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Prinzipien über alles?

bearbeitet September 2013 in Diskussionsforum
Liebe OLer/MTBOler!

Ich muss hier kurz meinen Unmut loswerden!

Beim heutigen MTBO wurde einer Fahrerin in der D 21 kurz (!), die ihre Schuhe zu Hause vergessen hatte, verwehrt, zu späterer Zeit (mit neuer Startzeit) zu starten.
Ich weiß, es ist in der WKO sicherlich anders verankert, aber wäre es an dieser Stelle nicht angebracht, ein wenig Flexibiltät an den Tag zu legen???

Gerade in einer Sportart, in der man über jeden Starter froh sein muss!!!

Kommentare

  • Bei Meisterschaftsklasse sicher ok. bei "Rahmenbewerben" könnte man hier flexibel sein. Wie gesagt ist das für das Startpersonal vor Ort nicht leicht so schnell zu entscheiden und offensichtlich hat man so schnell niemanden erreicht, der das ok gibt.
  • Der TD stand daneben und hat lautstark gegen die Bitte protestiert.
  • Die Bürokratie hat wieder zugeschlagen. Alle Macht den TD, und bald werden sie alleine am Start stehen und sagen "seid ihr alle da" oh "Ist da jemand"
    Ja so kann man auch das Starterfeld gewaltig steigern.
    Es ist nur zum weinen.
  • Werter dreifgeist,

    wär's möglich, dass Du mal Deinen vollen Namen verwendest - sollte es nicht im neuen Forum eigentlich keine Anonyme mehr geben?

    Aktuell ist es ja wieder mal Mode, auf "die Funktionäre" zu schimpfen. Unglücklicher Weise gibt es ohne Organisatoren keine Wettkämpfe, keine Trainings, (fast) keine Förderungen - schon mal bedacht? Also calm down. Differenzierte Kritik sollte die Sache betreffen, Klassenkritik ist 1989 ausgestorben.

    Man sollte sich bei den geringen Starterfeldern der MBOler allerdings wirklich um jeden einzelnen Starter kümmern. Vorschläge dazu sind mit Sicherheit schon, so weit möglich, umgesetzt.

    lg
    Michael
  • Dreifachgeist sollte Siegi Seiner sein, wenn ich falsch liege, dann um Entschuldigung. Ich war nicht TD - aber bei Austria Cupbewerben gibt es andere Regeln als bei regionalen Läufen und man kann da nicht mir - nix - dir nix die gelosten Startzeiten ändern - dann führen wir alles ad absurdum, jeder startet irgendwann, der eine will länger schlafen, der andere rechnet durch eine späte Startzeit sich bessere Chancen aufgrund von Spuren aus - eine gewisse Flexibilität legen wir alle an den Tag, aber ich bin da auf Seiten des TDs. Die Kurz Klasse ist auch eine Kategorie, wo es um Austria Cup Punkte geht und kein Rahmenbewerb. Als Beispiel auf welche absurden Ideen manche Wettkämpfer kommen, ein Wettkämpfer hatte nach Posten 2 einen Patschen und kam ins Ziel und fragte, ob er noch einmal starten kann mit einer neuen Startzeit. Man hat ihm geholfen den Schlauch zu wechseln und er hat zwar eine Stunde verloren, hat die Wettkampfregeln akzeptiert und ist dann bei Posten 3 wieder in den Bewerb eingestiegen.
  • Anonyme ? "einfach zum nachdenken" el grillo? hab auch keine Ahnung wehr das ist. Kann auch nur raten. hi Michi

    und vierfachgeist würde sich wünschen "wen schon den schon" dann Sigi, Herr goggili

    sorry! das sich einige angesprochen oder sogar angegriffen fühlen die es gar nicht betrifft.
    Nur wen schon bei einen ironisch formulierten Artikel schon Reaktionen kommen, dann entschuldige ich mich bei denen die sich betroffen fühlen und wehr das nicht erkannte, dann nochmals um Entschuldigung.

