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Sportident ActiveCard - SIAC

Vorankündigung bei Änderungen der verwendbaren SI-Generation

Nachdem SIAC (das kontaktlose SI) bei regionalen Läufen bereits gehäuft im Einsatz ist, wäre es interessant zu erfahren, ab wann der Einsatz bei den ACs geplant ist (optionale Nutzbarkeit bzw. verpflichtende Verwendung). Grundsätzlich wäre ein Aviso so früh wie möglich hilfreich, ab wann bei ACs neue SI-Generationen geplant sind. Mittlerweile haben die SI-Chips ja ein Preisniveau erreicht (EUR 50.- für "normale"), bei dem es wehtut, wenn ein Chip bald nach dem Kauf nicht mehr anwendbar ist (zumindest nicht ohne spürbaren, zeitlichen Nachteil bei Stempeln).

Kommentare

  • Auf der Seite der Wettkampfkommission, http://www.oefol.at/kommissionen/wettkaempfe.html  , deren Vorsitz seit etwa 16. Februar unbesetzt ist, findest Du weiter unten den Bericht des letzten TD-Seminars 2016.

    SIAC "soll" im Fuß-O bei nationalen Läufen angeboten werden. Bei schweizer nationalen Läufen ist SIAC seit 2017 verpflichtend anzubieten.
    Laut dem damaligen Leiter des Wettkampfreferats ist es in Österreich ein sehr deutliches "soll", also quasi ein "muss", ohne dass der Zwang verschriftlicht worden wäre und ohne ein echtes Muss zu sein. Lass es uns einfach eine "österreichische Vorschrift" nennen. ;)
    Mir ist unbekannt, wie eine entsprechende ÖFOL-Vorstandsentscheidung im Wortlaut lautete und ob es dazu überhaupt einen Vorstandsbeschluss gab.

    In die Wettlaufordnung hat das meines Wissens bislang keinen schriftlichen Einzug gefunden, die Dokumente auf der ÖFOL-Homepage sind Stand 2016. Derzeit gibt es im erweiterten ÖFOL-Vorstand auch niemanden, der für diese Tätigkeit konkret zuständig ist und das ordentlich in die Wettlaufordnung einarbeiten könnte, weil eben das Referat unbesetzt ist.

    Achtung: SIACs werden erst mit der check-Station aktiviert, clear alleine reicht nicht aus!
  • Hallo Georg, laut Musterausschreibung 2017 "wird die Möglichkeit angeboten, mit dem SI Air+ Chip touchless zu laufen". Von dieser Möglichkeit des schnelleren Stempelns und Orientierens werden viele Gebrauch machen. Super, dass die technische Neuerung nach erfolgreicher Erprobung bei den genussvollen regionalen Wintercups in W und NÖ sofort umgesetzt wird. Auch in der Schweiz wird heuer touch-free gelaufen.

    Wie groß ist eigentlich die empfohlene Standard-Reichweite der Touch-Free-Station?

    LG Kermit
  • Unter der Annahme, dass als Stationen BSF 7 oder BSF 8 mit der neuesten Software verwendet werden, funtioniert das kontaktlose Stempeln bis zu einer Entfernung von 50 cm. Bei BSF 11 funktioniert das bis zu 1,8 m. Beides sind Firmenangaben und Maximalentfernungen. Also sicherheitshalber näher ran und vergewissern, dass ein Kontakt da war (piepen, blinken).
    Vorsicht bei der Verwendung von GPS Uhren, nicht auf der gleichen Hand wie SIAC tragen, das führt zu Problemen.

  • ACHTUNG!
    Bitte für 2017 und 2018 nicht zu euphorisch sein!
    Dieses Thema ist genauso intensiv und erschöpfend wie das vorige (ÖMS H/D10).

    Es gibt derzeit keinen ÖFOL-Beschluß zur Einführung und Verwendung des SIAC-Systems!
    Folglich ist SIAC für ÖFOL-Bewerbe nicht zum Einsatz zu bringen!
    Alles was bisher dokumentiert wurde, ist ausschließlich Wunschvorstellung der Veranstaltungskommission und nicht mehr!

