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WMOC 2013 in Italien - Abzocke?

bearbeitet Oktober 2012 in Diskussionsforum
Nun gibt es - "schon"! - das Bulletin 1 zur WMOC 2013. Teilnahmegebühr ist diesmal € 190,- (bei Anmeldung bis 31.10.) - eine Erhöhung um über 50 % gegenüber 2012 (Deutschland).
Zusätzlich benötigt man ein "wristband" zum Eintritt ins Wettkampfgelände etc. Man bekommt es gratis, sofern man in einem Partnerbetrieb der WMOC nächtigt; will man sich allerdings anderswo selbst ein (preisgünstiges) Quartier suchen, kostet dieses Wristband noch einmal € 60,- (bzw. € 40,- für Begleitpersonen). Dazu kommt natürlich noch die Parkgebühr oder der Preis für den Shuttle-Bus.

Extrem späte Planung, hohe Preise - es sieht für mich aus, als ginge es den Veranstaltern in erster Linie ums Geldverdienen, weniger um den Sport.

Billig wird sicher auch das Wohnen und Essen in dieser Fremdenverkehrsregion nicht - Sestriere selbst liegt auf 2000 m Höhe.

Jetzt frage ich mich, wer sich das leisten kann und will, - und auch, warum die IOF diesem Wucher nicht Einhalt gebietet.

Mich würde interessieren, wie ihr das so seht.


Gruß
Traude


PS: Man braucht übrigens auch ein ärztliches Attest, um teilnehmen zu dürfen (ähnlich wie in Frankreich). Es ist bei der Anmeldung vorzulegen - ein Muster ist auf der Website zwar angekündigt, aber noch nicht vorhanden (trotz erster Deadline am 31.10.).

Kommentare

  • bearbeitet Oktober 2012
    ---
  • Vor 2 Monaten war es Hans Kolar, jetzt wird über Gottfried Tobler hergezogen (beides typischerweise Jahre im Nachhinein und indirekt). Kann bitte jemand diese Postings des Herrn Fürnkranz löschen?
    LG
    OXO
  • @ Hr.Fürnkranz Martin

    Ihre Ausdrucksweise die Sie teilweise in Ihren Kommentaren an den Tag legen ist schlicht und einfach gesagt unter aller Würde!
    Sie sind respektlos und herabwürdigend. Seien Sie bitte nicht böse wenn Ihnen selbige Eigenschaften entgegengebracht werden.

    @webmaster: Bitte diesen Beitrag des Herrn Fürnkranz zensurieren oder komplett löschen.
  • Liebe Traude,

    für mich wäre Deine Schilderung ein Anlass, dort einfach nicht teilzunehmen. Die Verquickung eines Zutritts zur Sportveranstaltung mit gewissen Unterkünften finde ich danebengegriffen. Parkgebühren für PKW finde ich grundsätzlich in Ordnung, Shuttle-Bus-Transport sollte aber bereits im Preis inkludiert sein.

    Ich kann über die Hintergründe der Situation nur spekulieren: Vermutlich waren/sind die Veranstalter einerseits durch die insgesamt wirtschaftlich angespanntere Situation in Italien kaum in der Lage gewesen, Sponsoren zu finden. Ich vermute weiter, dass umgekehrt die Region bzgl. Unterkunft bei Sportveranstaltungen sich an den Erfahrungen der Ski-Welt orientiert hat. Ski ist aber eine sehr publikums- und medienwirksame Sportart, die besonders in der Alpenregion stark gesponsert wird und wo viel Geld drinnensteckt. Im Vergleich dazu ist OL in vielen Ländern geradezu eine No-Budget-Sportart. Ich vermute weiters, dass die Veranstalter durch diese Situation stark unter Druck gekommen sind, wenig Lösungen finden konnten, und sich aus diesen Gründen alles ziemlich verzögert.