    Mir ist klar das es gewisse Grenzen gibt wo man Startzeiten nicht wegen jeder Kleinigkeit einfach ändern kann. Nur ein wenig Fingerspitzengefühl bei Klassen wo die Teilnehmerzahl an eine Hand zählen kann würde sicher einiges erleichter und weniger Unmut hervorbringen.
    Für mich ist es nicht klar wo da Probleme oder Schwierigkeiten geben kann wen man für Problemfälle Änderungen durchführt,
    ich glaub " sorry" das es nur daran liegt ich will oder ich will nicht. Für Elite Klassen da sind sind sicher andere Maßstäbe zu setzten.
    Ich habe aus Kritik versucht weitere Organisatorische Fehler zu vermeiden.
    Ich weiß auch das Veranstaltung Fehlerfrei zu Organisieren fast unmöglich ist.
    Noch was wehr keine Kritik einstecken kann "da soll sich jeder sein eigenes Bild machen" (Ich kann Kritik einstecken)

    Nur als kleine Info ein wenig Ahnung hab ich auch von Veranstaltungen Organisieren,
    in den letzen 20 Jahre wahr ich auch als Funktionär jahrelang tätig, leider nicht beim OL

    Sports Gruß bis zum nächsten Ol und wer will kann mit mir immer Reden über die und das

    Siegfried Seiner OL seit 1975 mit kurzer Unterbrechung







  • Hallo Goggi,

    nur zur Ergänzung,

    soweit ich mich erinnere, haben wir bei der Meisterschaft im Waldviertel voriges Jahr selbst am 2 Tagen in der Früh, auf Wunsch von Michael Melcher noch Änderungen bei den Damen durchgeführt, nur um Meisterschaften zu ermöglichen.

    Und zur Erinnerung, dort warst du TD;
    also dich jetzt bitte nicht hinter Paragraphen verstecken.
    von allen anderen minimalen Änderungen bez. Startzeitwünschen rede ich gar nicht.

    Aber zu deiner Entschuldigung, wir haben dich nicht gefragt, und du hast mir nicht den körperlichen Zustand erweckt, es zu bemerken.

    Michael
  • bearbeitet September 2013
    Ich finde die Entscheidung des TD völlig richtig. Der TD ist dazu da, auf die Einhaltung der WLO zu achten. Das ist sein Job. Man sollte dem TD bitte nicht vorwerfen, dass er seinen Job macht!
    Kommt er seinem Job nicht nach, dann gibt's mitunter Proteste, die auch durchgehen. Ich kritisiere einen TD dann, wenn er nicht auf die Einhaltung der WLO achtet; denn dann macht er als Kontrollor einen schlechten Job (könnt' man auch "Korruption" nennen). Ob mir die WLO-gemäße Entscheidung des TD persönlich taugt oder nicht taugt, steht nicht zur Debatte. Er ist die Entscheidungsinstanz, nicht ich.

    Bei D21K werden Ranglistenpunkte vergeben und am Ende der Saison werden Sieger gekürt. In einem österreichischen Cup. Das ist weder eine Pimperlveranstaltung noch eine Pimperlkategorie, und ich bitte darum, diese Wettkämpfe und Kategorien auch ernst zu nehmen. Für mich macht das veranstalterseitige Ernstnehmen der WLO auch eine Qualität einer Veranstaltung aus.
    Wenn eine WLO dazu da ist, dann, um genau für Konfliktsituationen Regeln vorzugeben und Klarheit zu schaffen. Dafür, dass wir im Wald irgendwie radln, schifahren oder laufen, dafür brauch ich keine 80-seitige WLO.

    Ein AC ist ein sportlicher Wettkampf und kein Trainingspicknick. Die Regeln gelten unabhängig von der Teilnehmerzahl. Als Teilnehmer eines Wettkampfes muss ich mich gut auf diesen vorbereiten. Unterlaufen mir in meiner Vorbereitung oder im Wettkampf Fehler (auch Materialfehler), dann trage ich dafür die Konsequenzen - ggf. eben eine lange Wettkampfzeit.

