Orientierung 2020?

Mich würde Euer bevorzugter Kommunikationskanal für OL in Österreich interessieren:

  • Blog mit zugelassenen Autoren,
  • Orientierung 1x/Jahr
  • Webseite,
  • on-line Magazin,
  • etwas Anderes.

Die Orientierung gibt es jetzt länger als ich OL mache, dank Paul Grün, Hans Kolar, Traude Fesselhofer, Lisi Kirchmeier u. Anderen hat sie sich über die Jahre entwickelt, sogar Australischer und Britischer Verband haben uns zitiert.

Mit den elektronischen Medien und fördertechnischen Einschränkungen könnte jetzt die Zeit gekommen sein etwas Neues zu machen.
Könnten bitte die 40-50 Leute die hier mitlesen eine Meinung hinterlassen und mögl viele Leute bitten das ebenfalls zu tun?
Lg
Michael

Kommentare

  • Mich macht das etwas ratlos: 64 Leser, aber niemand will eine Meinung dazu hinterlassen?
  • Ich würde eine ÖFOL-Homepage bevorzugen, die auch wirklich aktuell ist. Ich finde auch, dass das Diskussionsforum „OL-Sport“ seinen Platz im Informationsumfeld unseres Sport verdient. In den letzten Jahren wurde immer von verschiedenen Seiten gegen das private Forum gewettert, letztendlich wurde der Link von der Einstiegsseite verbannt. Inzwischen ist dieser und andere Links den OL-Sport betreffend überhaupt aus der Homepage verschwunden. Einige Gegner haben immer argumentiert, dass es eben kein offizielles Forum des ÖFOL sei, leider hat es der Verband aber seit Jahren nicht geschafft etwas derartiges zu schaffen. In der Vergangenheit gab es sicher auch etliche Beiträge, die sehr nahe der Gürtellinie waren. Wenn die dann auch noch von Personen kamen, die selbst noch nichts Vergleichbares auf die Beine gestellt haben, schmerzt das natürlich. Zum Teil könnte man das auch einschränken durch Zeichnung mit vollem Namen. Es gab aber doch auch sehr viele positive Beiträge.

    Werner Burmann






  • bearbeitet 30. Jänner
    Namhafte Informatik-Experten sind der Überzeugung, daß sämtliche Informationen, die nur in digitaler Form vorliegen, für die Nachwelt verloren sind. Zukünftigen Historikern, die in 300-400 Jahren leben werden, wird es sehr schwer sein, die heutige Zeit zu rekonstruieren. Darüber habe ich in Ö1 schon mehrere Sendungen gehört.

    Daher - um ein OL-Archiv für zukünftige Generationen von Orientierungsläufern zu schaffen - kann nur Print die Lösung sein. So wie früher: 6 gedruckte "Orientierungen" pro Jahr plus Jahresnummer! Am besten auf langlebigem säurefreiem Papier, das praktisch ewig haltbar ist (und z. B. vom britischen Parlament verwendet wird). (Normales Papier zersetzt sich mit der Zeit.)

    Die ÖFOL-Website soll es zusätzlich geben, für aktuelle Informationen.

    Das "Forum OL-Sport" ist auch wichtig, aber die willkürliche Zensur durch den Administrator - zumeist auf Zuruf von namhaften Potentaten - sollte abgeschafft werden.

    Wie die Lösung auch immer aussehen mag: Bitte auf keinen Fall ge-Grill-t! Denn ein Druckwerk mit knapp 100 Fehlern ("Orientierung 1-2018) ist auch keine Lösung. Ich habe alle dokumentiert.
  • Martin, bei der Erhaltungsproblematik teile ich Deine Meinung. Periodisch erscheinende Druckwerke konnten bisher in der Nationalbibliothek archiviert werden. Homepage-Meldungen hingegen nicht, die kann man nur in webarchive oder dgl. speichern lassen.

    Zu Kommunikationskanälen:
    HIer stellt sich mir die Frage, wer mit wem kommuniziert oder kommunizieren sollte.
    Private Kommunikationen eins zu eins führe ich per Handy oder Facebook-Chat, manchmal per E-Mail. Gruppenkommunikation geht zum Teil auch hier über das Forum, zumindest mit denjenigen, die sich beteiligen.

    Eine Verbandszeitschrift finde ich schon alleine deshalb wichtig, damit man etwas hat, was man zum Beispiel am Tag des Sports OL-Unkundigen in die Hand drücken kann.