    Es geht hier hauptsächlich um gleiche Rahmenbedingungen für alle teilnehmenden Sportler!
    (Eines der Grundprinzipe des OL-Sports: "annähernd gleiche Bedingungen für alle Sportler", wird hier nicht mehr erfüllt)

    Ausnahme: der Veranstalter stellt kostenlos und leihweise das SIAC-System zur Verfügung. (wie dies auch schon beim Touchless-System beim Ski-OL einige Male der Fall war)

    Und auch hier kann man festhalten, daß man wohl einen gültigen Beschluss des ÖFOL-Vorstands benötigen würde, damit dieses neue System permanent bei ÖFOL-Events zum Einsatz kommen kann.
    Wintercups, Landescups, JUFA-Sprint, u.ä., sind keine ÖFOL-Bewerbe; daher kann der Verein dort wohl machen was er möchte! (in gewissem Rahmen)

    Obwohl sich der - leider zurückgetretene - Veranstaltungschef gewünscht hätte, daß man dieses System schon ab heuer zum Einsatz bringen könnte, fehlt der nötige Beschluß dazu, daher wird es heuer mal nichts damit. Frühestens 2018, wenn der ÖFOL rechtzeitig die Rahmenbedingungen festlegt (WO).
    Bei der letzten Vorstandssitzung wurde dieses Thema - aufgrund aktuellerer Tagesthemen - nicht einmal behandelt. Die nächste planmäßige Sitzung ist erst im Juni d.J.!

    Warum ist ein Beschluß nötig?
    Schon allein deswegen, weil man eine gewisse Vorlaufzeit benötigt, damit Alle die Möglichkeit hätten, um rechtzeitig "auf- bzw. nachzurüsten!" Dies gilt für Läufer als auch für Veranstalter!
    Auch allfällige Einsprüche und Proteste von Läufern die durch das SIAC-System benachteiligt werden, ( die vielleicht wenige Sekunden eine Medaillie bei einer ÖMS verpasst hätten ), sind nicht von der Hand zu weisen!
    Dieser Zeitraum ist für heuer sicherlich zu kurzfristig; vielleicht 2018, aber sicher 2019! Aber nur, wenn es rechtzeitig geregelt (beschlossen) wird!

    P.S.: es gibt für Vereine natürlich auch die Möglichkeit Anträge an den Vorstand zu stellen bzw. auch Anträge an die Mitgliederversammlung zu stellen, damit ein solches Vorhaben schneller beschlossen wird!

     
    LG
    Michael

  • Zur technischen Funktionsweise von SIAC Chips

    Generell gilt für alle BSF7 und BSF 8 Stationen (SI Stationen der neueren Generation MIT Loch):
    Die Touchfree Funktion ist nicht standartmäßig eingeschaltet -> es bedarf einer manuellen Programmierung. Bei der aktuellsten Software Version sind ~50cm als Reichweite angegeben, bei der Version davor ~30cm (wie Ewald bereits angemerkt: jeder Läufer ist für das korrekte Stempeln selbst verantwortlich -> kontrolle durch blinken und piepen des Chips). - max. Geschwindigkeit ~30km/h

    Für Vereine, bzw. Materialverantworliche: mit eingeschalteter Touchfree Funktion verringert sich natürlich die Batterielaufzeit im angeschaltenen Zustand (besonders zu beachten bei Kälte(!) und niedrigem Batteriestand).
    Für Läufer: Auch der SIAC Chip hat nur eine begränzte Akkulaufzeit (bei "normalem" Gebrauch von 2 Einsätzen/Woche gerechnet ~3 Jahre)

    Falls die SIAC Funktion wegen Akkuproblemen ausfällt ist der Chip nach wie vor wie ein normaler Chip einsetzbar (Stempeln im Loch)!

    Für BSF11 Stationen (SI Stationen OHNE Loch - in Österreich kaum im Einsatz):
    Reichweite ~1,5 Meter; max. Geschwindigkeit ~30km/h
    Bei diesen Stationen ist bei einem Ausfall der SIAC Version natürlich keine Möglichkeit gegeben den SIAC Chip "normal" zu verwenden -> kein Loch in der Station vorhanden.

