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Verbotenes Überqueren von Bächen

bearbeitet Juli 2010 in Diskussionsforum
Auf Wunsch des Autors entfernt.

Kommentare

  • Hallo Markus!

    Die ganze Ol-Gemeinde freut sich, dass du dein Abenteuer in den Lungauer Gewässern Gesund überstanden hast!

    LG <!-- s:-) --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_e_smile.gif" alt=":-)" title="Lächeln" /><!-- s:-) -->)
    hgg
  • Für mich ist es ein kompletter Schwachsinn, wenn jemand versucht bei einem OL ein reißenden 'Wildbach zu durchqueren - egal wie er von der Strichstärke unterlegt ist. Vor Jahren haben Leute die 'Autobahn bei Gfangen überquert, leider nimmt die Zahl an unvernünftigen OLern nicht ab - immer wieder gibt es neue Überraschungen, auch von Leuten die an der neuen WO mitarbeiten, tristis Austria, nube,...????
  • Nicht nur in Ö, sondern zB auch beim Ostsee-OL 2010 gab/gibt es Idioten: Dort durchquerten einige Läufer beim Sprint-Bewerb in im Ort "Seebad Heringsdorf" Privatgelände (olivgrün) und zerstörten dabei u.a. Blumenbeete. Konsequenz: Anzeigen bei der Polizei wegen Besitzstörung und Sachbeschädigung, keine weitere Durchführung von OLs in verbautem Gebiet in ganz Mecklenburg-Vorpommern... Bravo!
    Aber was nützen die tollsten Wettkampfordnungen/Regeln, wenn niemand diese im Gelände beim Wettkampf überprüft...?!
  • Leider gibt es wirklich einen Haufen Leute, denen die Regeln völlig egal sind - und die damit dem Orientierungssport schaden. (Siehe Meckpomm!)

    Gestern beim MTB-O im Waldviertel stieg auch einer vor mir im Wald vom Rad und nahm den verbotenen Abschneider (mindestens 200 m) quer durch den Wald. Ich rief ihm zu, dass das verboten ist. Er drehte sich um, fragte so irgendwie "Das ist verboten?" Ich bestätigte - und er marschierte völlig unbekümmert weiter querfeldein. (Leider konnte ich keine Startnummer sehen und habe die Person nicht gekannt.)
    Einige Fahrer fuhren quer über die Wiese ... (und wurden gesehen).
    WL Paul Grün entdeckte auch einige Spuren quer über eine Wiese, sah aber die Fahrer nicht.

    Hier wäre es wirklich einmal an der Zeit, stichprobenartig, aber gezielt zu kontrollieren und solche Leute ganz rigoros zu disqualifizieren. Sonst reißt das ein - und wir dürfen womöglich keinen MTB-O mehr veranstalten ...
  • bearbeitet Juni 2010
    Aufgrund der neuerlich aufgeflammten Diskussion um das Durchqueren von starkwasserführenden Bächen (siehe Pinnwand > Känguruhtest), möchte ich wertefrei (und ohne Schuldzuweisung) einige diskutierte Punkte aus einer anderen Sicht beleuchten!

