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Bitte an H 55 Teilnehmer 1.AC

bearbeitet April 2012 in Diskussionsforum
Hallo Kollegen!

Ich Bitte hiermit alle Teilnehmer der Kategorie H 55 beim 1.AC Ihre Bahnen in Routegadet einzutragen.

Vieleicht können wir dann eine sinnvolle Diskussion über Fairness in unserem Sport führen!

Danke
hgg

Kommentare

  • bearbeitet April 2012

    Teilstrecke 6-7 H55 (Laufstrecke ca. 110-120m): möge sich jeder selbst sein Bild machen...

    Routegadget
    Splitalyzer

    30 Sekunden??? Mein Tipp: vielleicht kann man sich noch für die WM-Qualifikation melden... Hubmann, Gueorgiou und Co zittern schon :-)

  • bearbeitet April 2012

    Lieber Hans Georg!

    Auch wenn du es nicht mit klaren Worten ausdrückst, weiß ich genau was du meinst. Zum ersten Mal war ich gerade selber dabei zu diesem Thema einen Beitrag im OL-Forum zu schreiben.

    Beim ÖM-Sprint in Riegersburg sind in einigen Kategorien anscheinend auch Gazellen dabei gewesen, die nicht nur schnell laufen sondern auch sehr gut springen konnten.

    Nach dem Lauf, im Zielgelände, gab es sogar einen Teilnehmer, der wörtlich zugegeben hat (Zeuge vorhanden), dass er (mein Kommentar: wahrscheinlich unbewusst) während des Sprints über eine Mauer (auf der Karte als „forbidden to cross“ eingezeichnet) geklettert/gesprungen ist. Trotzdem ist er bei der Siegerehrung lächelnd auf dem Podest gestanden.

    In der Hitze des Gefechts ist es sicher leicht verbotene Hindernisse (z. B. Mauern) oder olivgrüne Grundstücke (die man nicht durchlaufen darf) zu übersehen.

    Aber spätestens (am Samstagabend oder am Sonntag) bei der nachträglichen Analyse, wie man die eigene Strecke gelaufen ist, sollten wohl bei ehrlichen TeilnehmerInnen die Alarmglocken schrillen.

    Bei einer genauen Analyse der Splitzeiten einiger Teilnehmer/Innen (betrifft nicht nur H55-) kann sich jeder selbst ein Bild machen, dass einige Teilstrecken mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit fliegend, springend oder eher kletternd (Leiter war ja vorhanden) zurückgelegt worden sind.

    Die österreichische OL-Gemeinde sollte dringend die ISSOM 2007-Spezifikation studieren. In diesem Fall sollte u. a. besonders folgendes gelesen und für die Zukunft auch verstanden werden:

    - 2.3 Barriers that are forbidden to cross
    - 5 Definition of symbols
       - 521.1 Impassable wall (forbidden to cross)
       - 528.1 Area with forbidden access (forbidden to cross).

    Sich mit fremden Federn schmücken ist leicht, aber zugeben, dass man einen regelwidrigen Fehler gemacht hat ist in Österreich anscheinend sehr schwer.
    Ich bin neugierig wie viele sich nachträglich, egal ob sie eine Medaille erhalten haben oder nicht, beim Veranstalter bzw. ÖFOL per Selbstanzeige disqualifizieren werden. Ehrlich währt am längsten! Zuallerletzt geht es ja auch um die Vertrauenswürdigkeit einiger Teilnehmer und auch um die AC-Punkte die sich einige Teilnehmer, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, nicht ehrlich verdient haben.

    Per aspera ad astra!

    In diesem Sinne mit sportlichen Grüßen aus dem Stubaital,
    Bernt Johansson
    OLC Stubai

  • Technik sei dank, is das zumindest in dieser Klasse jetzt eh offensichtlich! Kann sich ja jetzt jeder Schwarz auf Weis ansehen! ojeojeoje
    Wie Pierre schreibt, möge sich jeder selbst sein Bild machen...

    Was positiveres: Danke dem OC Fürstenfeld! Die Veranstaltung war top, bahnen super und es hat richtig spaß gemacht!!!!
    Grüße
    Flo Arthofer
  • bearbeitet April 2012
    Zu den Vorpostern:

    Wo war denn die angekündigte Kontrolle im Wettkampfgelände? Vor allem bei solchen Brennpunkten, wo man ja schon beim Bahnlegen sieht, daß dort "etwas passieren" könnte...?