    Die Regelungen für das Nachstarten sind dazu da, Klarheit im Fall zu spät kommender StarterInnen zu schaffen. Der Start wird ja nicht komplett verhindert; für den Fehler gibt's dann eben eine Art Strafminuten. Je schneller ich meinen Fehler korrigieren kann, desto weniger Strafminuten krieg ich. Das finde ich fair und angemessen. Ansonsten könnten wir die Nachstartregelungen ja komplett aus der WLO streichen. Wenn ich etwas vergessen habe, und deshalb nachstarten muss, dann war das mein eigener Fehler in meiner eigenen Vorbereitung (oder bei Betreuung in meinem Team) und niemandes anderen.

    In offenen Kategorien/Rahmenbewerben von mir aus gerne etwas Flexibilität. Im AustriaCup in einer Cupkategorie: Bitte nein.

    Andreas
  • Man kann alles übertreiben.

    Danke für deine Belehrungen, Andreas!
  • herrlich...

    @michi (el grillo): stimmt natürlich, und polticial correctness muss sein, gleich nach sturem, tunnelblickhaftem regeleinhalten. nur darf das wohl nicht so weit führen, dass ein "funktionär" jeden blödsinn machen kann, weil eine berechtigte und zumindest zu diskutierende kritik ja sowieso dann nur "unlauteres bashing" ist, oder?

    @wolfgang pötsch: nette geschichte, aber leider weit an dem vorbei, worum es hier ging - und mit verlaub: eine wie soeben erwähnt berechtigte und inhaltich gute und richtige kritik damit abzuwürgen, dass ein sonderfall dagegen sprach (wer war denn das, in diesem von dir geschilderten fall? ein elite-fahrer) wäre - sorry - echt dumm.

    @andreas: es tut mir leid, aber bei jedem beitrag von dir, den ich überfliege - zum echt alles lesen fehlt mir lust, muße und zeit - fällt mir ein spruch ein, der mein akademisches leben geprägt hat: "entschuldigen sie, dass es so lang wurde, ich hatte keine zeit (es echt durchzudenken)"...
  • Uwe, ich habe mir zumindest die Zeit genommen, den längeren Beitrag zu tippen. Es handelt sich dabei nicht um einen kurzgefassten hochkomprimierten Artikel in einem Journal. Wenn Du den Beitrag nicht lesen willst, aber dennoch kommentierst - bitte gerne, ist Deine Sache und das Forum ist ja öffentlich. Danke für Dein Feedback.
  • Bester Andreas, um dich zu zitieren: "Bitte sehr!"

    ..und glaub mir, ich habe genug gelesen (wenn auch nicht alles), um fachlich und sachlich korrekt zu antworten.

    ich habe aber auch gelernt - nicht (nur) am akadamischen weg, sondern im echten leben - dass die frage, wie viel reinkommt (an zeit, getippsel oder länge des "artikels") nicht immer das kriterium ist, sondern eher die frage, was dabei herauskommt oder was wirklich drinnen steht. du weißt - die evolution von "input" über "output" zu "outcome".
  • Hallo Uwe,

    Du hast mein Posting inhaltlich verstanden. In der Sache ist die Kritik von Lisi sicher richtig, da kann man noch so lange über Wettlaufordnungen diskutieren. Sigi hat eine pauschalierte Verurteilung von "Funktionären" angebracht - wie sie bei nahezu jedem "Fehler" im Sportsystem seit London 2012 zu lesen ist. Und das ist undifferenzierter Unsinn. Was mich von Sigi übrigens überrascht hat, denn er hat ja selbst Jahrzehnte Erfahrung.

    Mich wundert nach wie vor, dass nur jeder 5. Oler an MBOs teilnimmt. Für mich ist's eben aufgrund der fehlenden Querlaufkomponente nix.
  • Hallo Michael!

    Man kann (muss aber nicht) aus Sigis Posting eine pauschale Verurteilung der Funktionäre herauslesen, ja. Und das wäre natürlich eine ebenso sinnbefreite wie nicht korrekte "Sache" - wie auch ein pauschales "jede Kritik ohne inhaltliche Beschäftigung als politisch nicht korrektes Funktionärs-Bashing" abzutun sinnbefreit und nicht korrekt ist.