    Bei einer Homepage stellt sich die Frage, wie aktuell die Daten und Infos sind, wie sie aktuell gehalten werden, wie sie archiviert werden. Im SkiO hat die Aktualität diesen Winter leider überhaupt nicht geklappt. Von der Absage des avisierten WEs in Gutenbrunn stand gar nichts, ob Italien als AC-WE dazukommt, hätte laut ÖFOL-homepage bereits seit vergangenem WE (heute ist Donnerstag) verlautbart werden sollen. Wenigstens zur Ramsau waren nach dem Lawinenabgang Infos einigermaßen aktuell.
    Gegenwärtig machen die ÖFOL-Meldungen auf der Homepage auf mich mehr den Eindruck einer Art Hofberichterstattung statt einer gezielten Informations- oder Medienstrategie.

    Was mir leider völlig abgeht, sind die informativen Fachbeiträge, die es früher in der Orientierung gab (Kartenzeichnen, Laufanalyse, OL-Geschichte, OL-Technik, OL-Infrastruktur, OL-Physiologie...).

    In der österreichischen OL-Struktur befürchte ich, dass gerade eine Art ungewollte "Spezialisierung" und Abschließung stattfindet, zum Beispiel (auf nationaler Ebene) Tiroler Spezialisierung auf Ski-O-Veranstaltungen, Feldbach, Wals, Waldviertel oder Bad Vöslau Spezialisierung auf MTBO-Veranstaltungen, Rest Spezialisierung auf Fuß-O-Veranstaltungen. Da gehen Breite und Vielfalt leider verloren. In ähnlicher Form gibt es dann auch eine Verengung in der Kommunikation. 

    Mit einer eigenen Homepage oder mit Datenkraken wie twitter, whatsapp oder facebook könnte man zeitlich näher an den Ereignissen dran sein, wenn man zeitliche Nähe wirklich ernsthaft als Ziel verfolgt.
  • Danke Andreas für diese Anregung:
    In der Tat gibt es nur noch sehr wenig Fachbeiträge aus der Community, nicht zuletzt auch weil es nur noch eine Ausgabe der Orientierung gibt und die Ausbildungskommission seit Jahren unbesetzt ist.

    Es wäre schön zu lesen, was die stillen Mitleser so denken über die Orientierung.
  • Mein bevorzugter Zugang ist die Website.
    Das Forum schätze ich ebenfalls.
    Die Orientierung erachte ich ebenfalls als wichtiges Medium. Zum einen zwecks Erhaltungsproblematik, zum anderen ist es auch nett etwas handliches zu haben, wenn man OL-neugierige Personen informieren möchte. Schreibfehler sind für mich weniger gravierend.

  • bearbeitet 31. Jänner
    Vitos Meinung kann ich mich voll anschließen. Das sind drei verschiedene Kanäle, die auch verschiedene Zwecke erfüllen.

    Für Aktuelles am wichtigsten für mich: die Homepage samt ANNE. Was die Homepage betrifft, sollte auch einiges (abgesehen von der äußerst beschränkten Zugänglichkeit auf Smartphones) verbessert werden. Wichtig wäre, dass der Öfol "Informationen aus dem Verband" möglichst rasch zur Verfügung stellt, dazu gehören vor allem Termine, Regeländerungen, bzw überhaupt alles, was für Aktive wichtig ist. Für die Außenwirkung ist es auch ganz wichtig, dass die Seite über Suchmaschinen gefunden wird. (Das ist derzeit ja nicht der Fall). Es sollte eine(n) Verantwortliche(n) für die Homepage geben, der/die dafür sorgt, dass über Wettkämpfe in Österreich und (offiziell beschickte) im Ausland verlässlich, aktuell und sachlich berichtet wird. Ich habe den Eindruck, dass diesbezüglich derzeit - noch immer - vieles dem Zufall überlassen wird.

    Ein Forum finde ich auch äußerst sinnvoll. eine Möglichkeit wäre, wenn man da nur namentlich posten könnte (zB Anmeldung mit ANNE-Login, für sonstige Personen nur mit Freischaltung), damit allzu "dumme" (oder bösartige) Beiträge geringer werden. Moderation ist in Foren wie diesem leider nötig, da sonst häufig Spambots und Trolle ihr Unwesen treiben. Wenn der ÖFOL es mangels "Personal" nicht selbst machen kann (wie ja vor Jahren bereits vom Vorstand wieder gewünscht), kann man doch ohne Weiteres auch dieses Forum hier weiter verwenden - und auf der Homepage verlinken.

