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3./4.AC im MTBO in Stare Mesto

bearbeitet Mai 2013 in Diskussionsforum
Am 18./19.5. fanden in Stare Mesto pod Landstejnem,gleich hinter der österreichischen Grenze der 3.und 4.AC im MTBO statt.
Veranstalter war der Verein OK Jihlava.Das Wochenende fand großen Anklang und wurde auf der Homepage des tschechischen Verbandes sehr gewürdigt.Es ist die Rede davon,das es die in diesem Jahr bisher wahrscheinlich besten Bahnen gab (Bahnleger waren mit Renata Paulickova und Barbora Chudikova zwei Mitglieder der tschechischen Nationalmannschaft) und mit ca 400 Startern auch die 2013 am besten besuchten Wettkämpfe im MTBO waren.Wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung hat aus österreichischer Sicht auch der TD,nämlich Paul Grün,dazu beigetragen.Der Kommissionsvorsitzende für MTBO im tschechischen Verband,Zbynek Pospisek, steht einer Fortsetzung der wechselseitigen Veranstaltungen sehr offen gegenüber.

Walter Dravetz,OLC Graz

Kommentare

  • Es gab ein großartiges Service von den Veranstaltern, auch Routegadget sofort verfügbar - tolles Gelände, tolle Bahnen. Aber auch aufgrund der Siegerzeiten am Samstag und auch der Bahnen: viel zu lang und zu schwer für DH 14, Family und zu lang für einige Seniorinnen. Aber das nur aus der Ferne betrachtet - die Tschechen nehmen auf die kleinen nicht viel Rücksicht - friß oder stirb - die Siegerzeiten belegen es und ich nehme auch an, dass ich da auch einen Rückhalt von anderen (thomas Hnilica) bekomme. Gemeinsame Projekte sind super, aber es müssen alle Standards von Bahnen aller Länder eingehalten werden. Das war in Tschechien sicher nicht der Fall.
  • Lieber Wolfgang,

    finde es sehr schön diese Worte von dir zu lesen. Ich darf daher davon ausgehen, dass du in Zukunft als TD und als Bahnleger auch auf das Einhalten der Siegerzeiten Wert legen wirst,

    Lg Jürgen
  • bearbeitet Mai 2013
    Lieber Jürgen, wenn Du süffisant auf Bratislava anspielst - die längeren Zeiten beim Sprint waren angekündigt und durch das Bahnkonzept vorgegeben. Es wurde mitgeteilt, dass alle die auf die Burg hinauflaufen, über den geforderten Sprintsiegerzeiten bleiben werden - aber die Burg war es wert. Für alle restlichen Kategorien in der Stadt war es ok, vielleicht hätte man noch verlängern können. Am Sonntag - sowieso kein Problem. Eines persönlich: diese Diskussionen über Sprintzeiten nerven - machen wir nur mehr 10 min für alle - dann reisen wir etliche 100 km an und schauen wir, wem das gefällt.
    Als TD und Bahnleger versucht man immer sein Bestes - auch wenn die Siegerzeiten stark von den Teilnehmern abhängig sind, zB Seniorinnen, fehlt da eine Topläuferin, dann schnellen die Zeiten nach oben.
  • Interesting discussion, I am re-considering my huge travel distances to track and field events for less than ten seconds of running

    Best wishes to the orienteering community,
    Usain Bolt

  • Hi Steve, if you want longer times for running - choose orienteering. 100m are the same everywhere on the world, try a new challenge, best wishes to special kind of orienteering community members, Jesse Owens
  • ich habe es lange geschafft mich zurückzuhalten aber ich glaube dsbzl. musst du etwas kritik akzeptieren, goggi.

    siegerzeit laut reglement ist zwischen 12 & 15 min, also in etwa 13:30. dann heißt es es wird ein bisschen länger (18 - 20 min). nimmt man 19 minuten her dann sind das schon ungefähr 140% der geforderten laufzeit. die siegerzeit war 23:40... das kann sich jeder selbst ausrechnen...

    auch das argument wegen der burg kann ich nicht nachvollziehen. die bahnen hätten auch mit burg deutlich kürzer ausfallen können.

    ps: ich rede von der herren elite bahn. den rest habe ich mir nicht angeschaut.
  • Lieber Wolfgang!