    ACHTUNG
    Für jeden der sich in Vergangenheit bereits einen SIAC Chip gekauft hat gilt folgendes:
    SIAC Chips haben eine Software. "Ältere" Generationen der SIAC Chips haben noch eine Software unter Version 4.0.
    Ein EINWANDFREIER Gebrauch ist erst ab Version 4.0 (oder höher - aktuell 4.3) garantiert!
       Kontrollierbar mit einer Auslesestation und SIConfig+

    Sollte sich auf euren Chips eine ältere Version befinden ist der Chip nach wie vor verwendbar - allerdings kann es in einigen wenigen Fällen zu Ausfällen der SIAC Funktion bei vereinzelten Stationen kommen (siehe MTBO Masters WM 2016 Litauen) -> WH: Jeder Läufer ist selbst für das korrekte "stempeln" selbst verantwortlich.
    Um die Software am Chip upzudaten ist es notwendig den Chip an SportIdent einzuschicken! Es ist für SportIdent notwendig, das Gehäuße aufzubrechen und einzelne Teile auszutauschen um die Software zu updaten -> nicht möglich selbst zu updaten!



    Generell bin ich ein Freund der SIAC Technologie, allerdings stellt sich natürlich die Frage der Fairness (bezogen auf nationale Bewerbe) bei ungleichen Bedingungen (vor allem im Sprint). Wenn eine entsprechende Vorlaufzeit für jeden gegeben ist sich auf das neue System einzustellen und das auch AUSREICHEND kommuniziert wurde sehe ich kein Problem bei der Nutzung ab z.B. der Saison 2018.

    Lg Tobias
  • bearbeitet 16. März

    Der Vorstand oder das Präsidium möge bitte klarstellen, ob für 2017 Regeländerungen in der WO beschlossen wurden und möge gegebenenfalls diese Beschlüsse bitte im Wortlaut veröffentlichen.
    "Bei Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen WO-Fassungen gilt immer die beim ÖFOL und die beim Leiter der Technischen Kommission aufliegende Originalfassung der WO als letztgültige Version."
    Es gilt also die verschriftlichte Version, nicht ein nur protokollierte ÖFOL-Vorstandsbeschluss. Die verschriftliche Version vom Jänner 2016 ist meiner Ansicht nach die derzeit gültig beschlossene Fassung der ÖFOL-WO.
     

    Ich sehe das Thema SIAC im Fuß-O aber nicht ganz so streng wie Michael, allerdings sind die Einstellungen von 50cm sicherlich nicht regelkonform.
    Vor einem Einsatz müsste eine genehmigte Distanz eingestellt werden, außerdem sollte das System unbedingt umfangreich getestet werden, bevor ganze Meisterschaften wegen eines technischen Problems annuliert werden müssten.

    Die IOF führt nämlich eine Liste zulässiger elektronischer Zeitnehmungs- und Markierungssysteme:
    http://orienteering.org/electronic-punching/
    Das aktuellste Dokument ist Stand 2. Februar 2017.
    Darin ist auch als zugelassen angeführt:
    SPORTident Air+ system Range ~ 30 cm Foot
    ACHTUNG: Die IOF erlaubt nur 30cm Reichweite, weder 50cm noch 1,8m.

    Die ÖFOL-WO (Stand Jan 2016) ist bei diesem Thema nur sehr unspezifisch:
    II.4.4 Elektronisches Nachweismittel (Chip)
    Grundsätzlich ist bei allen Wettkämpfen ein Chip zu verwenden. Der Wettkämpfer kann seinen eigenen Chip verwenden oder beim Veranstalter einen Chip mieten.
    Der Chip darf im gleichen Wettkampf nur einmal (d.h. nur von einem Läufer/Team) verwendet werden.

    IV.3.3 Elektronische Kontrolleinrichtung (Station)
    (1) Die Station(en) soll(en) in genügender Anzahl in unmittelbarer Nähe des Schirmes angebracht sein (ein bis zwei Stationen pro Posten).
    (2) Sie ist so zu platzieren, dass der Läufer die Markierung mit seinem Chip rasch, gefahrlos und problemlos durchführen kann.
    (3) Der Veranstalter muss zusätzlich zur Station am Posten eine Postenzange montieren und zusätzlich auf der Laufkarte Kontrollfelder anbringen, die im Falle des Nicht-funktionierens der elektronischen Kontrolleinrichtung als Nachweis dienen.