    Vielleicht liegt ein Grundfehler darin, eine touristisch starke Region, die noch dazu von einer anderen Sportart geprägt ist, zur Austragung einer wenig medienwirksamen Sportart auszuwählen. Dann passen die Verhältnisse nicht mehr. Sportler, die Unterkünfte suchen, stehen in Konkurrenz zu Touristen.

    In Österreich würde ich für OL auch nicht Kitzbühel auswählen, oder Salzburg zur Festspielzeit.
  • Geschätzter Erik,

    Ich finde das völlig inakzeptabel, daß Du auf Druck von zwei Tobler-Freunden meinen Tobler-kritischen, aber in keinster Weise beleidigenden Beitrag gelöscht hast. Ich habe kein Schimpfwort verwendet. Wenn "alt" ein Schimpfwort ist, dann kannst Du es löschen, aber nicht gleich den ganzen Beitrag. Ich habe auch nicht Gottfried Tobler als Person und Mensch angegriffen, sondern lediglich ein konkretes Verhalten von ihm kritisiert. Zudem war das nur ein kurzer "Seitenhieb", der mit meinem eigentlichen Beitrag kaum etwas zu tun hat.

    Diese Form von Zensur, wie Du sie ausübst, ist undemokratisch, weil mir dadurch die Möglichkeit einer freien Meinungsäußerung im gesetzlich und moralisch erlaubten Rahmen verwehrt wird. Daher ersuche ich Dich darum, mein Posting wieder aufzuschalten!
  • Hallo Martin,
    wenn ich mir die Richtlinien für Eriks Ol-Sport-Forum ansehe, dann verstehe ich sie so, dass auch "Seitenhiebe" gegen Personen oder Organisationen nicht erlaubt sind. (Das Wort "Hieb" drückt bereits eine gewisse Aggressivität aus.)
    Das Verändern eines Beitrags (außer klare Datenkorrekturen wie zB. falsche Adressen) wäre meiner Meinung nach zivilrechtlich problematisch, es bleibt nur - wie in den Richtlinien festgehalten - das Löschen des gesamten Beitrags.


    Was die eigentliche Diskussion betrifft, würde ich mir noch mehr Meinungen zu Italien wünschen!
  • bearbeitet Oktober 2012
    I believe that the higher entry fee for the WMOC next year will be mostly due to the fact that the the WMOC in 2013 will be formally organised as part of the World Games. This happens every fourth year and is in accordance with a decision made a few years ago by the IOF. This means in effect that the entry fees are higher because participants must pay a compulsory entry fee for the World Games, and then the entry fees for the individual sports, in our case orienteering.
    Participants can in theory participate in any number of other sports during the week of the World Games, but this is not really practical. But in theory you can take part in underwater rugby as well as orienteering:)

    Many orienteers disagree with this policy but the IOF doesn't seem to want to listen. There is even talk in the UK of a formal boycott of the event. I expect that there will be fewer participants next year in Italy, which is a pity for the organisers as the higher entry fees are not really their fault. It is the IOF which forces them to organise the event under the umbrella of the World Games and hence the higher entry fee. I cannot see any benefit at all of being part of the World Games. It just makes it more costly to take part every fourth year.
  • Wenn die angegebenen Preise für die Startkarte und das Wristband so bleiben ist die Teilnahme sicherlich ein teures Vergnügen. Wenn wir diese Vorgangsweise
    (auch von der IOF gewünscht) widerstands- und kommentarlos akzeptieren, wird dies überall Einzug halten und werden Teilnahmen an solchen Veranstaltungen
    wohl auch zu überdenken sein.

    Viel günstiger und in genauso interessanten OL-Gebieten kann man vom 23. bis 31.Juli 2013 im Tiroler Wipptal am OL-Festival 2013 teilnehmen (Vielleicht auch
    als ÖFOL-Sommer TL). Informationen dazu gibt´s bereits auf www.wipptal.at.

    hgg
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