    Zur Orientierung: Vor ein paar Jahren hat die Generalversammlung des ÖFOL beschlossen, dass die Orientierung weitergeführt werden soll. Soviel ich weiß, ist dieser Beschluss nach wie vor gültig. Außerdem finde ich eine Zeitschrift (notfalls eben eine Jahresausgabe) auch sehr wichtig zur Repräsentation. (Das wurde ja bereits von anderen erwähnt.)

    Verständlicherweise wurde aus Kostengründen eingeschränkt. Und ich meine, dass die Ausgabe 2018 gut gelungen ist, sowohl inhaltlich als auch optisch. Da kann man durchaus über einige Fehler hinwegsehen (wenngleich ein Lektor durchaus gut wäre - ich hatte mir auch immer jemanden gesucht, der zumindest den Großteil noch einmal kontrolliert hat) - den meisten Leuten fallen sie vermutlich gar nicht auf. 
    Ideal wären meiner Meinung nach 3 Ausgaben - Wintersaison (Erscheinen etwa Anfang April), Frühjahrssaison (etwa zum Schulschluss), Herbstsaison (November/Dezember). Da wären dann auch immer wieder neben Wettkampfberichten Fachbeiträge unterzubringen. Wobei die erste Ausgabe vermutlich mit 20 Seiten das Auslangen finden würde, die anderen beiden mit 24 bis 32 Seiten. Das ist aber natürlich eine Kostenfrage, und es braucht auch einen Redakteur, der genug Zeit und Fachwissen hat. Eine kostensparende Möglichkeit wäre es notfalls, die Zeitschrift - professionell layoutiert!! - als PDF auf der Homepage anzubieten. Für Repräsentationszwecke (Tag des Sports) könnte man dann eben nur eine geringe Auflage drucken. Also quasi teilweise als Online-Magazin (aber bitte unbedingt als PDF zum Ausdrucken für den, der will).

    Dann wäre da noch ein vierter Punkt, der leider - zumindest seit einigen Jahren - sehr vernachlässigt wird: ein leicht zugängliches Archiv. Ich bin nicht einmal sicher, ob das Sekretariat überhaupt noch die Möglichkeit hat, alle Staatsmeister und Österreichischen Meister aus zB 1980 herauszufinden. Gewisse Dinge könnten/sollten wohl auch auf der Homepage Platz finden (zB Karten, Meistertafeln). Jedenfalls ist es absolut nicht wünschenswert, einfach zu ignorieren, was einmal war. Das würde sicher einmal vielen OLern Leid tun, wenn es so überhaupt keine Chronik mehr gibt.

    Anmerkung:
    Von einem Blog halte ich genauso nichts wie von Facebook. Da ist die/eine Homepage viel besser geeignet. Vom Inhalt wäre es ähnlich wie NUR die News-Seite der Homepage, aber die längerfristig gültigen Informationen zum Nachschlagen fehlen dort komplett.

  • Ich höre da heraus, dass es mehr qualiativ gute Beträge auf der Webseite geben soll.

    Da ich selbst FB und andere Tools aus Datenschutzgründen ablehne, sehe ich auch keinen richtigen Mehrwert darin. Für die Ski-OLer wäre natürlich eine möglichst rasche Info über Änderungen wesentlich, aber da kenne ich mich zu wenig aus. Josef scheint das sehr konsequent zu verfolgen.

    Vielleicht wäre ein Archivbeauftragter wirklich eine gute Sache, um die Ereignisse der Nachwelt geordnet zu präsentieren. Dzt hapert es ja scheinbar schon mit Infos von vor der Webseitenumstellung - dürfte aber nur ein Zeitfrage sein.

    Was denken denn die U30? Setzt Ihr Euch jenseits der Kurznachrichtendienste noch hin und lest Gedrucktes über Läufe von vor x Monaten?

  • Mit Archiven hat Martin Fürnkranz Erfahrung, vielleicht wäre "Archivbeauftragter" eine Tätigkeit für Dich, Fürni?

    ad Grillo: Mich würden auch die Meinungen der U23 interessieren, denn diese tragen den OL-Sport in die Zukunft! Schreiben hier aber kaum mit. In diesen Altersgruppen läuft meines Wissens viel über Whatsapp - völlig abseits von irgendwelchen offiziellen ÖFOL-Kanälen. Ich teile aber die Einschätzung, dass FB, Twitter und WhatsApp eher vorübergehende Einrichtungen sind, die in 10-15 Jahren wieder durch andere Produkte und Formate ersetzt werden. Die Halbwertszeiten von Online-Medienformaten sind relativ gering und weiter im Sinken. Die gedruckte Schriftform ist nach wie vor das Nachhaltigste.
    Verstehe ich Dich aber richtig, dass Du bei der Orientierung jetzt nur einen kurzen einmaligen Revue-Auftritt hattest und diese Tätigkeit schon wieder beendet hast? :-)