    Eine Verschriftlichung zugelassener Systeme für Fuß-O existiert in der ÖFOL-WO nicht. Aus meiner Sicht wäre daher aufgrund der gelebten Praxis als Richtlinie die zuständige IOF-Regelung heranzuziehen, bei WRE gelten sowieso die IOF-Regeln, das legt auch die ÖFOL-WO so fest.


    Auch gilt die ÖFOL-Wettlaufordnung grundsätzlich bei lokalen Veranstaltungen der Landesverbände, wenn es keine speziellen Bestimmungen im Land gibt:

    I.3 Anwendung der Wettlaufordnung (WO)
    (1) Die Wettlaufordnung (WO) des Österreichischen Fachverbandes für Orientierungslauf (ÖFOL) ist bei allen Wettkämpfen anzuwenden, die der ÖFOL, seine Landesverbände und Vereine organisieren und durchführen. Bei Wettkämpfen der Landesverbände aber nur soweit, als die Landesverbände keine eigenen Bestimmungen für ihre Wettkämpfe beschlossen haben (wie etwa eine eigene Kategorieneinteilung).

    (4) Bei Wettkämpfen laut Punkt I.4. c können Abweichungen von der WO vom ÖFOL-TD beantragt und vom ÖFOL-Veranstaltungsreferenten bewilligt werden.
    Punkt I.4.c beinhaltet alle ÖSTMs, ÖMs, ACs etc.:
    I.4. (c) Österreichische Staatsmeisterschaften, Österreichische Meisterschaften, Austria Cups und weitere nationale Wettkämpfe (z.B. Bundesländerstaffel) werden vom ÖFOL ver-geben. Der jeweilige Bewerbungsschluss wird vom ÖFOL-Präsidium veröffentlicht.


    Die einfachste Variante zur rechtlichen Absicherung wäre, gemeinsam mit dem ÖFOL-TD eine Genehmigung vom ÖFOL zu erhalten und in der Ausschreibung (allerspätestens mit der Läuferinformation) explizit kundzutun, ob SIAC eingestellt wurde und erlaubt wird oder nicht.
    Der ÖFOL müsste aber zuerst und zwar ziemlich dringend bestimmen, wer ÖFOL-Veranstaltungsreferent sein soll oder welches ÖFOL-Organ dessen Funktion interimistisch übernimmt, und dies öffentlich kundtun, weil es sonst keinen klaren Ansprechpartner für den Fuß-O gibt.

    Eine massive Benachteiligung sehe ich nicht gegeben, da auch schon jetzt SI-Chips verschiedener Generation im Einsatz sind, deren Reaktionszeit sich um ein Vielfaches unterscheiden. Der Abstand von 30cm ist ziemlich klein. Funktioniert der SIAC oder die Station nicht, dann muss sowieso herkömmlich markiert oder sogar gezwickt werden, das würde dann mehr Zeit kosten, als es brächte. Das Risiko liegt dabei grundsätzlich bei den Wettkämpfenden selber.

    Gerade für Kaderläufer fände ich den Einsatz von SIAC eher wichtig, weil sich die Abläufe beim Posten ändern.
  • bearbeitet 24. März
    Auf der Schweizer Seite http://www.picosoft.ch/hp/timing/docs/index.html von http://www.picosoft.ch/indextiming.html sind rechts einige nützliche Erläuterungen ("Was ändert sich", "Info für Läufer", "Info für Veranstalter") zu SIAC vorhanden.

    Insbesondere möchte ich folgende Punkte aus der Schweizer Empfehlung hervorheben (die sich aber nicht immer mit der österreichischen WLO oder österreichischen Empfehlungen decken!):
    •  Bahnleger: Besonderheiten des berührungslosen Stempelns beachten (Sackgassen, Mauern, Hecken, keine Routen am Ziel vorbei).

      Der letzte Punkt ist besonders wichtig, da die Zielstationen die SIACs ausschalten (Gestaltung der Übergabebereiche und Sammelposten bei Staffel- und Mannschaftsbewerben?). Vorsicht auch bei Zuschauerposten, wenn Zuseher nahe an Posten herankönnen und nicht ausgeschaltete SIACs bei sich haben (zB. Läufer bricht Lauf ab, vergisst aber auf Zielstempel/Auslesen/SIAC OFF und feuert anschließend beim Zuschauerposten ganz in der Näher der Station an). Es könnte sich empfehlen, für solche Situationen vorbeugend Stationen "SIAC OFF" im WKZ, Zielbereich und Zuseherbereich bereitzustellen, auch für Funktionäre bei Zuseherposten.