    Aber wie du sagst - es muss möglich sein, in der Sache zu diskutieren und Lisis Kritik ist inhaltlich sicherlich richtig. Seitenlange Abhandlungen über Regeln gehen da mit Verlaub einfach in Richtung "5, setzen, Themenverfehlung"....

    Denn schlussendlich soll das Regelwerk und vor allem dessen Auslegung (und mir stellt es ehrlich gesagt sowohl als logisch denkender Mensch und Sportler mit Gefühl und Hausverstand, genauso aber als Jurist, die Nackenhaare auf, wenn ich so manche Regelung lese...) ja das Rahmenkonstrukt der sinnvollen, sicheren und fairen Ausübung des Sports sein. Und der Sport als solcher muss immer oberste Maxime dabei sein, gleich gefolgt von der Frage, wie man diesen Sport attraktiv und fair gestaltet.

  • Mahlzeit allerseits!

    Ich schlage vor, die Diskussion wieder stärker zu versachlichen und die Emotionen besser kommenden Sonntag in der Wahlzelle rauszulassen. :-)

    Die WLO bietet sogar eine gewisse Flexibilität, aber unter bestimmten Voraussetzungen:

    III.5.2 Organisation vor dem Wettkampf
    III.5.2.1 Erstellung der Startliste
    [...]
    Für einzelne Kategorien können in begründeten Ausnahmefällen in Absprache mit
    dem Technischen Delegierten Sonderbestimmungen verlautbart werden.
    Das erlaubt grundsätzlich Ausnahmeregelungen für einzelne Kategorien, nicht aber für einzelne TeilnehmerInnen in einer Kategorie.

    Ein andere Stelle der WLO legt eine Vorgangsweise für Sonderregelungen fest:
    V.1.3 Mountainbike Orienteering (MTB-O)
    V.1.3.1 Allgemeines [...]
    (2) Abweichungen von der vorliegenden WO müssen von der ÖFOLVeranstaltungskommission genehmigt werden. Diesbezügliche Anträge sind vom
    Veranstalter spätestens 2 Monate vor der Veranstaltung an das ÖFOL-Sekretariat
    zu richten.
    (3) Genehmigte Abweichungen sind den Teilnehmern in der Ausschreibung und in der
    Läuferinformation bekannt zu geben
    Das heisst, wenn Veranstalter der Meinung sind, sie können mittels Ausnahmeregelungen für einzelne Kategorien für mehr Teilnehmer oder für mehr Interesse an der Disziplin sorgen, dann haben sie schon jetzt die Möglichkeit, Ausnahmen zu beantragen. Allerdings bitte: Nur rechtzeitig im Vorhinein und allen Betroffenen rechtzeitig mitgeteilt.

    Für mich geht es auch überhaupt nicht um akademisch oder nicht-akademisch, auch nicht um Lebenserfahrung.
    Für mich heisst das Thema: Fairness im Sport.
    Entweder Ausnahmeregelungen gelten für alle in einer Kategorie und werden allen rechtzeitig mitgeteilt, oder Ausnahmeregelungen gelten für niemanden in einer Kategorie.


    Soweit die Theorie.
    Was steht dem praktisch eventuell entgegen? Wieder die Fairness im Sport. Denn die WLO gebietet - wie goggi bereits angedeutet hat - spezielle Startbedingungen, um im Wettkampf die Fairness zu gewährleisten.
    III.5.2 Organisation vor dem Wettkampf
    III.5.2.1 Erstellung der Startliste
    Nach Ablauf der Spätnennungsfrist (5 Tage vor dem Wettkampf) wird die Startfolge
    womöglich unter der Teilnahme des Technischen Delegierten ausgelost. Dabei
    bildet jede Kategorie eine eigene Gruppe, in der das Startintervall gleich sein muss.
    [...]
    Werden auf ein und derselben Orientierungslaufbahn Wettkämpfe in verschiedenen
    Kategorien ausgetragen, so müssen die einzelnen Kategorien blockweise (alle
    Läufer der jeweiligen Kategorie starten jeweils hintereinander) gestartet werden.

