Warum prüft ihr nicht, ob die USI einen ÖFOL Verein in der Ausschreibung als Kooperationspartner nennt und trotzdem nicht in ANNE ist (> NEIN)?

    Warum erkundigt ihr euch nicht, ob der ÖFOL tatsächlich zu einer Studenten-WM entsendet (> NEIN)?

    Weil es dadurch für euch möglich ist, andere Personen zu verdächtigen und beleidigen ???

    Könnt ihr euch vorstellen, dass möglicherweise die schweigende Mehrheit eure Art der Kommunikation als beschämend und unerträglich empfindet? 

    Wir diskutieren gerne mit euch, aber hört doch endlich mit den Verdächtigungen, Boykotten und Mobbing auf.


  • bearbeitet 27. September
    Ich schließe mich Much an, das ist kein Diskussionsforum. Hier wird von einigen  ohne Prüfung der Tatsachen Mobbing und Pasching betrieben.
    Warum zahlen wir einen Mitgliedsbeitrag , wenn auch Nicht-Mitglieder ihre Veranstaltungen in ANNE bewerben können?
    Hauptsache gegen den ÖFOL, auch wenn er nicht zuständig ist. Ein paar Beispiele aus aktuellen und älteren Beiträgen:
    Absage ÖStM Sprint Rust: Der Grund der Absage steht seit Bekanntgabe in ANNE, einfach die offiziellen Informationen auf ÖFOL Seiten lesen.
    Die Eingabe einer Veranstaltung erfolgt durch die Vereine. Wenn da ein Fehler passiert, ist nicht der ÖFOL schuld.
    Startzeiten und Weg zum Start sind Angelegenheiten des Veranstalters, warum wurde da der ÖFOL kritisiert?
    2020 ist sicher ein schwieriges Jahr. Im Forum wurde nach dem Neustart im Juli gemeckert über Entfernung und zeitlichen Abstand von Veranstaltungen, statt froh zu sein, mehrere Möglichkeiten angeboten zu kommen.
    Dieses Mobbing Forum ist nicht geeignet, Anträge an den ÖFOL zu stellen, warum werden diese nicht auf dem vorgesehenen Weg vorgetragen?

  • Hallo Ewald, Dein erstes Argument ist nicht stichhaltig. Die Aufgabe des Wettkampfkalenders ist nicht das Bewerben von ÖFOL-Veranstaltungen, sondern die Infoplattform für alle OL-Veranstaltungen. War jetzt seit 1966 so, warum sollte es plötzlich anders sein? Können wir es uns als Verband leisten, eine Szene ausserhalb des Verbandes als Konkurrenz zu haben? Nein. Was Konkurrenzverbände anrichten, kann man in der Geschichte von Windsurfen, Snowborden und Boxen nachlesen.
    Ich hab noch kein brauchbares Argument dafür gelesen, warum eine Veranstaltung nicht im Kalender stehen soll.