    Die vakante Ausbildungsreferentenposition sehe ich eigentlich nicht als Hauptgrund dafür, dass es kaum Fachbeiträge gibt, sondern ich sehe das eher als Sache des Formats. Die ÖFOL-Homepagemeldungen sind eine Art Newsstream, da passen Fachbeiträge nicht so richtig hinein: Der ÖFOL-Newsstream ist kein Magazin oder Fachjournal. Die vakanten Position wie Wettkampfreferent oder Ausbildungsreferent gehören eigentlich in eine andere Diskussion, wurden auch schon mehrfach angesprochen, und weisen darauf hin, dass irgendetwas "im Kern" organisatorisch im gegenwärtigen ÖFOL-Verbandskonzept krankt. Wettkämpfe, Regelwerk und Ausbildung sollten halt doch die eigentlichen Kernbereiche schlechthin eines Sportverbands sein! In der Zwischenzeit schreiben Übungsleiter oder völlig Unqualifizierte die Lehrpläne für die neuen Trainerausbildungen - so geht's sicher nicht.
    (Zumindest im Bereich OL-Karten dürfte qualitativ etwas weitergehen, wenn auch nicht immer mit dem glücklichsten Change-Management.)
  • an Andreas Slateff: Ja, den Job als Archivbeauftragter würde ich sofort annehmen. Hast Du "Vitamin B" im ÖFOL? Dann könntest Du mich da "reindrücken"...
    Mein OLAF (OrientierungsLauf Archiv Fürkranz) ist meine beste Referenz.
  • Martin, ich habe im ÖFOL-Vorstand kein "Vitamin B", eher Antikörper. :-)
    Die Bag^H^H^H Gruppe, die dort jetzt am Werkeln ist, wollte mich weder über die Sorgfalt wachen noch Obhut walten lassen.

    Du könntest aber den OL-Chef Deines nö. Vorgängervereins fragen, der dort noch groß im Hintergrund die Fäden zieht.
  • Ad Orientierung: Ja, war nur ein Projektgeschäft von mir, um zu zeigen dass die alte Garde in 7 Wochen eine Orientierung schafft. Ich hoffe sie hat Dir gefallen.
    Und ich lüfte ein Geheimnis: Wir hatten einen Lektor;-)
  • Also ich bin sicher nicht die U30 Gruppe, aber ich probiere es trotzdem.

    Papier ist für mich out. Langzeitarchivierung mache ich nur elektronisch. Eine Ausgabe pro Jahr am Papier ist aber wahrscheinlich noch immer sinnvoll. Und ja mir hat das letzte Heft sehr gut gefallen.

    Die aktuelle Webseite mit Newsfeed erfüllt genau ihren  Zweck, als kurzes Informationsmedium.

    Ich würde diese um ein Blog mit längeren Artikeln erweitern. Eventuell auch im Englischem damit diese auch von außerhalb Beachtung bekommen können.

    Von den Prioritäten genau in umgekehrten Reihenfolge also Blog, Webseite und dann Zeitschrift.
  • Orientierung Jahresausgabe

    Nicht schon seit es die "Orientierung" des ÖFOL als Jahresausgabe gibt, habe ich die Schweizer OL-Zeitung als Jahresabo und freue mich auf
    alle 12 Ausgaben die nicht nur Wettkampfberichte aus allen 3 Sparten bieten, sondern auch Artikel mit Grundsatzthemen aus unserem Sport behandelt.

    Zeitnah zu den vergangenen und kommenden Wettkämpfen, national und International  - einfach nur eine gute Informationsquelle, die den ÖFOL-Mitgliedern nur zu empfehlen ist wobei auch der ABO-Preis angemessen ist.

    Vielleicht auch ein Spiegelbild dessen, was die beiden Länder betreffend Erfolge unterscheidet und somit nachahmenswert. Der ÖFOL macht das ja auch
    in vielen anderen Bereichen ("Piste", Kader- und Nominierungsbewerbungsbögen, Kadervereinbarungen etc.).