    Erhalten zwei Teilnehmer vom gleichen Verein aufeinander folgende Startzeiten, so
    ist der Läufer mit der höheren Startzeit um eine Stelle zurückzusetzen. Wenn dies
    die Sachlage nicht ändert, ist der Start des Läufers mit der niedrigeren Startzeit um
    eine Stelle vorzureihen.
    [...]
    Gleichzeitig startende Läufer verschiedener Kategorien dürfen nicht denselben
    1.Posten haben.
    Vielleicht fällt ja jemandem konkret ein Vorschlag ein, wie man eine sinnvolle Abweichung beantragen könnte, die gleichzeitig aber die Fairness voll gewährleistet.
    Dann hätten wir in dieser kontroversiellen Diskussion - abgesehen vom Ausdruck von persönlichen Wahrnehmungen und dem damit verbundenen Austausch von Nettigkeiten - nämlich gemeinsam auch ein praktisches Ergebnis zustandegebracht...

    Mahlzeit nocheinmal,
    Andreas (muss auch weiterarbeiten)
  • 1. Der Starterin eine neue Startzeit geben.
    2. Zusatznotiz bei den ausgehängten Ergebnissen im WKZ bei der jeweiligen Kategorie. Etwaige Protestgebühr erlassen.
    3. Auf Proteste warten.
    4a. Wenn Protest, dann stattgeben.
    4b. Wenn kein Protest, dann glücklich sein.
  • @Cknapp: gefällt mir :)

    Auch wenn es im OL unzählige Regelmentierungen gibt, so ist es manchmal sinnvoll und notwendig nicht nur nach Paragraphen zu entscheiden sondern ein wenig Menschlichkeit einfließen zu lassen. Dies erfordert natürlich ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl!
  • @Christian: Genau meine Meinung!
    @Andreas: WOs sind nicht juristische Regeln, sondern Leitlinien
  • As I have stated previously in postings to this forum, I firmly believe we need to reduce the number of rules and regulations imposed on what is in effect a very, very minority sport. The basic concept of orienteering is already difficult enough for beginners and "hobby" participants without imposing rules that are more comprehensive than the national constitutions of some countries.

    The incident mentioned by the original poster concerned D21 Kurz which is a hobby class whether or not it is "bewertet" with Austria Cup points - but this belongs to a completely different discussion!
    In this instance, showing some flexibility would have benefited both the person concerned and the image of orienteering in general.

    What we need is basic guidelines, the minimum of explicit rules, and the application of common sense which seems unfortunately to be in short supply ....

    It is also beyond my comprehension why some posters consider it necessary to respond to practically every posting on a sports forum by extensively quoting regulations and quasi academic legal arguments. I also have academic legal training but prefer to keep it where its application belongs - in the professional world. By all means express your opinion, but it might be worth considering whether doing so in this way brings much benefit to the forum as a whole ....
  • Es gibt ja doch einige gute Kommentare zu diesen Thema und Cknapp und iain treffen es auf den Punkt.
    naja und die Senfkommentare müssen ja auch kommen :-),
    und Wolfgang sorry 5 setzen. (Wöldmasta)
    und elgrillo ich wollte auch nicht alle TD damit angreifen den sonst sind ja alle Veranstaltungen mit Fehlern bestückt.

    Den Flexibel und Fairness ist schon ein Fremdwort, und ist halt leider bei einigen Verantwortlichen beim Sport (nicht nur) abhanden gekommen. Davon kann ich ein Lied singen (hab aber keine gute Stimme das ich das machen könnte) :-).
    Den für einige ist halt ein Titel bei einer Sportveranstaltung um Macht aus zu üben. Ich will nicht alles schlecht machen, denn die meisten Veranstaltungen sind wirklich ausgezeichnet und Super Organisiert vom Wettkampfzentrum bis Ziel alles perfekt.
    Aber was soll es, wir außenstehende könne es nicht ändern und müssen damit Leben oder Laufen oder Gehen oder Wählen oder Ändern usw.

    Sigi Der 2013 kein MTBO gefahren ist aus verschiedenen Gründen
  • bearbeitet September 2013
    @dreifgeis0_4, schon mal gedünstete Weißwurst ohne Senf gegessen?