    Zu den Läufen:
    Sehr schöne Bahnen mit der richtgen Länge, der Sprint ist mir ein bissl zu steil ausgefallen - berab wie bergauf - aber war mal was anderes!

    lg+DANKE
    Schuarl
  • Hello Hans -Georg and OL - Friends,

    I have today asked my President Mr Bernt Johansson, OLC Stubai to talk to Fürstenfeld and disqualify me for the Sprint race last Saturday in beautiful Riegersburg.

    When I analyzied the route I took, I crossed forbidden object between post nr 6 and 7.

    Sometimes (for me very often) it goes to fast and not reading the map so accurate - shit happens. BUT when you afterwards discover that you made errors like this you should be honest both to yourself and specially to your colleges. I also saw some "colleges" that took the same forbidden way as I did, and even if I only got 10 or maybe 15 points it doesn`t matter, we all are disqualified.

    So dear colleges please give back your points and specially medals if you took the same "famous" route  as me.

    Honest greetings from beautiful Stubai!        Per aspera ad astra!

    Jan Larsson ,OLC Stubai 

  • bearbeitet April 2012
    Nach der obigen Selbstanzeige habe ich einige positive Rückmeldungen erhalten, u. a. vom Verband, von einem TD und auch von einigen OLern.

    Es wird positiv bewertet, dass jemand freiwillig zugibt, gegen die Wettlaufordnung verstoßen zu haben.

    Leider lesen wohl nicht alle TeilnehmerInnen, die beim ÖM Sprint in Riegersburg gestartet sind, was im OL-Forum geschrieben wird.

    Bei einer sehr groben Schätzung meinerseits sind beim Sprint mindestens 20 TeilnehmerInnen (nicht nur Teilnehmer der H55- und H65-Klassen) über die Mauer (verboten zu überqueren) geklettert/gesprungen und nachträglich haben sie auch die olivgrüne Fläche (verboten zu durchqueren) hinter der Mauer betreten.

    Meine Bitte an den ÖFOL wäre deshalb, jetzt hart durchzugreifen. Es sollte ein Rundschreiben verfasst und an alle österreichischen OL-Vereine (per E-Mail) gesendet werden. Inhaltlich mit der Aufforderung zur Selbstanzeige deren Vereinsmitgliedern, die beim ÖM Sprint gegen Regeln verstoßen haben.

    Wenn es um einen Wettkampf geht, sollten wir, die Erwachsenen, doch Vorbilder für die Jugendlichen sein. Oder möchten wir ihnen rechtzeitig das Schummeln beibringen?

    Für eine faire österreichische OL-Zukunft sollte die österreichische OL-Gemeinde endlich Rückgrat zeigen und sich nicht im Dickicht verstecken!

    Einsichtige und/oder lehrwillige OLerInnen finden hier die ISSOM 2007 (Internationale Vorschriften für Sprint-Orientierungslaufkarten) auf Deutsch: www.olc-stubai.at/ISSOM_2007/ISSOM2007de.pdf

    Bernt Johansson
    OLC Stubai
  • bearbeitet April 2012
    Nachdem ich gestern von der Diskussion gehört habe und heute Zeit gefunden habe ins Forum einzusteigen, sehe ich aber bis jetzt nur die Diskussion über Fehler der Läufer, aber nicht der Offiziellen.

    Doch zunächst möchte ich kurz meinen Lauf bis nach Posten 7 kurz schildern: Startliste - die zwei stärksten Sprintläufer des Vorjahres werden vom Computer direkt hinhereinander gelost.

    START - eine Minute ist vor mir der Seriensieger des Vorjahres gestartet - daher voll konzentrieren - über Brücke und am Gasthaus vorbei links muß ein Weg weggehen -

    wer kommt mir dort eingegen ? Ha, locker 30 Sekunden gewonnen. Auf der Lauftrecke zu Posten 2 ist Johannes nicht mehr zu sehen.

    Als ich Posten 3 anlaufe - verläßt er gerade den Postenkreis - nur noch 10 Sek. - Tempo erhöhen.

    Auf der langen Strecke über die geschlängelte Straße zu Posten 5 ist es dann soweit - zuerst gezwickt ! 2m hinter mir Johannes.

