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Orienteering first - der Sport zuerst!

Die steirischen OL-Tage von Hartberg wirken bei mir derart nachhaltig, dass ich auch 2 Wochen später immer noch positiv zurückblicke. Der Lauf vom Samstag im wunderschönen Ringkogel hat es mir besonders angetan. Im Vorfeld hat mich das im Forum platzierte Gejammer über die Distanzen zwischen dem Wettkampfzentrum und den beiden Starts sehr gestört. Der Veranstalter und insbesondere der Bahnleger hatten wohl ihre Gründe, die Startpunkte so zu wählen. Der sportliche Aspekt soll im Vordergrund stehen. Das Transportangebot für die älteren Teilnehmer war aus meiner Sicht angemessen. Es hätte die Situation entspannt, wenn es der Veranstalter von Beginn weg publiziert hätte. Aber wo macht man sinnvollerweise die Trennlinie? Wer kann fahren und wer muss noch zu Fuss gehen? Eine Fahrgelegenheit für alle Teilnehmer ist mit Kosten verbunden, die der Veranstalter nicht selber tragen kann. Wie gross ist die Bereitschaft der Teilnehmer für ein erhöhtes Nenngeld? Welchen Spielraum lässt hier die Wettlaufordnung zu? Ungeschickt waren die Angaben zur Strecke bzw. zum Zeitbedarf. Hier gibt es meines Erachtens nur 1 sinnvolle Lösung: der Teilnehmer muss wissen, wieviele Meter und wieviel Steigung er ab einem ausgewählten Punkt bis zu seinem Start (Start 1 / Start 2) noch zurücklegen muss. Empfehlenswert sind Intervalle von 500 m. So kann jeder selber abschätzen, wieviel Zeit er für die verbleibende Strecke noch braucht. - Ich freue mich auf ähnlich tolle Veranstaltungen.

Mario Ammann, OLC Stubai

Kommentare

  • Lieber Mario!
    ein tolles Motto das nicht nur für Hartberg sondern generell für viele ÖFOL Aktivitäten gelten sollte. Wir brauchen motivierte Funktionäre die gerne etwas in die Hand nehmen und tolle Projekte umsetzen! Oft muss hier leider sehr viel dicke Haut bewiesen werden, damit nicht ganz die Freude an der Sache verloren geht...

  • Gutes Stichwort: wir brauchen für die kommende Legislaturperiode noch
    1. einen Kassier,
    2. einen Veranstaltungsreferenten
    3. einen Schulsportreferenten
    4. einen Ausbildungsreferenten
    5. einen Pressereferenten
    Am besten erfahren und jung...;-) und ein ganzes Team im Schlepptau.

    Wie sich in den letzten Jahren - ach was - Jahrzehnten bestätigt hat: ohne Referenten verschwindet das Thema in der Bedeutungslosigkeit. Wollt Ihr das?



  • bearbeitet 3. Oktober
    Lieber Mario, dem Lob kann ich mich nur anschließen. Nach Leoben 2015 und St. Jakob 2016 war das Hartberg-Wochenende das erwartete Highlight. Alles war bis ins Detail durchdacht und optimiert, inklusive Start 1 am Samstag. Sonntag folgte ein sehr abwechslungsreicher Sprint - warum relativ wenige das gratis SIAC-Leihangebot nutzten, bleibt mir ein Rätsel.

    Zum Transport: Ich gehe gerne zu Fuß zu Start 1, begrüße aber den Transport für ältere Senior(inn)en zu Start 2. Wünschenswert wäre insbesondere bei Bundesveranstaltungen natürlich ein Transportangebot vom/zum nächstgelegenen Bahnhof - sofern der Fahrplan es zulässt. Hoffentlich tut sich in puncto Öffentlicher Verkehr bald etwas, einige Themen wie Verkehr, Klimaschutz, Gesundheit und Wohnungsmieten kann man nicht dem freien Markt allein überlassen.

    Im Tessin erhalten gut ausgelastete Organisatoren beim Transport manchmal Unterstützung durch benachbarte Vereine mit Kleinbus

    LG Kermit

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