    @iain, @Uwe Sandrisser: Ich bin ganz Eurer Meinung, was die derzeitige WLO betrifft. Sie ist in keinem glücklichen Zustand. Sie gehörte entrümpelt und komplett umstrukturiert (warum? Das schreibe ich weiter unten). Und: Die fundamentalen Grundprobleme der WLO werden sich leider sicherlich nicht bis zur nächsten ÖFOL-HV beheben lassen, denn dafür ist die Zeit zu kurz.
    Was sich aber vielleicht machen ließe: Eine Arbeitsgruppe einrichten (bzw. via Mitgliederversammlung einrichten lassen), um die WLO komplett neu zu verfassen.
    (uiuiui, da wird gestritten werden, auweia auweia...:-)) )
    Ausgehend von den inhaltlichen Aussagen der derzeitigen WLO. Denn herumdoktern an Einzelpunkten macht's nur schlimmer.


    Warum neu?
    Erstens: Wenn die WLO so weit von der Praxis entfernt ist, dass in der Praxis nur mehr das "Fingerspitzengefühl" gelten soll, nicht aber die WLO, spätestens dann gehörte eine WLO überarbeitet. An irgendetwas muss sich auch ein Funktionär verbindlich orientieren können. Er muss Entscheidungen im Sinn der WLO treffen können, ohne dass ihm dafür der Kopf abgerissen wird. Regeln braucht's ("schon mal Mensch-ärgere-Dich-Nicht ohne Regeln gespielt?"), sonst gibt's keine sinnvolle Meisterschaft.
    Zweitens: Die WLO ist viiiiiel zu lang.
    Drittens: Die WLO vermischt in der Abfolge der einzelnen Absätze und Sätze ständig die Zielgruppen und den Kontext. Ein "einfacher Teilnehmer" muss derzeit auf über 80 Seiten jeden einzelnen Satz durchlesen! Anders kann er nicht herauszufinden, ob dieser Satz für ihn als "einfacher Teilnehmer" überhaupt relevant sein könnte, oder nur Veranstalter/Bahnleger/TD/Verband betrifft. Ich vermute: Das liest sich kaum jemand wirklich komplett durch. TDs müssen's wissen - aber sonst? Wer tut sich das an?
    Mehrere Ebenen gehen mMn in der WLO ständig durcheinander.
    Viertens: Alles in der WLO ist derzeit eigentlich gleich wichtig...


    @iain: Vielleicht sollte man in einer neuen WLO Profisport und Breitensport deutlicher trennen. Für die Profi-Kategorien (zumindest für alle "E"-Kategorien) ein detailliert durchdachtes analysiertes verbindliches Regelwerk, das auch auf Punkt und Beistrich exekutiert wird.
    Für die Breitensport-Kategorien vielleicht gut 10 Regeln, präzise und knapp formuliert. Die weiteren Profi-Regeln gelten für die Breitensport-Kategorien nur als "Richtlinie zur Orientierung". Veranstalter und TD wird bei diesen Kategorien entsprechender Ermessensspielraum eingeräumt. Damit werden die Veranstaltungen vielleicht noch vielfältiger und für Breitensportler noch interessanter.
    Alles, was nur Veranstalter/TD/Funktionäre betrifft: Auslagern in eine eigene Veranstaltungsordnung. Dort hinein auch sämtliche Spezialregelungen für die Spezialdisziplinen (Sprint, Mittel, Lang, Ultralang, Nacht, Staffel, Mannschaft,...).

    Nachtrag, So. 29. Sep, Früh:Oder umgekehrt: Man formuliert 10 knappe "Lauf- und Fahrregeln" komplett neu, die für sämtliche Wettkämpfer verbindlich sind. Und man belässt eine detaillierte WLO für Veranstalter, Funktionäre, TDs und E-Kategorie-Läufer, die halt ein bissl aufgeräumt wird. In einer Bundesländerstaffel müssten halt dennoch die komplizierten Profi-Regeln für alle gelten.
    Ich seh auch nachträglich: Das Thema eignet sich nicht für ein Forum, das gehört in die ÖFOL-Gremien.