    Bin zwar schon sehr "blau" aber nochmals Tempo erhöhen - und da ist er schon - der Fehler -

    an Posten 6 ca. 25 m vorbei - Johannes liegt wieder vor mir - einfach nach ! - MAUER ? ist nicht auf der Karte zu sehen (Anm.: lag genau unter dem Postenringerl - im Routegadget nicht zu erkennen/nur auf Originalkarte)

    trotzdem runter (ca. 2,5 m hoch) ich darf ja nicht den Anschluß verpassen......

    Gematcht wurde bis ins Ziel, in das ich nur mehr gehen konnte.

    Das Olivgrün bei Posten 7 habe ich erst am Abend beim Einzeichnen entdeckt.

    Und jetzt die Kritik und Diskussion (auch an den ÖFOL gerichtet) auch wenn ich es mir mit einigen Beteiligten verscherze:

    Wie kann man so eine Teilstrecke setzen ??? Es gab genug Posten und Postenstandorte rund um. Und wie schon oben in einem Kommentar bemerkt > ein Kontrollor vor der nach der Mauer wäre gut gewesen - Wer hat übersehen, das Ringerl auszuschneiden ? wurden die Bahnen (Aufdruck) nicht vom TD kontrolliert. - Meiner Meinung nach hätte das Symbol unpass. Felswand mit Gefällsstrichen besser gepasst, da man eine Mauer normal von beiden Richtungen erkennt - Hier aber nicht. was meint der Kartenkontrollor ?

    Hiermit gebe ich bekannt, dass ich , nachdem ich mich geoutet habe, jede Entscheidung des ÖFOL zur Kenntnis nehme.

    Sollte der ÖFOL nur einzelne Läufer disqualifizieren, würde ich gerne wissen, wo der ÖFOL die Grenze zieht (ich habe 30 Sekunden gebraucht - der kürzerste erlaubte Weg ist mehr als 3x so lang => alle unter 90 Sekunden müssen abgekürzt haben).

    Diskussion: Teilstrecke streichen für Rangliste? Neuaustragung der ÖM beim 2. Sprint ?

    Ich hoffe für Diskussionsstoff ist gesorgt, auch in allen anderen betroffenen Kategorien.

    Noch eine schöne Woche und auf ein neues Match im Waldviertel.

    Paul Grün
  • Das Symbol „unpassierbare Felswand“ (201) wäre meines Erachtens sicher nicht das richtige Symbol, da es sich bei diesem Symbol um ein von der Natur geschaffenes Objekt handeln würde. Die auf der Karte eingezeichnete unpassierbare Mauer (521.1) ist ja doch von Menschenhand errichtet.

    Die Teilstrecke 6-7 war sicher nicht optimal, die unpassierbare Mauer auf dieser Strecke hätte im Gelände vielleicht mit Bändern markiert werden müssen und der Veranstalter hätte vielleicht auch an dieser Stelle einen Beobachter postieren müssen.

    Beim Sprint in Riegersburg sind aber die Bedingungen für alle Startenden gleich gewesen und der kürzeste (nicht verbotene) Weg konnte locker auch in ca. 60 Sekunden oder knapp darunter, aber bestimmt nicht in 30-50 Sekunden, zurückgelegt werden!

    Offensichtlich haben aber einige Läufer ein Problem damit, eigene Fehler zuzugeben. Es ist natürlich wesentlich bequemer die Fehler bei anderen zu suchen.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Was gibt es hier zu diskutieren? Soll man plötzlich eine zweite Chanche bekommen, da man eine eindeutige Regelübertretung begangen hat? Wieso gibt es dann überhaupt Wettkampfregeln?

    Übrigens – an den, den es angeht: seit 1991 bin ich in Tirol wohnhaft und seit 2006 (nach einer „kurzen“ 16-jährigen OL-Pause) bin ich auch ÖFOL-Mitglied.

    Bernt Johansson (ein „alter Schwede“, der nicht um jeden Preis in der ersten Reihe stehen muss)
    OLC Stubai
  • Die Diskussion geht in meinen Augen in die falsche Richtung!

    Es geht nicht darum, dass die Veranstalter dort nicht kontrolliert haben. Wo kämen wir denn da hin, wenn die Veranstalter alles und jeden kontrollieren müssen?

