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OL-Wochenende im Waldviertel

bearbeitet Oktober 2013 in Diskussionsforum
Danke an die Veranstalter für dieses geniale, perfekt organisierte OL- Wochenende!

Traumwald + schöne Bahnen + gute Stimmung (+ liebevolle, kreative Extras), was will man mehr?

Kommentare

  • Da ich leider nicht dabei war, kann ich nur festhalten, daß es genial war, daß die Ergebnisse noch am selben Tag online waren. In Zeiten von mobilem Internet sollte das ja eigentlich zumindest bei ACs und Meisterschaften Standard sein und kein extra Lob notwendig sein. Die Presse wird es danken!

    Lg schuarl
  • Ich schließe mich dem an, Danke für ein wunderbares OL-Wochenende.

    Eine dringende Bitte habe ich noch: Bitte nicht mehr verkleinerte Symbole verwenden. Nie mehr! Never ever!!
    Bereits der erste Posten meiner Kategorie (H40-) ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein Objekt eben nicht gezeichnet werden soll.

    Eine kleine Kuppe soll als Kuppe eingezeichnet werden. Wenn sie zu klein ist, kann man sie auch auf der Karte weglassen. Das selbe gilt für kleine Steine und kleine Wurzelstöcke.

    Um gleich ein paar Gegenargumente zu entkräften:
    1) Wenn aber die Steine so knapp neben einander stehen, dass normale Symbole keinen Platz auf der Karte haben?
    Mehre Steine, die nahe bei einander sind, soll man als "boulder field" (ISOM Symbol Nr. 208) oder "boulder cluster" (Symbol 209) zeichnen. Nicht als Einzelsteine, und schon gar nicht als Einzelsteine mit verkleinertem Symbol!

    2) Und wenn Hügel/Löcher/Rinnen so knapp zusammen sind, dass ich sie mit normaler Symbolgröße nicht lagerichtig zeichnen kann?
    Mehrere eng bei einander liegende Kuppen/Löcher etc., die sich 1:10.000 nicht einzeln darstellen lassen, können als "broken ground" (Symbol 117) gezeichnet werden.

    Ich empfehle noch einmal allen Zeichnern folgenden Vortrag über Generalisierung:
    http://www.orientierungslauf.de/dokumente/kartenwesen/Generalisierung_2012-11.pdf
    Nicht vergessen:
    Die Lesbarkeit ist wichtiger als die richtige Größe
    Die Lesbarkeit ist wichtiger als die richtige Lage
    Die Lesbarkeit ist wichtiger als die Vollständigkeit



    Im übrigen bin ich aber der Meinung, dass die beiden Läufe in Friedreichs ausgezeichnet organisiert waren. Das Gebiet ist wunderbar, die Bahnen waren sehr gut gelegt, das ganze Ambiente im Zielgelände sehr schön - Noch einmal Danke dafür an den Veranstalter!

    LG
    Wilfried
  • Interessant, dass es in Skandinavien aktuell ganz ähnliche Diskussionen gibt:
    http://news.worldofo.com/2013/10/20/sandvik-after-25manna-we-need-good-legible-maps/
  • Ein sehr liebevoll und mit viel Engagement organisiertes Wochenende! Danke

    Aber leider mit einigem Diskussionsbedarf betreffend Karte und Bahnlegung (Nacht)!!
    Man möge mal international, für Middle-Wettkämpfe verwendete Karten, mit den in unseren Breiten aktuell verwendeten vergleichen.
    Was (im Laufen - langsam oder schnell) nicht mehr lesbar ist - hat in einer Wettkampfkarte nicht verloren.

    hgg
  • Liebe OL-Freunde!

    Danke für die positiven Rückmeldungen. Es freut uns, dass es euch im Waldviertel gefallen hat.

    Bedanken möchte ich mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den positiven Eindruck, der in Friedreichs hinterlassen wurde - es ist nicht neu und nicht das erste Mal, dass dies zu hören ist, unsere Gastgeber waren jedenfalls sehr angetan von der Disziplin mit der beispielsweise das Spike-Verbot in der Halle befolgt wurde, dass nahezu kein Mist hinterlassen wurde, und dass es sogar einige [Nicht-Organisatoren] gegeben hat, die beim Aufräumen geholfen haben. Vielen Dank dafür, mit solchem Auftreten sind wir als Gäste willkommen, und dürfen auch wiederkommen!

    Danke auch für die Anregungen, aus denen wir lernen können und es hoffentlich auch tun.