  • @Much :
    USI und Akademische: Ja, es gibt Bundesbudgets. Ja, ich habe mich über die Abläufe - auch die bürokratischen - direkt bei der zuständigen Person im Ministerium erkundigt (übrigens ein Mountainbiker, aber offenbar ohne MTBO-Erfahrung), beim Tag des Sports in einer längeren Unterredung. Zur Teilnahme an Ausscheidungsbewerben oder Qualifikationsbewerben wird (oder wurde) auch über die ÖFOL-homepage aufgerufen - und das ist meiner Auffassung nach auch ganz im Sinn des Verbandszwecks des ÖFOL, der sich als für den österreichischen OL als zuständig betrachtet, Mitglieder hin oder her.
    Das Verhältnis zwischen ÖFOL und USIs an den Universitäten ist in den bürokratischen Details leider ungeklärt. Trotzdem gibt es abseits der rein bürokratischen Strukturen ein Verhältnis zwischen ÖFOL und USIs. Klar ist, dass die Universitäten und USIs keine ÖFOL-Vollmitglieder sind. Klar sollte aber auch sein - zumindest meiner Meinung nach -, dass es in irgendeiner Form Kooperation geben sollte, so wie es auch Kooperation zwischen ÖFOL und Bundesheer gibt (das österreichische Bundesheer als Solches ist auch kein ÖFOL-Vollmitglied) und wie es Kooperation zwischen ÖFOL und Schulen gibt, die ebenfalls keine ÖFOL-Vollmitglieder sind. 
    Vielleicht könnte der ÖFOL aber auch klar kommunizieren, was genau nun in irgendwelche Dokumente hineingeschrieben werden soll, damit so offensichtliche und eigentlich auch weithin bekannte Dinge, wer mit wem dabei in den verschiedenen Bundesländern kooperiert, auch dem ÖFOL offiziell "bekannt" sind. OL-Organisation ist nun mal materialintensiv, und die Ausstattung dafür haben nicht alle.
    Ein Vorschlag könnte zum Beispiel sein: "Durchführung mit Unterstützung von/der/des ..." oder "Praktische Durchführung in Kooperation mit ..."
    Es steht dem ÖFOL natürlich frei, den gesamten österreichischen OL-Universitätssport einfach zu ignorieren; zumindest was Wien betrifft möchte ich daran erinnern, dass unter allen am USI Wien ausgeübten Akademischen Meisterschaften die Meisterschaften im Orientierungssport zu denjenigen mit den höchsten Teilnehmerzahlen, dem höchsten Interesse und der höchsten Konstanz überhaupt zählen.
  • @Ewald :  Mitgliedsbeiträge und Verbandsleistungen
    Deine Anmerkung "Warum zahlen wir einen Mitgliedsbeitrag , wenn auch Nicht-Mitglieder ihre Veranstaltungen in ANNE bewerben können?" wirkt ein bisschen wie eine bürokratische Schrebergartensichtweise:
    Der ÖFOL ist ein Fachverband auf österreichischer Bundesebene, der sich als für den gesamten österreichischen Orientierungssport zuständig betrachtet, und nicht nur ein kleiner Ortsverein, bei dem es in erster Linie nur um die eigenen Mitglieder geht. Das heißt, der ÖFOL hat auch klar den Auftrag und den Zweck, den Orientierungssport in seiner Gesamtheit in Österreich zu unterstützen und zu fördern, und auch eine internationale entsprechende Repräsentationswirkung des österreichischen Orientierungssports im Ausland auszuüben.
    Es geht unter diesen Umständen nicht einfach so wie im 1-Euro-Shop, wo man sich als Kunde (hier via Mitgliedsbeiträge) einzelne Kleinwaren mit einkauft, sondern wegen der übergeordneten Aufgaben eines Fachverbands sind selbstverständlich auch Ziele zu verfolgen, die interdisziplinärer, internationaler und über Umwegrentabilität strukturiert sind.
    Eine Beschränkung auf direkte Warenleistungen ist natürlich bürokratisch einfacher zu begründen und zu kommunizieren, keine Frage, nur wenn das äußere Umfeld wegbricht, weil der Bundesfachverband sich selber als dafür nicht zuständig erklärt, dann brechen irgendwann auch die Mittel und Personen weg, die die weitere Grundlage für den Orientierungssport in Österreich sind,  und die dann auch direkt die Tätigkeit der Mitglieder beeinflussen oder deren Tätigkeiten verunmöglichen.
    Dazu gehören solche Umgebungen wie Jäger oder Förster oder Grundstücksbesitzer, Behörden, Naturschutzvereinigungen und und und.

    Nur ein Beispiel: Klar kann der ÖFOL sagen: Für die Thematik der Errichtung hoher Zäune auf österreichischen Almen sind wir nicht zuständig. Konsequenz dessen ist dann halt, dass in den zuständigen, in den diskutierenden und in den entscheidenden Gremien eben keine OL-Interessen vertreten und keine OL-Interessen bekannt sind. Dann gibt's halt überall auf österreichischen Bergen nur mehr hohe Zäune, das Verlassen der Wege wird verboten und durch Zäune verunmöglicht, und auch die ÖFOL-Vollmitglieder können als Vereine dort dann halt praktisch einfach gar keine OLs mehr durchführen.
    Beim Thema Naturschutzgebiete ist das eigentlich auch genau so geschehen.
    Wer außer dem Bundesfachverband soll auf Bundesebene denn sonst dafür geeignet sein? Die einzelnen Mitgliedsvereine sind es nicht, die einzelnen Landesverbände sind es bei Bundesrecht auch nicht.
    Mit sehr enger Sichtweise kann man vielleicht einen einzelnen Sportverein führen, bei einem Bundesfachverband finde ich eine strikt engste Sichtweise aber deutlich verfehlt.
  • @Ewald :  Der "Dienstweg".
    Ich verstehe, dass jemand, der aus dem staatlichen Verwaltungsapparat kommt, sich gerne strikte Dienstwegstrukturen wie bei einer Behörde wünscht, einfach schon aus Gewohnheit. Die Frage ist, ob der ÖFOL wie eine Behörde strukturiert werden soll? Soll der ÖFOL überhaupt nur dann handeln, wenn es einen Antrag zu einer Handlung gibt, und ansonsten tut er lieber nichts oder nur bussiness as usual?

    Der von Dir vorgeschlagene "Dienstweg" ist leider dysfunktional: Wie auch schon andere deutlich geschrieben hatte, gibt es gegenüber dem ÖFOL den Vorhalt, dass gewisse Anträge gar nicht erst behandelt werden.
    Wenn Du also diesen strikten Dienstweg der Anträge möchtest - wie wäre es dann mit einem Transparenzsystem im Antragsbereich, das nach außen hin auflistet:
    a) Mit Datum Nennung jenes Vollmitgliedskürzels (bzw. Präsidium bzw. Landesverband etc., jedenfalls antragsberechtigte) in einem für alle einsichtigen System, ohne Bezeichnung des Antragstitels (aus Sicherheitsgründen)
    b) Auflistung des Datums für wann der Antrag zur Behandlung vorgesehen ist (Vorstandssitzung/Präsidiumssitzung vom...) und Ampelsystem inklusive Datum, wann der Antrag behandelt wurde. Ein Listeneintrag wird automatisch erzeugt, sobald ein Antrag über das System eingebracht wurde. Also quasi eine Art als von den Mitgliedern nachprüfbares Ticket-System.
    Die Details kann man dann im jeweiligen Protokoll nachlesen, ob's wirklich eine Abstimmung oder Behandlung gegeben hat.