    Es geht in meinen Augen nur darum, dass Läufer unerlaubt handeln (egal ob unabsichtlich oder mit Vorsatz). Ob das Symbol nun UNPASSIERBARE Mauer oder Felsen ist, was spielt das für eine Rolle? Es bleibt UNPASSIERBAR! Und dass nach überklettern des Hindernisses eine größere Fläche olivgrün zu durchlaufen ist (wenn die Mauer schon nicht "sichtbar" war) - spielt das keine Rolle? Olivgrün bedeutet Privatfläche, in diesem Fall den (Blumen)Garten der örtlichen Kirche. Was sollen die Veranstalter einem solchen Privatier sagen? Das manche Läufer unterwegs das Gehirn ausschalten? Wenig Trost für zertrampelte Blumen bzw. Verletzung von Privateigentum...

    Die Reaktionen möchte ich sehen, wenn durch unsere eigenen Gärten plötzlich 20 (oder mehr) Läufer durchrennen (und zumeist ohne Rücksicht auf Verluste)?!?

    Und zu guter Letzt: genau solche Routenwahlen zeichnen einen guten Sprint aus. Bei einem Sprint sollte es nicht darum gehen, wer am schnellsten von der 4. Straßenlaterne zur 7. Straßenlaterne auf einer schnurgeraden Straße laufen kann - dazu gibt es z.B. am Samstag die NÖ-MS im 10km Straßenlauf :-)

    Mein Tipp: öfter mal auf www.worldofo.com vorbeischauen und sich mit (internationalen, z.B. Schweizer) Sprintläufen beschäftigen!

    lg
    Pierre (ein Läufer dem die Disziplin Sprint am Herzen liegt)
  • Noch ein Statement zum Eintrag von Pierre!

    Kann dem Statement von Pierre nur voll und Ganz (Aus sicht des Läufers und aus Sicht des Veranstalters) zustimmen und möchte die zuständigen im Verband Bitten zu dem Thema schnell eine Entscheidung herbeizuführen.

    lg
    hgg, mag Sprint ebenso
  • Auch ich kann Pierres Eintrag nur unterstützen! Leidtragend ist dann im endeffekt die gesamte OL-Gemeinschaft da in Gebieten in denen es zu solchen Fehltritten kommt oft nur mehr schwer oder gar nicht als Wettkampf- oder vielleicht sogar Trainingsgebiet verwendet werden dürfen.

    Ein anderes Thema zum Sprint als Wettkampfform möchte ich auch noch anschneiden. Ich hörte am Samstag einen Seniorenläufers der sich schwerstens über den Sprint als Wettkampfform ansich beschwert hat. Ich denke damit ist dieser Läufer bei weitem nicht der einzige. Ich finde es traurig das Läufer denen eine bestimmte Wettkampfform nicht gefällt nichts besseres zu tun haben als sich darüber aufzuregen und so gut als möglich zu boykottieren. Wenn man eine Wettkampfform nicht mag muss man an diesen Läufen doch nicht teilnehmen oder? Es gibt meines wissens 4 bis 5 Streichergebnisse im Austria-Cup-Ranking. Dann kann man doch ohne Probleme die beiden Sprint-Wettkämpfe im Jahr die es gibt (sind ohnehin viel zu wenige) einfach nicht laufen. Gerade international gewinnt der Sprint nämlich immer mehr an Bedeutung und sollte somit auch oft genug in Österreich veranstaltet werden damit international ambitionierte Läufer auch in dieser Disziplin besser mithalten können.

    Lg Schani
  • salve, paulchen,

    ich möchte Dir meinen respekt ausdrücken. sich nach so massierten vorwürfen zu äußern, finde ich richtig integer.

    die problematik, bei den (relativ) hohen geschwindigkeiten im sprint symbole und farben nicht rasch genug identifizieren zu können, kenne ich (als seltener sprint-läufer) selbst und kann daher verstehen, dass im wettkampf so was schon passiert. danke für Deine nachvollziehbare beschreibung, da lerne ich wieder einmal, dass "honest mistakes" auch beim abkürzen vorkommen.
    häufige und vor allem jüngere läufer (wie pierre :-)) tun sich da womöglich schwerer mit dem nachvollziehen.

    etwas nur mittelbar damit zusammenhängendes: als ich nachwuchsläufer war, war raimund sobotka der inbegriff des OL-urgesteins, er war eindeutig der mister uralt (bei aller hochachtung; ad multos!); und lief in der kategorie für untote, sprich H43-. und ich habe mich immer gefragt, warum er so penibel warm- und ausläuft. wie kann es sein, dass einer jenseits von 35 oder 40 das laufen noch so ernst nimmt?
    und jetzt raufen sich die H55'er um sekunden. das hat auch etwas liebenswert amüsantes an sich.

    viel vergnügen bei den nächsten matches!

    gregor

    übrigens: http://www.bbc.co.uk/news/uk-17765170 (marathon mit 101 jahren)


  • Mein heutiges E-Mail an den ÖFOL:


    Sehr geehrter Herr Präsident,
    lieber Erik!