    Bezüglich der Darstellungen auf der Karte:

    In einem speziell was die Steine anbelangt teilweise so detallierten Gebiet ist es meiner Meinung nach durchaus angebracht, diese auf der Karte in unterschiedlicher Größe darzustellen. Möglicherweise könnten die Dimensionen der Steine generell etwas größer gewählt werden, um die Lesbarkeit zu erhöhen. Die „kleinen“ Steine – ab einer Größe von etwa 1m, nur diese sind auf der Karte einzeln ausgewiesen – sind derzeit mit 0,45mm etwas größer als auf einer 1:15.000-Karte dargestellt (für das freie Auge etwa gleich groß).

    In Bezug auf die Kuppen gebe ich Wilfried recht. Diese sollten auf der Karte größer dimensioniert sein. Auch hier wurden nur deutliche Kuppen ab einer Höhe von etwa 1m aufgenommen. Persönlich hatte ich bei der Begehung kein Problem mit der Darstellung, aber ich verstehe das Argument aus Sicht eines Läufers und nehme das gerne mit.

    Im Nachhinein betrachtet würde ich wohl die „kleinen“ besonderen Objekte weglassen, oder größer darstellen – von diesen gibt es aber auf der Karte nicht viele.

    Interessant ist der internationale Aspekt, den hgg aufwirft: Seht euch beispielsweise die Karte des Mitteldistanz-Finales der heurigen JWOC in Tschechien an - diese ist für viele von uns "im Laufen" vermutlich nicht mehr lesbar. Ob die in Österreich in letzter Zeit häufig zu beobachtende Lösung, den Maßstab soweit zu ändern (1:7.500, 1:5.000), dass alles gut erkennbar ist, die richtige ist, davon bin ich nicht überzeugt, speziell in internationaler Hinsicht. International ist dann unser Nachwuchs und unsere Elite (und auch der gemeine OL-Tourist) mit Karten wie an der JWOC konfrontiert bzw. wenn streng nach derzeitigen IOF-Regeln vorgegangen wird an Langdistanzen gar mit Karten im Maßstab 1:15.000 (in Österreich nahezu nicht mehr zu finden). Der Druck in größerem Maßstab für Senioren ab einem gewissen Alter ist ein anderes Thema, und vielleicht sogar im Regelwerk zu verankern.

    Die Bahnlegung speziell in der Nacht war sicherlich anspruchsvoll und für manche ohne Frage ungewohnt. Es hat dazu viele positive Stimmen gegeben, teilweise auch kritische. Hier scheiden sich wohl die Geister. Jedenfalls bin ich froh, mit Libor einen Bahnleger gewonnen zu haben, der meiner Meinung nach zu den besten in Mitteleuropa gehört.

    Herzliche Grüße

    Erik
  • Vielen Dank für das tolle Wochenende.
    Das Wettkampfzentrum war echt super. Große Halle, gutes Essen, direkt am Wettkampfgebiet. Und ein Campingplatz mit heißer Dusche gleich daneben! Sehr angenehm.

    Die Nacht-MS hat mir ganz besonders gefallen. Sehr nett waren die Kürbisse, die den Weg zum Start beleuchteten. Die Bahn war sehr anspruchsvoll mit langen Routenwahlen, wo man nur quer laufen konnte und keinen Weg nutzen konnte. Heavy, aber genau deswegen extrem spannend und toll!

    Weil wir alle so brav waren, war das Wetter vom Feinsten. So eine schöne Herbststimmung. Und der Vollmond machte das Nacht-Event besonders stimmungsvoll :-)

    Bitte weitere Wettkämpfe hier
    Martin D.
  • Vieles ist schon gesagt, Danke für ein schönes OL-Wochende.
    Zumindest ich hatte (noch?) keine Probleme mit der Lesbarkeit der Karte, diskutiert gehört das Thema jedenfalls.
    Bezüglich Bahnlegung Nacht: für mich war sie perfekt da technisch schwierig aber fair.

    Beeindruckend fand ich auch einerseits die unermüdlichen Fotografen, die sich bemüht haben tolle Fotos aus dem nächtlichen Wald zu "holen". Haben sie gut gemacht finde ich :-).