    HGG



  • bearbeitet 5. Februar
    Ich kann die Meinung von HGG nur bestätigen, da mir Hermann Knoflach neulich seinen "Vorlaß" geschenkt hat: Ein 20 kg-Paket voll mit alten "OL. Fachschrift für Orientieren und Laufen"-Zeitschriften aus der Schweiz!
    Selbst für mich als semiprofessionellen Fehlersucher ist es sehr, sehr schwierig, in der Schweizer OL-Zeitung irgendwo einen Fehler zu finden. Bei Grill springen sie mir hingegen förmlich ins Auge. Er und sein "Lektor" können ja nicht mal Matthias Gröll und Georg Gröll voneinander unterscheiden. Nachfolgend ein paar ausgewählte Kostproben aus der "Orientierung" 2018:

    S. 6:
    Bildunterschrift: "... Georg Gröll ..."
    Bild: "Matthias Groell" (auf "Diploma"-Urkunde)

    S. 6:Einleitungstext: "... Ursi Kardan ..."

    S. 7, rechte Spalte:
    "... für mache nicht"
    korrekt: manche
    ---------------------------------------------------
    "Eine WM wie aus dem Bilderbuch" von Elisabeth Kirchmeir

    1) "Kevin Haselsberger und (1:20:50) und Sonja Zinkl (1:21:12) ..."
    Die Laufzeit in der ersten Klammer gehört vor das "und"!

    2) Photo-Kommentar "Berweben ins Waldviertel"
    Wurde da gewebt? Ging es ums Weben? Ich würde "Bewerben" vorschlagen.

    3) "Die Mitarbeiter-Crew bestand aus 72 Personen, von denen ein Großteil auch schon beim Weltcup 2017 aktiv gewesen waren." Streng grammatikalisch betrachtet gehört da "war", da es sich auf den "Großteil" bezieht (und der ist ein Singular).

    4) Photo-Kommentar "... am Hauptplatz im Zwettl"
    Nicht "im", sondern "in"!

    5) Die Bezeichnung "A-WM" ist völlig ungebräuchlich. Es gibt auch keine "B-WM". Sondern einfach nur eine WM. Vermutlich meint Kirchmeir die WM der Elite. Der Satz "Erstmals fand 2018 eine A-WM der Orientierungslauf-Welt-Elite in Österreich statt" ist aber auch diesbezüglich problematisch, da er nur für MTB-O Gültigkeit hat. Es gab bereits zwei Ski-OL-Elite-WMs in Österreich.
    ---------------------------------------------------
    Im Artikel von Josef Zapletal habe ich sogar 9 Fehler gefunden.
    ---------------------------------------------------
    an Andreas: Der "OL-Chef meines nö. Vorgängervereins" wurde von mir mittlerweile leider zur Persona non grata erklärt.






  • Wenn ich mir den Verlauf dieser Diskussion anschaue ....
    Die Eingangsfrage von MG wurde ja nicht wirklich oft beantwortet.
    Dagegen wurde auf Fehler herumgeritten die passiert sind. 
    Lasst mal die Kirche im Dorf. Windows ist mittlerweile auch bei Win10 angelangt, Verbesserungen benötigen auch ein bisschen Zeit. :-)
    Danke an diejenigen die sich die Mühe geben die HP zu gestalten und zu verbessern. 
    Kritik ja, aber bitte keine Anprangerungen. 
    Wenn jemand mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, zeigt er mit 3 Finger auf sich selbst. :-)

    Meine persönliche Meinung zur Eingangsfrage:
    Ich finde das zeitnahe Ankündigungen etc. auf der HP kommuniziert werden sollen (müssen)
    Eine Jahresausgabe der Zeitung ist eine feine Sache. 
    Warum manche alles über das Smartphone anschauen wollen ist mir ein Rätsel - ist es so dringend? 
    Keinen Rechner zuhause um am Abend in Ruhe alles zu lesen und anzusehen?

    lg

  • Peter, zu Deiner Frage: "Warum manche alles über das Smartphone anschauen wollen ist mir ein Rätsel - ist es so dringend?" eine Antwort.
    Die Zeiten, die Kommunikationskultur, die Medien haben sich geändert. Sich am Abend hinzusetzen und am Rechner zu lesen ist eher Kultur Deiner Generation und deren Tagesablauf. Ich zum Beispiel lese eher zwischendurch, wenn ich gerade Zeit habe, oder wenn ich zum Beispiel gerade an Trainingsplänen sitze.