    Ich habe erst heute von der Diskussion über die Routenwahl in der Klasse H 55- beim Sprint in Riegersburg erfahren. Da ich nach dem Lauf meine Originalkarte nicht zurückbekommen habe konnte ich meine genaue Routenwahl bisher nicht mehr exakt nachvollziehen. Route Gadget hat jedoch Klarheit gebracht.

    Man kann nun Wettkampfstress, die im fraglichen Bereich etwas unglückliche, weil zu einem Fehler verleitende Bahnlegung, die an dieser Stelle vorhandene Leiter, die von anderen Wettkämpfern aber auch von Dritten zu einem Weg ausgetretene Grünfläche anführen – letztendlich hätte ich nach der Wettlaufordnung diese Route nicht belaufen dürfen.

    Ich ersuche daher mich nachträglich zu disqualifizieren und aus der Wertung zu nehmen. Die Silbermedaille werde ich umgehend an das Sekretariat zurückschicken.

    Ich bedaure unendlich diesen Fehler begangen zu haben.

    Mit sportlichen Grüßen

    Johannes Wechselberger, OL Kufstein
  • Hallo Johannes,
    nach vielen bestrittenen OL-Wettkämpfen und einigen dabei miterlebten strittigen Situationen möchte ich dir meinen aufrichtigen Respekt entgegenbringen. Es zeigt von Größe und einem hohen Maß an Selbstreflexion seine Fehler einzugestehen, noch dazu in einem so breiten und öffentlichem Raum. Möge deine Handlung wegweisend für zukünftiges Handeln im österreichischen OL-Sport sein! Danke!
    Pierre
  • bearbeitet April 2012
    Auf welche Regelung in den Statuten, bezieht sich eine Disqualifikation auf Grund zu schneller Zwischenzeit ?

    1) Wer legt diese Zeit fest ?

    2) werden Teilnehmer, welche lange genug gebraucht haben um die Mauer zu überklettern somit nicht disqualifiziert ? Schlussfolgerung: Regelverstösse erlaubt, aber bitte vorm Stempeln des Postens lange genug warten.
  • bearbeitet April 2012
    Hallo ghosti und alle anderen Diskutanten!

    Zunächst ein Dank an alle, die sich bisher gerührt und ein Queren der verbotenen Geländemerkmale gemeldet haben. Es ist dies bereits ein Großteil derer, von denen es zu erwarten war. Ich bin überzeugt, dass die Übertretungen nahezu aller unbewusst und unabsichtlich waren, die Kombination von Bahnlegung und Situation an dieser Stelle in Zusammenhang mit Geschwindigkeit und Druck beim Sprint dazu geführt haben. Dennoch waren wir uns seitens des Verbandes (und glaubt mir, es gab auch abseits dieses Forums genug Diskussion) weitgehend einig, dies nicht einfach so stehen lassen zu können.

    Es gibt tatsächlich in der Wettlaufordnung keine Regelung, die Disqualifikation auf Grund zu schneller Zwischenzeiten vorsieht. Es gibt aber Regeln, die besagen, dass bei Missachtung von Verboten der entsprechende Wettkämpfer zu disqualifizieren ist. Wir wissen aus den Meldungen zahlreicher Läufer, dass es an besagter Stelle zu (unbeabsichtigten) Übertretungen gekommen ist. Aus der Analyse der Zwischenzeiten ist zumindest in H55- und H65- recht klar, wo eine Grenze zu ziehen ist.

    Daher als Antwort auf Frage 1: Als Jury-Vorsitzender der Veranstaltung in Riegersburg nehme ich die Verantwortung auf mich und lege die Zeit für H55- und H65- fest. Diese hat sich auf Grund der Rückmeldungen betroffener Läufer bisher bestätigt. Wo die Situation nicht so klar ist (bei längeren Laufzeiten bzw. in anderen Kategorien) geht das zumeist nicht, und ich vertraue auf die Ehrlichkeit unserer OLer.

    Frage Nr. 2 kommentiere ich nicht. ;-)

    Diese Geschichte hat auch Defizite in unserem Regelwerk aufgezeigt (bspw. in Bezug auf Zuständigkeit); auch wieder einmal dass OL eine komplexe Sportart ist mit Graubereichen, die wir versuchen müssen zu minimieren (was nie ganz gelingen wird).