    vG,
    Andreas
  • Sigi, der Neid ist ein Hund, gell? Ein Meistertitel ist eine Ehrung, keine Machtposition.
    Wenn sich jemand dem Sport verschreibt und die Sportart professionell ausüben will - ich finde das toll und bewundernswert! Ich will eigentlich nicht, dass man die Arbeit, die diese Sportlerinnen und Sportler leisten, irgendwie geringschätzt und darüber abfällig schreibt. In Österreicht gibt es auch im OL Profi- und Hochleistungssportler, und die sind für mich kräftige Zugpferde mit Vorbildwirkung und nicht irgendeine Randgruppe!
  • Bin überrascht, in was ich da hineingeraten bin - war bei dieser Veranstaltung nur Sprecher... aber ehrlich gesagt, worum geht es hier - da kommt jemand 5 min zu spät zum Start und fordert aus eigenem Verschulden eine neue 'Startzeit(habe meine Schuhe im Quartier vergessen... und der TD lehnt ab - der gleiche hat übrigens auch abgelehnt seinem Sohn eine neue Startzeit zu geben, weil er seinen Chip vergessen hat - warum gehen die Emotionen da so hoch, plötzlich würge ich eine Kritik ab, lieber Uwe, obwohl ich nur eine Meinung geäußert habe - ich entschuldige mich nochmals für alle TDs, die eine gewisse Linie einhalten, wenn man abweicht, gibts eine auf den Deckel, wenn nicht dann auch - danke an El Grillo und Andreas, die wissen was Sache ist - damit hat es sich - Aloah

  • Wahnsinn was da wiedereinmal für ein kleines Thema für Energie verbraucht wird.
    Letztlich muss ich auch sagen, wenn der TD die Entscheidung analog der WLO trifft so ist das letztlich zu akzeptieren. Und wie man sieht ist man auch mit einheitlicher Linie vorgegangen, egal wer es war. Das ist gut so. Je mehr wir jetzt das diskutieren umso mehr Leute kommen das nächste Mal zu spät und möchten eine neue Startzeit. Wenn der Veranstalter nichts dafür kann und die Ursache alleine beim Wettkämpfer liegt, dann sollte klar sein, dass das Pech ist und man da nichts mehr machen kann.
    Das wenigste was man am Start bei der Organisation brauchen kann sind Diskussionen, ob nun der Fall für eine Ausnahme reicht oder nicht. Das kann man sowieso nie genau definieren. Da ist die Regel, dass keine Änderungen möglich schon viel klarer.

    Es sei denn, man hat vor Ort Glück und erwischt jemanden der ein Auge zudrückt. Das sollte jedoch niemals in Hauptklassen und schon gar nicht bei Meisterschaften passieren.

    Vielleicht hilft es das nun abzuschließen: der TD hat in diesem Fall absolut korrekt entsprechend der WLO gehandelt. Vielleicht tendiere ich persönlich manchmal dazu manche Dinge flexibler zu sehen, so wie in meiner ersten Stellungnahme. Aber wird einmal nachgegeben und die anderen bemerken das, so tritt man eine Lawine los und man kommt da vor lauter Diskussionen überhaupt nicht mehr raus. Insofern ist es wichtig, das man hier eine klare Regelung zur Hand hat und es ist wohl auch besser wenn man analog dazu vorgeht.
  • Danke an @cknapp und @iain und auch @AndreasSlateff, mit zunehmender Länge und Tiefe der Diskussion! Offenbar gibt es hier Diskutanten, die sehr wohl verstanden haben, wovon das Anliegen von Lisi sowie die darauf aufbauende Diskussion wirklich handelt bzw. handeln sollte.

    @wiesertom - spannend, gell, welche Energien hier frei werden! Wenn man die bloß sinnvoll und zielgerichtet für unseren Sport einsetzen könnte! Und genau darum, ob man nicht mit gewissen Mitteln (Iain hat es mehr als treffend beschrieben!) den MTBO-Sport wesentlich attraktiver und - vor allem für Anfänger und Neulinge - einfacher gestalten kann, geht es doch, oder?.