    Andererseits überrascht mich jedes mal, mit welchem Elan daran gearbeitet wird, dass wir unsere Routen gleich im Routegadget analysieren können und auch die Ranglistenergebnisse! bewundern dürfen. Vor allem wenn man weiß, wie schwer es manchmal ist, die entsprechenden Daten dazu zusammenzusammeln, bzw. dass es manchmal Ereignisse gibt, die das Hauptaugenmerk wieder auf das Wesentliche im Leben lenken (sollte). Meinen ganzen Respekt für die/den Verantwortlichen (und gute Besserung)! Ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass die Endwertung erst wesentlich später veröffentlicht wird.
  • Wie schon nach den Wettkämpfen bei Erik, Martin und Roland deponiert: Diesen Standard hätte ich gern 8x im Jahr:

    * Sehr gutes Gelände mit hinreichend guter Karte - mit meiner Fehlsichtigkeit traue ich mir über Lesbarkeit kein Urteil mehr zu.
    * Tw herausfordernde Bahnen, sicher eine der schwersten Nacht-MS der letzten 20 Jahre
    * Unaufgeregte, liebevolle Organisation
    * kein (!) nervender Platzsprecher

    Bitte mehr davon.
    lg
    Michael
  • bearbeitet Oktober 2013
    Eine wirklich tolle Veranstaltung - Danke den Veranstaltern, Bahnen herausfordernd, liebevolle organisation, spannende Entscheidungen im Kampf um die medaillen

  • Hallo!

    Ist zwar nun schon ein Zeiterl her! Trotzdem auch von meiner Seite Danke für das tolle Wochenende!
    Die Bahnen waren PERFEKT! Hier gibt es nichts zu kritisieren. Das was an diesem Wochenende bezüglich Bahnen geboten wurde ist internationales Niveau. Wir sind hierbei in Österreich sicherlich oft verwöhnt mit zu "harmlosen" Bahnen. Im Endeffekt ist es aber für alle die gleiche Bahn und daher auch fair. Und es bringt uns im internationalen Vergleich weiter nach vorne wenn es regelmäßig solch anspruchsvolle Bahnen gibt!

    Den Punkt Karte:
    Hier bin ich ganz klar auf dem Standpunkt, dass es eine internationale Norm gibt. In dieser kommen weder verkleinerte noch vergrößerte oder sonst irgendwie veränderte Symbole vor. Was zu klein ist kommt nicht auf die Karte. Wo es zu fein ist - siehe Wilfrieds Kommentar - gibt es eigene Symbole z.b. Steinfeld. Hier sollte es keinerlei Diskussionen oder Experimente geben!

    Und bezüglich Maßstab:
    Auch hier gibt es Vorgaben und hierzu gehört nicht eine Staatsmeisterschaft Mitteldistanz auf 5000er Maßstab zu veranstalten. 5000er und kleinere Maßstäbe sind ausschließlich Sprint-Maßstäbe. Dies sollte auch so bleiben. Wenn jemand bei einem mehr "Spaß-"Ol wo es nicht um irgendwelche Meisterschaftsmedaillen oder ähnliches geht einen 5000er Maßstab verwendet ist dies kein Problem. Aber bei Meisterschaften oder ähnlichem sollte man die internationalen Vorgaben schon einhalten. Wobei das in meinen Augen Hauptsächlich für die Elite-Kategorien (H/D16E, H/D18E, H/D20E und H/D21E ) gilt. Den Maßstab für alle oder einige Seniorenkategorien oder auch für die ganz Jungen und Anfänger zu vergrößern, hierzu finde ich gibt es keine Einwände. In den Elite-Kategorien muss man sich aber hinsichtlich der internationalen Auftritte definitiv an die internationalen Vorgaben halten.

    Langdistanz: 1:15.000
    Mitteldistanz/Staffel: 1:10.000
    Sprintdistanz: 1:4.000 - 1:5.000

    Und zu guter letzt wäre dann noch die Bahnlängen bzw. die Siegerzeiten. ;) Auch diese sollten eingehalten werden. Dieser Punkt steht hier nur um das zu vervollständigen. Nicht weil es und er letzten Vergangenheit nicht eingehalten wurde. ;)

    Vielleicht können sich die Veranstalter und vor allem die TDs (diese müssen das Ganze ja im Endeffekt absegnen) in Zukunft etwas mehr daran halten!

    Ich will hier definitiv keine Veranstaltung schlecht reden. Im Gegenteil, es waren so gut wie alle nationalen Veranstaltungen im heurigen Jahre super organisiert und lauter super Wochenenden.

    Hier geht es lediglich um die Karte. :)

    Lg
    Luki
  • Danke Schani, in allen Punkten stimme ich dir im Maßstab 1:1 zu. Heuer waren alle Bundesveranstaltungen ein Genuss. Die leistungsorientierten Jugendlichen müssen lernen, auf generalisierten Karten nach IOF-Standards zu laufen, sonst haben sie es evtl. schwieriger, international ihr Potenzial auszuschöpfen.

    LG Kermit
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