    Der ÖFOL hat es bisher nicht wirklich geschafft, einen Generationenwechsel geordnet herbeizuführen. Ich will jetzt nicht den Median des Alters der ÖFOL-Vorstandsmitglieder ausrechnen, aber es ist eher hoch. Die jüngeren jetzt Aktiven verwenden zum Teil andere Kommunikationsstrukturen und pflegen auch eine andere Kommunikationskultur, eine andere Art der Informationsbeschaffung und Informationsgewinnung. Durch Newsstreamdienste wie Twitter gibt es einerseits eine permanente Informationsüberflutung, aber andererseits haben gerade die jüngeren, die damit aufgewachsen sind, ausreichend Methoden, um damit umzugehen. Andererseits wird man diese Art der ständig aktuellen News (oder Fake-News :-) ) auch gewohnt und wird ebenfalls gewohnt, solche News sofort parat zu haben und sofort zu finden, wenn man sie haben will. Da ist der ÖFOL in seinem Angebot einfach oft hintennach.
    Nebeneffekt der anderen Kommunikationskanäle: Der Juniorenkader oder Jugendkader im Fuß-OL ist oft bzgl. Infos wesentlich aktueller dran als die meisten ÖFOL-Vorstandsfunktionäre! Oder anders ausgedrückt: Die wissen oft mehr als Ihr! :-D

    Der ÖFOL hat einen gültigen Beschluss seiner Mitgliederversammlung (und gleichzeitig damit auch Auftrag an den Vorstand), eine Verbandszeitschrift zu führen und herauszugeben. Das ist Mitgliederwille. Der Vorstand sollte ganz grundsätzlich Beschlüsse der Mitgliederversammlung befolgen und nicht wiederholt ignorieren, nur weil man keine Lust hat!


    HGG: Die Schweiz ist im OL leider eine andere Liga, aber ich bin immer noch der Überzeugung, dass es in Österreich nicht nur eine ähnliche Entwicklung im Orientierungssport geben hätte können, sondern dass es eine solche Entwicklung auch nach wie vor geben könnte! Der Schweizerverband arbeitet aber grundsätzlich viel strukturierter.
    Bitte gestatte mir die Anmerkung, dass der Orientierungssport international nicht nur aus drei sondern aus vier Disziplinen besteht, und es aus meiner Sicht auch einmal Verbandsaufgabe ist und sein sollte, sich in Zusammenarbeit mit dem Behindertensportverband ganz ausdrücklich auch um die Etablierung der vierten internationalen O-Sport-Disziplin zu kümmern!
    Historisch gesehen ist vielleicht etwas in Vergessenheit geraten, dass der Verband seine Mitgliedsbeiträge angehoben hatte mit dem Argument, dass dafür automatisch jedes Mitglied auch die Verbandszeitschrift bekommt und nicht mehr zwischen Mitgliedern mit ÖFOL-Abo und Mitgliedern ohne ÖFOL-Abo unterschieden wird. Die Einstellung bzw. Reduktion der Zeitschrift wurde etwas später rein finanziell argumentiert - ein Argument, das ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Der ÖFOL bekommt viel Geld, er geht damit aus meiner Sicht nur nicht besonders effizient um und halst sich umgekehrt auf der Ausgabenseite Fixkosten mit Nebenkosten auf, die ihn in der budgetären Gestaltung dann etwas unglücklich binden, und wo mir nicht immer ganz klar ist, welche Leistungen diesen Fixkosten konkret gegenüberstehen (und nicht nur Potjomkinsche Dörfer).


    Fürni: Danke für die Fehlerliste, aber ich finde sie hier nicht ganz gut platziert. Mein Vorschlag an Dich wäre, dem ÖFOL eine ehrenamtliche Lektoratstätigkeit anzubieten. Damit das sportlich fair wird, wäre mein Vorschlag, dass der ÖFOL sich verpflichtet, Dir die Vor-Lektorat-Endversion bis spätestens 7 Tage vor Erscheinungsdatum zukommen zu lassen (dh., Du hast dann 7 Tage Zeit für die Lektoratstätigkeit), dass aber umgekehrt Du dann für jeden Fehler, der Dir pro Wort oder Interpunktion nachgewiesen wird, dem ÖFOL EUR 20,00 an Pönale zahlst. Dann gibt es nicht nur für den ÖFOL einen Regelkreis durch den Lektor, sondern auch für den Lektor einen Regelkreis zur Qualitätssicherung. Kriegst Du die Vor-Lektorat-Endversion nicht spätestens 7 Tage vor geplantem Erscheinungsdatum, dann entfällt einerseits die Pönalregelung und andererseits besteht für Dich dann keine lektorielle Verpflichtung mehr.
    Wie wär's? ;-)
  • Mit Kirchmeir war schon fix vereinbart, daß ich das Lektorat übernehme, aber dann ist sie zurückgetreten...
    Die von Dir vorgeschlagenen Rahmenbedingungen sind absurd. Ich würde es eher umgekehrt vorschlagen: Für jeden gefundenen Fehler eine Prämie! Und mindestens 3 Wochen Zeit.
  • @ Andreas