    • Postensetzer: Einheiten ausgeschaltet transportieren. Doppelposten nicht auf Doppelständer, sondern 100 cm separiert aufstellen.

      Der erste Punkt ist heikel und könnte österreichischen Empfehlungen zuwiderlaufen. Der zweite Punkt deckt sich nicht ganz mit der österr. WLO, die die Stationen in unmittelbarer Nähe des Postenschirms verlangt, die österr. WLO könnte aber in diese Richtung adaptiert oder ausgelegt werden.
      Die IOF-Regeln lauten:

      19. Control set-up and equipment
      19.1 The control point shown on the map shall be clearly marked on the ground and be
      equipped to enable the competitors to prove their passage.
      19.2 Each control shall be marked by a control flag consisting of three squares, about 30
      cm x 30 cm, arranged in a triangular form. Each square shall be divided diagonally,
      one half being white and the other orange (PMS 165).
      19.3 The flag shall be hung at the feature indicated on the map in accordance with the
      control description. The flag shall be visible to competitors when they can see the
      described position.
      [...]
      19.7 To prove the passage of the competitors, there shall be a sufficient number of
      punching devices in the immediate vicinity of each flag.

      Meines Wissens sollte auch bei mehreren Stationsständern an einem Postenstandort nur ein einziger Postenschirm insgesamt verwendet werden, kein Postenschirm für jeden Extraständer. Der orange/weiße Postenschirm markiert den Postenstandort präzise, die Stationsständer sind nur eine Zugabe und zusätzliche Hilfseinrichtung.

      Schlechtes Beispiel eines Massenandrangs: https://www.youtube.com/watch?v=R28Esz8JUXU  :D
      Einfaches Beispiel mit zwei Stationen für SIAC: https://www.youtube.com/watch?v=LC1nGNQE2zk

    • Bereithalten ‘SIAC Battery Test’ (bei Anmeldung), ‘SIAC OFF’ (beim Auslesen).


  • Wie geht's jetzt weiter bei diesem Thema?

    Beim letzten Wintercup habe ich die Profis damit agieren sehen. War schon sehr cool und extrem schnell.

    Wie Georg schon fragte interessiert auch mich, welches System man sich da anschaffen soll. Und wann? Ist ja nicht gerade billig und sollte dann mindestens 5 Jahre verwendbar sein.

    Grüße Martin

  • Da du mit dem SIAC1 sowieso normal stempeln kannst, sollte bei Veranstaltungen keine touchless-Funktion aktiviert sein, kannst du ihn ja trotzdem verwenden. :-)
    Rein Regeltechnisch im Bezug auf die Ausrüstung eines Läufers (II.4.4 Elektronisches Nachweismittel (Chip)) spricht nichts gegen die Einführung.

  • Die Lebensdauer scheint doch noch ein beachtenswertes Detail zu sein, bevor DIESE SIAC-Generation Pflicht wird.
  • Vielleicht wäre eine Alternative, den Ankauf (oder die Miete von SIACs) von der individuellen auf die Vereinsebene zu verschieben. Die SIACs sind möglicherweise so konzipiert worden, dass sie in erster Linie für Eliteläufer bei internationalen Läufen gedacht waren, bei denen Veranstalter SIACs anmieten und den Wettkämpfenden zur Verfügung stellen.

    Ein Ausweg könnte darin bestehen, SIACs vereinsweise entweder für ACs usw von Sportident oder dem lokalen SI-Vertreter zu mieten, oder vereinsweise anzukaufen, dabei einen Massenrabatt auszuverhandeln, zuzüglich einer Art "Wartungsvertrag" für massenweisen Batteriewechsel bei Sportident (falls technisch möglich). Die SIACs sind nämlich auch im "ausgeschalteten" Zustand eigentlich eingeschaltet und nur in einem standby-modus, dieser Stromverbrauch verkürzt die Batterielebensdauer.

