Trail-OL

Heute beginnt der Torus-Cup, ein virtueller Trail-OL-Mehrtagelauf.
http://www.yq.cz/trail-o/TempO/tempo.cgi
Info zur Anmeldung siehe unten.

Keine Esoterik, keine Corona-Beschäftigungstherapie.
Sondern Trail-OL von international erfahrenen Organisatoren.

Genauer gesagt handelt es sich um die Wettkampfform TempO, bei der für jeden Posten die Zeit genommen wird. Eigentlich ist alles selbsterklärend:

- Zuerst wird ein Geländefoto gezeigt, auf dem 6 Posten abgebildet sind.
- Die Posten werden immer von links nach rechts mit den Buchstaben A bis F bezeichnet.
- Nach wenigen Sekunden wird zusätzlich eine bereits eingenordete OL-Karte eingeblendet, auf der ein Posten eingezeichnet ist. Außerdem steht die Postenbeschreibung zur Verfügung.
- Ist dieser Posten auf dem Geländefoto abgebildet, wählt man den entsprechenden Buchstaben, zum Beispiel C für den dritten Posten von links. Die Zeit, die man dafür braucht, wird gemessen.
- Ist der richtige Posten nicht auf dem Foto dabei, lautet die Antwort Z.
- Bei falschen Antworten gibt es Zeitstrafen.

Übrigens ist Trail-OL auch eine ideale Trainingsform für Fuß-OL-er, die ihre Feinorientierung und Risikobereitschaft optimieren möchten. Im ersten Wettkampf wechseln einfache Sprint-Gebiete mit finnischen Felsformationen

LG Kermit

---
Anmeldung: Folgendes Formular ausfüllen und an Libor Forst schicken, temposim@yq.cz

Fullname: Your name (it can be with diacritics in UTF-8 charset)
Login:    Login name you want to use
Password: Password according to your choice
Email:    Your Email
Club:     Your club name (it can be with diacritics in UTF-8 charset)
Country:  Your country IOC code (e.g.CZE)
---


Kommentare

  • Ohne jetzt jemandem sein Engagement schlechtreden zu wollen, aber für welchen OLer kann Trail-OL interessant sein? Da fallen 95% davon weg, was OL interessant macht.

  • Die Trail-O-Aufgaben entsprechen Fein-O-Situationen, wie ich sie manchmal auch im Fuß-OL-Wettkampf vorfinde, zuletzt beim Maximus-Meeting und in Witzelsberg. Es geht darum, die Felsen, Mulden etc. auf der Karte unter Zeitdruck im Gelände(foto) zu erkennen und umgekehrt. Wie interessant das ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Ich persönlich mache den Torus-Cup gleich nach dem Laufen als Mentaltraining. Beim 1. Bewerb blieben 2 von 336 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fehlerfrei. Auch der heutige 2. Bewerb war mit einigen Parallelsituationen nicht leicht
    LG Kermit




  • @el grillo : Leider zeigt sich wieder, dass Deine Umgebung mit Deinem Verein etwas einseitig auf Fuss-O alleine fokussiert sein dürfte. Der Orientierungssport ist aber wesentlich vielseitiger!

    Es geht bei Trail-O nicht nur um die Fein-Orientierung, wie kermit bereits beschrieben hat, sondern Trail-O kann auch für OLer in Verletzungphase oder physischer Regenerationsphase gut sein, solange man noch abwandern kann, oder als Trainingsform für Intervalltrainingsvarianten - oder für Familien, die zwischen den Stationen gemeinsam unterwegs sein wollen.
    Zwischen den Station hat man viele Möglichkeiten sein Tempo zu wählen.
    Ziel im Trail-O bei den Posten ist eine maximal mögliche Forderung der psychisch-mentalen Komponenten unseres vielseitigen Sports. Bei einem gut gemachten Trail-O sind die Orientierungsaufgaben typischerweise wesentlich schwieriger als bei einem normalen Fuß-O. Das hängt natürlich auch von den Veranstalterkenntnissen und der Veranstaltererfahrung ab.

  • Lieber Andreas, ich hatte schon früh die Ehre, mich am TrailO der Naturfreunde Wien am Weissen Hof an der Organisation zu beteiligen...dürfte so 1999 gewesen sein. Ich habe lediglich meine persönliche Meinung geäußert, und die ist durch 35 Jahre OL ausreichend abgesichert.

  • Lieber Michael, wie Du Dich vielleicht erinnerst, war ich auch selber 1999 Teilnehmer beim RL am Weissen Hof, wir haben uns dort anschließend länger unterhalten.

    Deine persönliche Einschätzung sei Dir natürlich unbenommen, nur war Deine Anmerkung jetzt als allgemeine Behauptung formuliert. Vielleicht wäre das Missverständnis vermeidbar gewesen, wenn Du gleich "was OL" FÜR MICH "interessant macht" geschrieben hättest.

    Anlässlich meiner eigenen Trainerausbildung 2017 an der Bundessportakademie habe ich Trail-O und weiters O-Varianten des Behindertensports sehr ausführlich mit der Sportdirektorin des Behindertensportverbands, Andrea Scherney, erörtert.
    Ob und wie Trail-O oder Temp-O interessant sind oder sein können, hängt wie geschrieben auch sehr von der Erfahrung der Veranstalter ab. Auch im Fuß-O gibt es uninteressante Veranstaltungen - das ist also in dieser allgemeinen Form kein Grund.
    Seit 1999 hat sich auch im O-Sport doch sehr viel getan: Ich erinnere zum Beispiel daran, dass man in den 1990ern beim "Rad-OL" auch noch mit Alltags-Straßenrädern fuhr, https://www.olg-wien.at/bilder/2012/news201211c.jpg , das ist mit einem heutigen auch technisch wesentlich weiter entwickelten MTBO kaum mehr zu vergleichen.
Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.