    Prinzipiell muß man in der Diskussion schon unterscheiden, ob ein auf der Karte deutlich eingezeichnetes Sperrgebiet verbotenerweise betreten wird [z.B.: Farbe oliv – Symbolik X – schraffierte Fläche], oder ob ein solches „Delikt“ durch mangelhafte Kartendarstellung und/oder unzureichende Läuferinformation zustande kommt!
    Das Durchqueren eines Baches ist gemäß Kartendarstellung entweder gestattet (kein dicker schwarzer Rand) oder verboten ( ebendiese schwarze Randlinie)!
    Gestattet wird ein Durchqueren logischerweise dann, wenn dies gefahrlos möglich ist; ist es nicht gefahrlos möglich, so ist dies auf der Karte entsprechend darzustellen!
    Eine einfache Sache, möge man meinen.
    Ein Versäumnis der Ersichtlichmachung einer Gefahrenstelle könnte im juristischen Sinn durchaus schwerwiegende Folgen für Veranstalter und Erfüllungsgehilfen (z.B. Bahnleger, Kontrollore) bedeuten!
    Viele Veranstalter sind sich gar nicht bewusst, in welche schwierige Lage sie sich bringen können. Und wenn man sich dessen bewusst wäre, würde es möglicherweise weniger Sport-Organisatoren geben.
    Was Markus Buchtele im Anfangs-Posting angedeutet hat, könnte im schlimmsten Fall (im Falle eines Unfalls) schwere Folgen nach sich ziehen.
    Bei einem Bach, der an einer bestimmten Stelle als "Passierbar" dargestellt ist, ist damit zu rechnen, dass gerade hier Läufer den Bach zu Queren versuchen (auch bei Regen). Im Zweifelsfall sollte dieses Gebiet auf der Wettkampfkarte mit entsprechenden Symbol dargestellt werden > „Gefahrensymbol“. (Man kann dies ja auch händisch mit Rotstift nachtragen)
    Die Sichtweise eines Wettkämpfers ist immer eingeschränkt, da er unter Stress steht ! [Wettkampf – Adrenalinschub].
    Daher ist es wohl Aufgabe des Veranstalters und seiner Gehilfen, Teilnehmer an einem Sportevent entsprechend zu informieren bzw. zu warnen! [Kartendarstellung, Läuferinfo]
    Haftungsmäßig müsste eindeutig hervorgehen, ob eine bestimmte Stelle als gefährlich markiert war oder nicht; z.B. durch Absperrbänder, Hinweistafeln, Sicherungspersonal, etc.
    Man könnte weiters sogar annehmen: war ein Veranstalterteil [Bahnleger, Postensetzer, Kontrolleur, Sprecher] in Kenntnis, dass hier eine bedeutende Gefahrenstelle besteht und hat dies nicht an die Teilnehmer am Wettbewerb weitergeleitet, so würde man dies nicht mehr als „Fahrlässigkeit“ sondern schon eher als „Gemeingefährdung“ einstufen!
    Spätestens seit dem Urteil zum „Zugspitzenberglauf“ wissen wir, dass die Floskel „jeder startet auf eigene Gefahr“ nur bedingt gilt!“
    Erst derjenige Läufer, der die Infos [inkl. Kartendarstellung] des Veranstalters „in den Wind schlägt“, ist quasi selbst Schuld.
    Fazit: es kann nie Schaden, wenn man ein zusätzlichen Hinweis über eine mögliche Gefahrenstelle deutlich sichtbar aushängt (Ziel, WKZ, Start)

    LG
    Michael

    P.S.: gibt es ältere Karten vom Wettkampfgebiet so müssen diese gem. WO III 6.4. "Aushängen alter Karten" (S.26), sowieso allen Teilnehmern zur Ansicht gebracht werden.
    Dort kann man einfachst auf jene Gefahrenstellen hinweisen.
  • Gibt's dazu vielleicht irgendwo ein Kartenbeispiel? Würde gerne etwas dazulernen bzw. mir selbst meine Meinung dazu bilden. Danke für Hinweise
  • Hallo Martin!

    Ja, es gibt ein diesbezügliches Beispiel. Wir haben letztes Jahr in Kals am Großglockner
    Meisterschaften für Kärnten, Salzburg und tirol durchgeführt und dabei mit dem
    "Kalser Bach" ein gleiches Problem gehabt wie im Lungau.

    Die Karte wurde schon bei der Aufnahme diesbezüglich gezeichnet (Gewässer unspassierbar),
    zusätzlich wurde auf das Verbot in der Läuferinfo hingewiesen!

    Wenn du willst, kannst du die entsprechenden Unterlagen, Karte und Läuferinfo, per Mail bekommen.

    Grüße
    hgg

    ps: Wolfgang Pötsch war auch damals Bahnleger <!-- s:!: --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_exclaim.gif" alt=":!:" title="Ausruf" /><!-- s:!: -->
  • Hätte dazu auch noch einige Fragen weil ich grad auf der ÖFOL-Homepage den Artikel "Wettlaufordnung - leicht erklärt" studiere:
    Da steht tatsächlich drin dass bei normalen OLs doppelt gestrichelte Zäune überquert werden dürfen?? Ich dachte das wurde so abgeändert,
    dass diese Zäune jetzt generell nicht passiert werden dürfen?! Vielleicht kann das mal jemand klipp und klar und endgültig klären, ich denke
    dann müssten einige Karten umgezeichnet werden...

    Was mir da auch noch unklar ist, allerdings ganz anderes Thema:

    "Wer darf bei den Wettkämpfen starten?
    Bei Landesmeisterschaften und lokalen Wettkämpfen darf jeder starten und auch
    Landesmeister werden" --> das bedeutet dass ich als wohnhafter NÖler der für einen Wiener Verein läuft theoretisch
    auch in NÖ antreten kann - oder in jedem anderen Bundesland?
    Danke für die Klärung und lg, Günther
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