    du schreibst: Der ÖFOL hat es bisher nicht wirklich geschafft, einen Generationenwechsel geordnet herbeizuführen.
    hmm, ich war lange zeit im präsidium tätig, bin auch noch schriftführer stv., und bin seit fast 20 jahren im oö-ol verband tätig.
    das mit dem genertionswechsel war und wird immer ein problem sein. wir (damit meine ich das präsidium und den vorstand) haben viele personen aus der "jungen generation" angesprochen, leider viel zu oft absagen bekommen. es gibt sehr wenige vereine die mit jugendlichen gesegnet sind die sich in die vereinsarbeit einbringen und aufgaben übernehmen das es zu einem generationswechsel kommt. leider so auch im übergeordneten verband. woran das liegt ist interpretationssache. 

    dass der Verband seine Mitgliedsbeiträge angehoben hatte, 
    hmm der mitgliedsbeitrag ist ja nach wie vor sehr gering wenn man andere verbände betrachtet. :-)

    @ Martin
    denke bitte mal nach warum das so ist das viele eine zusammenarbeit mit dir nicht wollen.
    dein archiv das du zusammengestellt hast in allen ehren - tolle arbeit die du mit viel enthusiasmus und zeitaufwand betreibst.
    deine diskussionsbeiträge bestehen meistens nur aus negativer kritik an der arbeit von personen die das vorwiegend unentgeltlich machen.

    wie schon oben geschrieben 
    Wenn jemand mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, zeigt er mit 3 Finger auf sich selbst. :-)

    lg 


  • @ Peter

    Na, so ganz ist das nicht, gibt´s doch Vereine z. B. im Westen die zeigen wie´s geht bzw. wie´s gehen kann und die deren Funktionäre auch
    bereit zur Mitarbeit im Verband (unter verbesserten Rahmenbedingungen- die auch dem Präsidium bekannt sind) wären - nur das wurde
    und, wird auch nicht angenommen!

    Also liegt der Ball derzeit wohl wo anders!


    HGG

  • Ich schließe mich HGGs Meinung an.

    Peter, zu "arbeit von personen die das vorwiegend unentgeltlich machen" habe ich aufgrund detaillierterer Einsichten eine Meinung. :-D Die Grundhaltung "Seid uns gefälligst dankbar!" finde ich angesichts der Umstände ein bisschen selbstgefällig...


    Der MTBO ist sehr erfolgreich, dort ist Österreich weltmeisterschaftsmedaillenfähig. Vorwiegend am ÖFOL vorbei: Der österreichische MTBO ist jung und selbstständig. Und vielleicht gerade deshalb erfolgreich. Die Medienarbeit des ÖFOL hingegen zur Heim-MTBO-WM war nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.

    Im SkiO war die SkiO-Tour in Ö ein internationales Event, ebenfalls eigentlich am ÖFOL vorbei. Die Organisatoren sind lieber international und in der IOF als im ÖFOL aktiv, und zwar aus gewissen Erfahrungen heraus, und das kann man ihnen nicht wirklich verübeln.

    Im Fuß-O gibt's eine gute Entwicklung, auch dank Kerschi, Ursi, Robi, ..., Bei Gernot muss man inzwischen eigentlich sagen, ganz großes Danke, Gernot, dass Du nicht nur für Österreich läufst sondern auch noch IN Österreich läufst! Nötig hätte er's nämlich nicht wirklich, dafür der österreichische OL um so mehr.
    Nur - was macht der ÖFOL aus diesen Leistungen? Die meisten unserer Kaderathletinnen und -athleten dürfen auch noch dafür zahlen (hohe "Selbstbehalte"), dass sie Österreich international vertreten "dürfen". Zum Ausgleich dazu versickert Geld in der Verwaltung und andere Kanälen. Zum Beispiel in nicht wirklich funktionierenden Homepage-Relaunches alle paar Jahre, um zum Themenkreis zurückzukommen.  
    Der ÖFOL hat nur sehr geringes Sport-Sponsoring, hätte aber einen Bedarf an wesentlich mehr Eigenmitteln. Bei einer regelmäßig erscheinenden Zeitschrift kann man in jeder Zeitschrift einzeln Annoncen schalten lassen und hat weitere ähnliche Optionen. Die Sponsorpräsentation auf der Homepage jetzt ist eher ein Scherz - wenn ich es richtig zähle, hat der ÖFOL ganze drei private Sponsoren; ob die mit der gegenwärtigen Präsentation einverstanden sind, weiß ich nicht.