    2012 hatte ich Gelegenheit, beim IOF-Meeting in Lausanne mit dem Erfinder Siegfried Ritter über ein paar technische Details der SI-Chips zu sprechen. Meiner Erinnerung nach sind auch in den normalen SI (von SI 5 aufwärts) Batterien verbaut. Die alten Chips verbrauchen aber so wenig Leistung, dass die Lebensdauer der Chips relativ lange war. Das heißt, dass auch die gewöhnlichen SI-Chips ein Ablaufdatum besitzen!

    Ein weiteres Manko: Die jetzige SIAC-Generation ist angeblich noch nicht ausgereift. Die IOF hat vor den Meisterschaften in Schottland auf den Hersteller Druck ausgeübt, bis dorthin ein einigermaßen funktionierendes System bereitzustellen. Der Hersteller hätte aber gerüchteweise gerne noch etwas mehr Entwicklungszeit in Anspruch genommen. Mit der gegenwärtigen Situation sind möglicherweise weder Hersteller noch Kunden glücklich. Eine Stellungnahme durch sportident könnte hilfreich sein, ob und wie weit Weiterentwicklungen der SIACs vorgesehen und fortgeschritten sind. :-)
    Die Umstellung auf SIAC ist so revolutionär wie die Umstellung von der Zwickzange auf SI. Das macht sogar was aus bei meinem Hobby Senioren Niveau, zumindest bei Sprints.

    Nun habe ich die AC Ausschreibungen mir angesehen und bin ziemlich verwirrt.

    Bei den ersten Austria Cups und bei den Österreichischen Meisterschaften Sprint in Kärnten steht, dass da Si Air Plus zum Einsatz kommt.

    Österreichischen Meisterschaft Sprint 2017, WRE, 2. Austriacup

    Es wird die Möglichkeit angeboten, mit dem SI Air+ Chip touchless zu laufen! Für all jene, die keinen SI-Chip besitzen, besteht die Möglichkeit bei der Unterlagenausgabe eine zum Preis von € 30,- zu erwerben.

    "eine [was?] zum Preis von € 30 Euro" - bei dem Preis für SIAC schlage ich gleich zu :-)

    Weiter oben in der Diskussion hat bobo geschrieben.

    "Es gibt derzeit keinen ÖFOL-Beschluss zur Einführung und Verwendung des SIAC-Systems!
    Folglich ist SIAC für ÖFOL-Bewerbe nicht zum Einsatz zu bringen!"

    Nun frage ich mich: Was gilt da? Es wäre sehr hilfreich, wenn hier BALD der zuständige ÖFOL Verantwortliche eine Stellungnahme abgibt. Wer ist das eigentlich?

     

  • bearbeitet 4. April
    Liebe OL-Freunde!

    Eine - wenn ihr so wollt - "offizielle" ÖFOL-Stellungnahme (im Endeffekt auch nur meine Sichtweise) sowie meine persönliche Meinung zu dem Thema.

    Offizielle Stellungnahme:

    Es gibt, wie oben mehrfach erwähnt, keinen wie auch immer gearteten [im Vorstand gefassten] ÖFOL-Beschluss zu diesem Thema. Also keine Zulassung, kein Verbot, keine Muss-Bestimmung ... das Thema wurde im Vorstand bisher [offiziell, d.h. im Rahmen einer Sitzung oder per Rundmail] (noch) nicht diskutiert.

    In der derzeit gültigen Wettlaufordnung ist nur festgehalten, dass bei ÖFOL-Veranstaltungen eine elektronische Postenkontrolle und Zeitmessung einzusetzen ist, und dass von der Läuferin / dem Läufer ein elektronisches Nachweismittel (Chip) zu verwenden ist. Wie das System auszusehen hat, auch welches zur Anwendung kommt, ist nicht explizit geregelt.

    Die optionale Verwendung von SI AIR+ ist somit möglich; eine solche optionale Verwendung entspricht mit Teilen des Vorstandes inoffiziell Besprochenes. Bei den nationalen Läufen in Kärnten Anfang Mai - in gut einem Monat - wird berührungsloses Quittieren der Posten entsprechend angeboten. (Meine Interpretation widerspricht somit der von Michael, wonach das berührungslose System nicht zum Einsatz zu bringen ist.)

