3. Wolv-Cuplauf verschwunden

Spannend: der Termin für den 3. Wolv-Cuplauf am 25.5. Ist aus dem Öfok-Kalender und von der Seite des OLC verschwunden. Jetzt gibt es bei besten Wetterverhältnissen ohnehin nur zwei OLs im Wald in Wien bis 5.6., und jetzt verschwindet der zweite auch noch. Wie sollen mit so einem Programm die zahlreichen Anfänger an den OL gebunden werden?

Kommentare

  • Ich kenne die Hintergründe auch nicht, wenn es sich bei Dir aber terminlich ausgeht, kann ich die kommenden NOLV-Cups als guten Ersatz empfehlen. U.a. Hohe Wand, dort gibt's sicher wieder einen feinen (Wald-) OL.

  • Der aktuelle Stand der Dinge entzieht sich meiner Kenntnis, auf der WOLV-Homepage steht jetzt (Mi. 1. Mai, 23:30 Uhr) noch ein Termin. Jetzt war gerade erst die Tiomila. In die diesjährigen Veranstaltungen des OLC bin ich nicht eingebunden, am 25. Mai wäre gleichzeitig ein MTBO-AC-Wochenende.
    In Ostösterreich gibt es gegenwärtig leider massive Behördenprobleme. Auch ein Schulcuplauf musste bereits abgesagt werden, und bisher bekannte Benefiz-Laufveranstaltungen verhandeln mit den Behörden ums Überleben.

    Auf welchem Stand befindet sich denn die Karte Hohe Wand?
  • Danke für diese erste Spur. Nochmal kurz warum mir das Thema wichtig ist: es gibt zwischen 1.1. und 30.6. an Wochenenden nur einen einzigen Lauf im Wald, soweit ich das überblicke. Das ist die geringste Anzahl in den letzten 35 Jahren. Wie sollen da Neueinsteiger und Kinder für den OL begeistert werden?
    Und wenn es ein Behördenproblem gebt, dann sollten wir unser vorhandenes politisches Netzwerk auf allen Seiten anwerfen. OL darf nicht zum Beserlparkbewerb verkommen.

  • Bzgl. Wald-OLs bin ich Deiner Meinung, die Bereitschaft (und Kompetenz!) Wald-OLs zu organisieren, sinkt. Ich bin mir dieszbezüglich auch nicht sicher, ob es so sinnvoll ist, wenn Vereine bzgl. Veranstaltungen zueinander eine Konkurrenzhaltung einnehmen, anstatt gemeinsam für die Organisation von Wald-OLs (... und auch SkiOs ...) zusammenzustehen. Meiner Wahrnehmung nach wird zu oft aufgrund alter Zerwürfnisse das Trennende in den Vordergrund gerückt, statt sich gemeinsam um die Entwicklung des OLs zu bemühen.

    Im Umfeld einer zunehmend rechtlich schwierigeren Situation bräuchte es meiner Meinung nach auf der rechtlichen Seite ein tragfähigeres Konzept für die Veranstaltung von OLs als bisher. Ich erinnere zB. an die Probleme beim AC in Gmünd/Blockheide vor ein paar Jahren, wo kurz vor der Veranstaltung Grundstücke im Start/Zielbereich plötzlich nicht mehr betreten werden durften... (Oder im SkiO heuer die Absage von Bürserberg.) Die Schweiz ist Österreich in dieser Hinsicht insofern weit voraus, als es dort zwar im Vorfeld "umständlicher" und aufwändiger ist, eine Veranstaltung zu organisieren, aber bei einem O.K. von Behördenseite dann Rechtssicherheit herrscht. (Diese grundlegend andere Situation war auch kurzes Diskussionsthema im letzten ÖFOL-Trainerseminar 2018.)

    Öffentlich bekannt über aktuelle konkrete Behördenprobleme ist folgender Beitrag:

    Ob es - wie von mir auch in einem Kommentar dazu vorgeschlagen - diesbezüglich einen Schulterschluss der Verbände und Laufinteressierten gibt, und ob im Hintergrund irgendetwas dazu besprochen oder konkret verhandelt wird, ist mir gegenwärtig unbekannt, ich habe keine Funktionärspositionen inne.
Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.