    Blogs sehe ich eher sportlerbezogen oder meinetwegen referatsbezogen als Option, blogs sind weniger attraktiv für Verbandssponsoren, weil die Nutzergruppe zu diffus ist und die Infos zu sehr verteilt sind.

    Bevor ich aber noch weitere Beiträge zum Thema schreibe, hätte ich gerne Beiträge von U30, U23, U20 und ähnlichen gelesen...
  • "Wenn jemand mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, zeigt er mit 3 Finger auf sich selbst."

    Die Autoren dieser sinnentleerten Aussage mögen bitte bedenken, daß sie damit die Grundlagen des Rechtsstaates in Frage stellen, da somit auch Polizisten, Richter, Staatsanwälte etc. keine Existenzberechtigung mehr hätten. Denn auch diese tun genau dies und strafen sogar. Im ÖFOL kommen hingegen sogar Wiederholungstäter straffrei davon.
  • Na gut, dass im OL manche Täter es bei einmal bewenden lassen, gell?
  • Obwohl ich "kategorisch" zwar noch kein Senior bin, zähle ich auch nicht mehr zu U30. Trotzdem gebe ich meine Meinung zu Grillos ursprünglicher Frage ab.

    Für Wettkampfinfos ist ANNE die erste Anlaufstelle. Hier finde ich gut, dass alles was österreichische Läufe und OL_Veranstaltungen (AC, Meisterschaften, regionale Läufe, Trainings) betrifft, gesammelt verfügbar ist. Dieses Jahr sind sogar die ASKÖ-Trainings enthalten gewesen.

    Auf der ÖFOL Homepage schaue ich öfters gerne mal kurz auf der News-Seite vorbei. Die Beiträge, so wie sie aktuell gestaltet werden, geben dem Leser einen guten Überblick, was sich so tut: Vorschau auf Bewerbe, was macht der Kader, Reiseberichte von internationalen Bewerben...
    Was auf der Homepage zusätzlich Platz finden könnte, und was ich begrüßen würde, wären ausführlichere Fachbeiträge. Ich würde es nicht als Blog sehen und keine Ansprüche auf Regelmäßigkeit stellen. Aber interessant wären qualitativ wertvolle Beiträge und Informationen rund um das Thema OL, ähnlich wie es in der diesjährigen Orientierung einen Beitrag über Kartenerstellung gab zum Beispiel.

    Eine Printausgabe der Orientierung halte ich als Jahresausgabe für eine schöne Sache. Erwarten würde ich mir darin etwa einen Rückblick auf die vergangene Saison, ausgewählte Berichte über Highlights (Großveranstaltungen, Erfolge...), einen Ausblick auf das kommende Jahr... Eine Jahreszusammenfassung eben, die man Leuten in die Hand drücken kann, um zu zeigen, was im OL so passiert. Und wir Läufer können sie ins Regal stellen und Jahre später wieder mal reinschauen. Eventuell kann man auch ausgewählte Artikel, die auf der Homepage erschienen sind, nochmal ins Heft aufnehmen.
    Ich finde die letztjährige Ausgabe sehr gut gelungen. Danke an alle, die (ehrenamtlich und in ihrer Freizeit) zu deren gelingen beigetragen haben!

    Ein Forum für OL finde ich grundsätzlich auch gut. Die Idee es mit ANNE zu verbinden, gefällt mir. Dort gibt es sogar schon ein Forum, das allerdings nicht mehr wirklich lebt. Das Hauptargument für eine Kombi mit ANNE wäre für mich, dass man die Benutzerverwaltung mit jener aus ANNE kombinieren könnte. Aber das ist vielleicht gar nicht so wichtig...
    Wichtig finde ich auf jeden Fall eine Moderation, die sich nicht nur um Trolle und Spam kümmert, sondern vielleicht durchaus auch einmal Beiträge verschiebt und den Diskussionsfaden "strafft". Dieser Thread ist ein gutes Beispiel. Die Antworten auf die ursprüngliche Frage muss man sich hier jetzt aus sehr viel nebensächlichem Text zusammensammeln.
    Welche Altersgruppen sich alle am Forum beteiligen und wie, kann man meiner Meinung nach sowieso schwer beeinflussen. Da sich viele OLer während der Saison sowieso fast jedes Wochenende treffen, ist der Diskussionsbedarf in einem Forum vielleicht sowieso sehr reduziert.

    Was ich persönlich nicht brauche oder vermisse ist ein Auftritt auf Facebook, Twitter, WhatsApp... Das liegt nicht an meiner Abneigung von "neuen Medien", ich halte diese Kanäle schlicht für nicht geeignet für die Verbandskommunikation.
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