    Nachdem dies für einige offenbar ein Thema ist, werde ich den Vorstand per Mail um eine Festlegung ob SI AIR+ möglich ja oder nein bitten.

    Wichtig: Niemand ist bei Freischaltung von SI AIR+ gezwungen, einen neuen Chip zu kaufen / zu verwenden. Alle bestehenden Chips sind weiterhin einsetzbar.

    Ski-OL und MTBO sind in der Diskussion separat zu betrachten.

    Persönliche Meinung:

    Ich bin in den letzten Tagen zwei Mal mit SIAC gelaufen, beim Sprint in Wiener Neustadt (Kasematten & flacher Stadtpark) und beim WOLV-Cup auf der Sophienalpe (steiler Wienerwald), davor bin ich in Norwegen ein paar (Wald-)Läufe sowie beim Ski-OL ein paar Mal kontaktlos gelaufen.

    1. Es macht Spaß, am Posten in einem durch weiterzulaufen.
    2. Der Vorteil/Zeitgewinn ist für jemanden wie mich - bestenfalls Mittelfeld - vernachlässigbar im Vergleich zu anderen Faktoren (BMI und so ...)

    Zweifellos ist für Spitzenläufer/innen bei Sekundenentscheidungen die Stempelgeschwindigkeit ein wesentlicher Faktor. Auch ist der Effekt des berührungslosen Quittierens beim Sprint sicherlich deutlich größer als im Wald (da macht es in meiner persönlichen Erfahrung kaum einen Unterschied), und die "schnellen" Disziplinen Ski-OL und MTBO sind ein eigenes Thema.

    Die Kommission Wettkämpfe (KW) des Schweizer Verbandes, der SPORTident AIR+ ab 2017 bei nationalen Läufen und Meisterschaften verpflichtend vorschreibt hat ihre Überlegungen dazu, die sich mit meinen decken, wie folgt festgehalten (volles - umfang- und aufschlussreiches - Dokument unter http://www.picosoft.ch/hp/timing/docs/GER-SI-AIR-InfoFuerVeranstalter.pdf):

    Die KW hat sich den Entscheid, berührungsloses und konventionelles Stempeln in der gleichen Kategorie nebeneinander zuzulassen, nicht einfach gemacht. Die Kommissionsmitglieder sind sich voll bewusst, dass beim gemischten Betrieb die Läufer, die berührungslos Stempeln, einen Zeitvorteil haben. Wie groß der Zeitgewinn ist, kann nicht exakt definiert werden; er ist stark abhängig von der Wettkampfform, vom Postenstandort und von der Performance des Läufers. Die folgenden Forderungen, Umstände und Effekte hatte die KW bei ihrem Entscheid zu berücksichtigen:

    Technischen Neuerungen können und wollen wir uns nicht verschließen. Die Bestrebungen gehen international in Richtung berührungsloses Stempeln.

    Die Elite-Athleten sind darauf angewiesen, das berührungslose Stempeln zu üben. Internationale Wettkämpfe werden in naher Zukunft nur noch mit diesem System durchgeführt werden. [...]

    Eine rasche Einführung des Systems ist nur möglich, wenn der gemischte Betrieb erlaubt wird. Es ist unmöglich von allen Läufern den Kauf einer SIAC zu verlangen. Es ist aber auch nicht zumutbar, dass der Veranstalter jedem Läufer, der keine eigene SIAC hat, eine Miet-SIAC zur Verfügung stellt (logistischer Aufwand beim Zuteilen, genügend große Anzahl SIAC an Lager halten).

    Schon jetzt beeinflusst die Ausrüstung der Läufer die Laufzeit (Schuhe, Kompass, Typ der SI-Card, Nachtlampe, ...). Auch hier gilt das Prinzip, dass etwas ermöglicht/erlaubt wird (z.B. Dobb-Spikes), aber nicht einheitlich vorgeschrieben wird.

    Schon jetzt gibt es Zeitdifferenzen beim Stempeln zwischen den verschiedenen SI-Card-Typen (SI-Card-5: 330 ms, SI-Card-10: 60 ms). Das wurde bisher nie beanstandet.

    Durch den Kauf einer SIAC hat jeder Läufer die Möglichkeit, vom Vorteil des berührungslosen Stempelns zu profitieren. Die ambitionierten OL-Läufer werden sich die Anschaffung sicher leisten. Für Genuss-Läufer wird der Nachteil vernachlässigbar sein.