    Da ich in deinem Posting namentlich als möglicher „Rückhalt“ angeführt werde, seien mir ein paar Zeilen zum vergangenen Wochenende gestattet:
    Ich bin generell der Meinung, dass wir in Österreich trotz – oder gerade WEGEN - der geringen Teilnehmerzahlen (mit „wir“ meine ich Verband, Veranstalter, TDs) besonders viel Augenmerk auf die Nachwuchskategorien legen sollten. Damit meine ich jedoch nicht, dass wir ausländische Veranstalter nötigen, ihr übliches Standardniveau auf das österreichische runterzuschrauben.
    Am vergangenen Wochenende gab es ein perfektes Wettkampfzentrum, eine ebensolche Karte mit ebensolchen Bahnen. Am ersten Tag („Langdistanz“) waren die Siegerzeiten in der DH14 bei +/- 1 Stunde. In D14 war Lea mit 3 min Rückstand Zweite, in der H14 war Paul als bester Österreicher Sieger.
    Die Bahnen waren anspruchsvoll, aber sogar für 11-jährige Mädchen alleine bewältigbar.
    Man muss allerdings sagen, dass die Bahnen bei schlechtem Wetter heftig gewesen wären (war aber nicht so, also ist jede Spekulation über vielleicht zu lange Bahnen obsolet!).
    Die Familienstrecke war aus meiner Sicht (ich bin an beiden Tagen mit Hannes gefahren) recht anspruchsvoll, aber wunderschön und angemessen (47 bzw. 33 Minuten) für einen (sportlichen) Neunjährigen.


    „…und zu lang für einige Seniorinnen.“

    In diesem Punkt möchte ich entgegenhalten, dass es nur 2 Kategorien für Seniorinnen gibt (D40 und D50).

    Die beste Österreicherin in der D40 kenne ich recht gut, und weiß daher, dass der wöchentliche Trainingsaufwand für die MTBO – Wettkämpfe genauso groß ist wie der monatliche, nämlich genau Null. Fünf Tschechinnen gleichen Alters waren besser platziert und bis zu 32 (!) Minuten schneller.
    In der D50 war die beste Österreicherin mit nur 4 Minuten Rückstand 67 Minuten unterwegs, klingt eigentlich für eine Langstrecke vernünftig.

    Meiner Ansicht nach sind also nicht die viel zu langen/schwierigen Bahnen im Ausland das Problem, sondern das – im Vergleich – in manchen Kategorien dramatisch schwache Niveau in Österreich (ich spreche nicht von der Elite!!).

    Meine Conclusio: versuchen wir in Österreich neue Veranstalter zu finden, machen wir den Jugendlichen und den Senioren mit feinen Veranstaltungen/Bahnen den MTBO – Sport schmackhaft, dann können wir vielleicht einmal aus einer breiteren Masse einige Spitzenleute hervorbringen. Und freuen wir uns über tolle Veranstaltungen (wie z. B. die vergangene) im benachbarten Ausland, die unseren Leistungsträgern (DH Elite und H Senioren) hochwertige Wettkämpfe ermöglichen.

    Jedenfalls danke für dein unermüdliches Engagement!