    @Wolfgang Pötsch...eigentlich wollte ich zu dir und deinem inhaltlichen wie verbalen Fehlgriff nichts mehr sagen, und es wäre wahrscheinlich auch gescheiter. Aber nein - denn alles muss ich mir, und schon gar von dir und auf diese Art, nicht sagen lassen. Punkt.
    Versuche einfach noch einmal, Lisis Eingangsposting - dessen Sinn verstehend - zu lesen. Dann lies noch einmal, was du darauf geantwortet hast. Wenn du dann immer noch inhaltlich zu deinem zweiten Post stehst, dann ist ein Aloha wirklich die beste Entscheidung von dir...
    Nur soviel ist dem noch auf den Weg zu geben: 1) Niemand der ernsthaften Diskutanten hat (schon gar nicht Lisi in ihrem Eingangspost) gesagt oder behauptet, der TD hätte nicht regelkonform entschieden. Es ging darum, ob a) in diesem konkreten Fall eine so strenge Entscheidung ohne geringste Flexibilität sinnvoll und gut ist und b) eine solche Regel dann nicht zu überdenken oder "anders" zu gestalten ist. 2) Es ging auch - für diejenigen, die eingeweiht sind und als solchen siehst du dich offenbar...für die breite Diskussion hätte das zu weit geführt - um die Art wie die Anfrage des Athleten behandelt wurde. 3) Deine Aussage, der betroffenen Athlet sei zu spät gekommen und wollte eine spätere Startzeit ist schlicht falsch, also bitte zuerst Fakten kennen und dann darüber schreiben. Und 4) fragt sich der mitdenkende Leser - und auch ich tue das sehr wohl - warum du unbedingt mich dezidiert zitierst, aber MIT KEINEER SILBER auf @ghosti eingehst, der - wenn stimmt was er sagt, aber du hast es bis jetzt nicht dementiert, oder? - dich ordentlich aufklatscht, wenn er anführt, dass genau du als TD das, was du hier so als undenkbar darstellst schon gemacht hast...und das noch dazu auf Wunsch und drängen der Person, die im nun die Diskussion auslösenden Rennen TD war...

    Offenbar können einige mit pointierten Aussagen und einer manchmal durchaus angebrachten Portion Zynismus nicht umgehen. Daher und damit ist diese Thema für mich in diesem Rahmen beendet, ich werde mich nur mehr, sollte ich dazu eingeladen werden, im Rahmen von Workshops oder dergleichen zur Verbesserung der Qualität der Regelungen im MTBO-Sport in Österreich einbringen.

    @AndreasSlateff nochmal - wenn ich mir dieses mein Posting ansehe, werde ich nie wieder etwas über die Länge deiner Posting sagen. ;-)

  • Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Kommentar abgeben, interessant und auch traurig , welche Entwicklung eine Diskussion nehmen kann - vor allem wenn sich Leute einmischen, die bei dem Wettkampf nicht dabei waren. Weiters halte ich fest, dass ich nicht auf jeden Poster hier antworte und näher eingehe - vor allem bei Leuten, die irgendeinen Präzedenzfall kryptisch aus dem Jahre Schnee anführen und sich anonym halten. Inhaltlichen und verbalen Fehlgriff braucht mir hier niemand vorwerfen, habe die Meinung aus
    der Sicht eines TDs vertreten - wenn das nicht erwünscht ist, ok. Warum verwendet man das Wort aufklatschen, gibt es da einen Rächer , eine Art Robin Hood - der aus der Ferne sich zum Anwalt aller zu spät zum Start kommenden aufspielt. Ich wünsche vielen, mehr Einblick in die Wettkampforganisation zu haben - dass es mühevoll ist Startlisten zu erstellen und dass auch einige Kategorien auf derselben Bahn unterwegs sind. Mitarbeit im Rahmen von Workshops klingt nach einem guten Schritt - Organisation und Mitarbeit bei einer Großveranstaltung und Erstellen von Startlisten, die dann kurzfristig geändert werden sollen, wäre auch eine persönliche Bereicherung, um gewisse Einzelelemente im größeren Umfeld und mit anderen Augen zu sehen. Auch rate ich manchen Leuten, die Postings und den Verlauf der Diskussion noch einmal in Ruhe zu diskutieren - wer hat hier die aggressive Note hineingebracht?

    Aloah!!!



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