    Der von Dir vorgeschlagene Dienstweg ist aber leider auch noch aus einem anderen Grund dysfunktional: Die Zeiten sind einfach viel zu lang. Ich weiß nicht, was die letzte Mitgliederversammlung geritten hat, zuzustimmen, dass ÖFOL-Mitgliederversammlungen nur mehr alle vier Jahre stattfinden werden. Das heißt, Themen, die gemäß ÖFOL-Statuten für die MV vorgesehen sind, werden nur alle vier Jahre behandelt, in MVs, die schon im bisherigen zweijährigen Rhythmus kaum die Zeit gehabt haben, rechtzeitig mit allem fertig zu werden, was in den bisherigen zwei Jahren angefallen ist.
    Wieviele ÖFOL-Vorstandssitzungen gibt es im Jahr? Zwei? Drei? Vier? Wie lange ist die Wartefrist, bis die eingebrachten Anträge behandelt werden, falls überhaupt?

    Wenn Du also diese Bürokratie und Dienstweg-Strukturen willst, dann bitte mache sie zuerst ordentlich und funktionell. Weil nur zu sagen "bitte den Dienstweg einzuhalten und formale Anträge zu stellen" (was Lizenzmitglieder übrigens gar nicht können), aber den Dienstweg so zu gestalten, dass er nicht funktioniert, sind dann mehr so Maßnahmen wie in Asterix' berühmtem Passierschein A38. Da wiehert dann der Amtsschimmel. Ihr seid als ÖFOL in meiner Wahrnehmung ja so strukturiert, dass Ihr nicht mal intern mit Euren Strukturen, Richtlinien und Vorschriften wirklich zurechtkommt...
  • Ich wünsche mir, dass weiterhin alle O-Veranstaltungen in Ö im Verbandskalender stehen. Vollständigkeit zeichnet ja den Kalender aus, im Gegensatz zum Flickenteppich der Laufkalender.

    Die USI-Aktivitäten führen meiner Meinung zu einer Win-Win-Situation. Viele ÖFOL-Mitglieder können am Wienerberg bei einem Wettkampf von vermutlich höchster Qualität (Karte und Bahnen von Erik S.) gratis starten. Neulinge kommen über USI-Kurse zum OL und besuchen später auch ÖFOL-Veranstaltungen.

    Bus- oder Zugfahrten zu OL-Wettkämpfen sollten im Kalender willkommen sein, erstens wegen der Vorbildfunktion einer klimafreundlichen Anreise, zweitens weil man nicht auf amerikanische Datenkraken wie Google-Formulare oder Facebook zurückgreifen muss.

    Vielleicht kann man den Kalender noch übersichtlicher gestalten, zum Beispiel den Stellenwert (nationale OL, regionale Ms., sonstige OL, Nicht-OL-Veranstaltungen etc.) jeweils in einer eigenen Farbe kennzeichnen und die Möglichkeit anbieten, nach Bundesländern zu filtern.

    Für internationale OL gibt es ja Cal.worldofo.com sowie Orienteeringonline.net, das eine um etwa 50 Prozent größere Reichweite als Worldofo hat (laut Website-Zugriffsstatistik für einen Wettkampf, der in gut 6 Monaten stattfindet)

    LG Kermit


  • Ich schreibe das jetzt hier als einfacher OL - liebender Laeufer:
    Ich plaediere auch entschieden dafuer, saemtliche OL-relevanten Events im ANNE zu belassen.  Das ist fuer mich die erste (und de-fakto einzige) Anlaufstelle fuer Infos bzgl. OL-Terminen, um meine begrenzte Freizeit auszufuellen.  Sprich: was dort nicht drinsteht bekomme ich ziemlich sicher nicht mit.
    So einem zarten Pflaenzchen wie dem OL-Sport darf man doch keinen Ast abhacken, indem man bestimmte Veranstaltungen faktisch ausgrenzt.  Das ist aus meiner Sicht ein grosser Fehler, der im schlimmsten Falle Parallelorganisationen innerhalb eines Sports verursacht.  Von mir aus lasst auch die Busfahrten etc. im Kalender, da komm ich schon drueber weg (vielleicht reicht auch schon ein uebersichtlicheres Gestalten, hier sind sicher noch nicht alle Moeglichkeiten ausgeschoepft).  Aber spaltet doch um Himmels Willen nicht die ohnehin extrem duenne Decke der OL-Veranstalter in Oesterreich (vor denen ich meinen Hut ziehe)!
    LG,
    Stefan
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