    Thomas
  • Ich denke, dass das Wichtigste ist, dass die Qualität gepasst hat und von allen Seiten eigentlich nur Lob zu den Veranstaltungen kam. Es ist im MTBO auch etwas anders. 10 min. länger bedeuten physisch etwas anders als beim Laufen. Man kann 40 Minuten unterwegs sein und die Bahn ist ganz grausig, oder 60 Minuten unterwegs sein bei guter Bahn und alles sehr gut fahrbar. Was macht Senioren und Kindern mehr Spaß? Und es stimmt. Wir können nicht wegen 50 Österreichern verlangen, dass 350 Tschechen dann genau nach unsere Pfeife tanzen. Die Kooperation macht Sinn und soll auch fortgesetzt werden. Es ist eine gute Möglichkeit, dass das Leistungsniveau verglichen werden kann. Beindruckt haben mich die Leistungen der Österr. Senioren. Bei sehr starken Starterfeldern in H40 und H50 ganz vorne mit dabei. Das zeigt, dass wir schon auch gutes Niveau in Österreich haben. Tom
  • An Goggi: Stimmt, die Burg in Bratislava war längere Bahnen/Siegerzeiten wert. Ich versteh nur nicht, warum man einen Sprint ankündigt, dann diesen künstlich in die Länge zieht und dann noch immer von einem Sprint redet/schreibt. Warum wird dieser Lauf nicht einfach in "Verlängerter Sprint" oder "Verkürzte Mitteldistanz" umgetauft? Dann sind alle Diskussionen über zu lange Siegerzeiten vom Tisch... Ein Sprint hat eine Siegerzeit von 12-15min zu haben. Punkt. Und das darf man auch verlangen, wenn von einem Sprint die Rede ist.

    lg
    Schuarl
  • Noch doch eine Bemerkung zu Bratislava (hatte ich mir bisher verkniffen):

    Siegerzeit D50 war ziemlich genau 10 Minuten, die Bahn (außer einem Posten) wirklich extrem leicht.

    -> Warum das?
    Siegerzeit lt. WO 15 Minuten.
    2012 war ich beim Sprint der CESOM in D50+D55 die Schnellste mit 15 Minuten. Also perfekte Bahnlänge. Also kann es keine slowakische Spezialität sein, für Seniorinnen viel zu kurze Sprintbahnen (nur 66%) zu machen.

    Wäre ich fit (ich konnte - verletzt - nur spazieren, tw. langsam joggen) und das für mich ein "normaler" Wettkampf gewesen, hätte ich mich grün und blau geärgert, wegen so einer Bahn überhaupt hingefahren zu sein. Nur als hauptsächlich Zuschauerin hab ich es "ausgehalten".

    Im Gegensatz dazu war z.B. die H- kurz-Bahn so, wie sie sein soll bzw. in diesem Gebiet sein kann.
  • bearbeitet Mai 2013
    Die erwartete SZ vom Speaker wurde auf 19min in HElite prognostiziert. Wie man sieht a bissl daneben. xD

    Als WRE Event in der Elite Klasse sollte man doch die Idealroute angeben. 4,7km waren aber sicher Luftlinie! ...

    Lg Dominik
  • Zurück zum eigentlichen Thema, möchte ich, als TD, dem veranstaltenden Club auch nur das höchste Lob aussprechen. Hervorragende Infrastruktur, gute Karte (bei der ich als Kartenzeichner/kontrollor noch Verbesserungsvoschläge hatte), tolle Bahnen, hervorragende Wettkampforganisation. Dass der Veranstalter bei den Bahnen toll kooperiert hat, weiß man erst wenn man die Tschechischen Siegerzeiten kennt zB.: H-14 / 40-55min (Ö 30 min), HE / 100-120 min (Ö 90-110) oder D 50- / 55 - 70 min (Ö 50 min). Ohne dieses Wissen sollte man keinen Kommentar abgeben.

    Nächstes Jahr, sollte es wieder eine Kooperation im Waldviertel geben, müssen die Tschechen unsere Siegerzeiten "schlucken".

    PS.: Den Kindern ( Family + H/D-14) war die Tschechische Langdistanz am Samstag viel zu kurz ! Die haben noch bis zum Schlafengehen (3-4 Stunden) im Zielgelände ihre Runden gedreht !!!!
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