    Im TD- und Wettkampfleiter-Seminar im Herbst wird dieser Wettkampf sicherlich auch aufgearbeitet werden.

    Beste Grüße

    Erik
  • Hallo "ghosti"

    Währe cool wenn du dich mit deinem richtigen Namen anmelden würdest. Denn dein Beitrag entbehrt jeder Grundlage. Denk mal genau darüber nach oder bist du einer der auch einen solchen Reglbruch gemacht hat und sich jetzt ins Fäustchen lacht weil er nicht erwischt wurde bzw. weil er zu feige ist sich diesem Thema in einer sachlichen Diskussion zu stellen. Das Regelwerk, ist wie Erik geschrieben hat, mit Defiziten behaftet. Ich würde dich bitten das Regelwerk zu lesen und etwaige Fehler aufzuzeigen. Damit würdest du einen Beitrag leisten damit es in der Zukunft zu keinen solchen Diskussionen und Unstimmigkeiten kommen kann.

    lg peter
    ps: ich bin beim nächsten ac dabei. du kannst ruhig auf mich, hlosta thomas oder erik adenstedt zukommen und über dieses thema und deine sichtweise eine sachlich fundierte diskussion führen.
  • bearbeitet April 2012
    mail am weg
  • Hallo ghosti

    Ich möchte mich hiermit, für die persönlichen angriffe gegen dich, entschuldigen. mail gelesen und verstanden. antwort sollte schon eingetroffen sein.

    lg peter
  • Inzwischen sind die korrigierten Ergebnisse online - für alle, die's noch nicht gesehen haben:
    http://www.thermenlandopen.com/results/2012/Result-E1.html
  • Ist das alles was von der ÖFOL Seite bekannt gegeben wird eine korrigierte Ergebnisliste sonst nichts? Habe mehr erwartet.

    mit Sportlichen Gruß
  • Hallo dreifgeis0_4

    Wenn du auf der Startseite des ÖFOL schaust wirst du einen Link zu einem PDF file finden indem Erik Adenstedt eine Darstellung geschrieben hat.

    lg peter
  • Wann gibt es eigentlich die "neue" Siegerehrung? (In Gmünd war es anscheinend noch zu früh dazu.)
  • Bei der EM in Schweden gab es nun einen ähnlichen Fall:
    Anne Margrete Hausken Nordberg wäre im Sprint Dritte geworden, hat aber zwischen Posten 2 und 3 einen auf der Karte als unpassierbar eingezeichneten Zaun "durchlaufen" (angeblich war dort eine Öffnung, die vor dem Wettkampf noch nicht war). Da die Karte gilt, wurde sie nachträglich disqualifiziert.

    Was ich nicht verstehe, ist die Tatsache, dass die ("falsche") Siegerehrung schon stattfand, bevor die Jury entschieden hatte. Dafür gab es dann tags darauf nach der Staffel eine neuerliche "richtige" Siegerehrung für die Damen. (Gerade bei einer EM nicht gerade angenehm, für alle beteiligten Damen. Da hätten die Veranstalter warten müssen!)

    Eine Schlussfolgerung können wir auch ziehen:
    Es zählt immer die Karte! Unpassierbar heißt "passieren verboten", auch wenn es in der Natur anders aussieht. Beispiel: Es gibt viele Zäune mit Toren. Es muss auf der Karte ganz klar ersichtlich sein, welche Tore passiert werden können und dürfen. (Tore die nicht immer offen sind, können auf der Karte - die ja länger gültig sein soll - durchaus nicht vorhanden sein, dh als unpassierbarer Zaun eingezeichnet sein. Sie dürfen dann auf keinen Fall durchlaufen werden.)

    Seit der Digitalisierung des Karten- und Bahndrucks sollte es nun auch kein Problem sein, die Einzeichnung für einen einzelnen Wettkampf, für den das Tor geöffnet wird, zu ändern. Zur besseren Lesbarket ist auch oft eine rote Markierung (Passage) auf der Karte sinnvoll.
  • Kurz zur Klärung der Hausken-Siegerehrungs-Misere bei der EOC: Ursache war ein massives Kommunikationsproblem zwischen Jury und Veranstalter, wofür sich beide beim Teamofficials-Meeting ausdrücklich entschuldigt haben…
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