    /.../ Niemand ist gezwungen, auf das berührungslose System umzusteigen. Die konventionellen SI-Cards werden weiterhin einsetzbar sein.

    Die Umstellung hat für den Veranstalter nur einen Software-Update in den SI-Einheiten und einen leicht erhöhten Batterie-Verbrauch zur Folge. Eine Neuanschaffung von Posten-Einheiten ist nicht notwendig. 

    Dass die Umstellung so revolutionär wie die von Zwickzange auf SI ist, sehe ich nicht so. Mit der Einführung von SI kamen große Veränderungen in der Auswertung, die Bahnlegung hat sich verändert (-> Kreuzungen, Schleifen, ...) wie auch die Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten. Beim berührungslosen Quittieren geht es (beim Fuß-OL) lediglich um einige Sekunden(bruchteile). Erwartet euch nicht zu viel. ;-)

    (Für Bahnleger gibt es bei Einsatz eines kontaktlosen Systems wohl ein paar wesentliche Aspekte zu berücksichtigen.)

    Vorteile hat das berührungslose System jedenfalls bei Staffeln mit hoher Frequenz bei einzelnen Posten - das Gerangel an den ersten Posten an der Sprint-Staffel in Bad Deutsch Altenburg und das dort ausgeübte Recht des Stärkeren/Unverschämteren war auch nicht "fair" (vergleiche dazu auch das von Andreas verlinkte Video von der Jukola 2011). 

    Meiner Meinung nach wird sich AIR+ über kurz oder lang überall wo SI verwendet wird durchsetzen. Ob die Anschaffung eines SIAC lohnt, ist vom jeder/jedem für sich selbst zu entscheiden. Ein Muss ist es für den Großteil von uns nicht.

    Liebe Grüße

    Erik
  • Danke, Erik, für die Stellungnahmen, sowohl die offizielle als auch die persönliche.

    Ich nehme mir mit: SIAC ist bei Fuß-OL erlaubt.

    WUNSCH an die Veranstalter: In der Ausschreibung sollte stehen, ob SIAC verwendet werden kann.

    OFFEN: Wie ist das beim MTB-OL?
    Dieses WoE in Slovenien bin ich nicht dabei, aber spätestens zu Pfingsten im Waldviertel ist das ein Thema, noch dazu, da dort ja eine WM stattfindet.

    Liebe Grüße Martin
  • Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, Weltcupläufe etc. sind grundsätzlich immer Veranstaltungen, die von lokalen nationalen Veranstaltungen getrennt sind. Selbst dann, wenn gleichzeitig in Österreich ein AC stattfindet. Es gelten unterschiedliche Regeln: Bei allen IOF-Veranstaltungen ausschließlich die IOF-Regeln, bei allen österreichischen Veranstaltungen die österreichischen Regeln. Das betrifft sowohl Regeln zur Passierbarkeit von Objekten, die als unpassierbar aber international als nicht verboten dargestellt sind, als auch Wettkampfabläufe, Wertung und Jury. Im Extremfall kann eine internationale Wertung stattfinden, eine lokale aber als ungültig erklärt sein, oder umgekehrt. Das gilt auch analog für Disqualifikationen.

    Bei IOF-Veranstaltungen war SIAC auch im MTBO schon im Einsatz.

    Zu den MTBO-ACs werden die Veranstalter selber schreiben.
  • Beim Weltcup zu Pfingsten im Waldviertel wird SIAC eingesetzt ("SPORTident Touchfree will be used for all events"), ist im Bulletin 3 für den WC zu finden. Der Austria-Cup wird laut Veranstaltungs Homepage "mit den gleichen Stationen wie der Weltcup durchgeführt". Daher wird auch beim Austria-Cup im Waldviertel SIAC eingesetzt.
  • Hallo noch einmal!

    Zur sicheren Verwendung des Systems erinnere ich noch einmal daran:

    • Das Stempeln des Ziels schaltet den SIAC Chip aus -> Achtung bei Staffelübergaben oder Zuschauerschleifen in der Nähe vom Ziel!
    • Jeder Läufer/Wettkämpfer ist SELBST für das kotrrekte Stempeln verantwortlich (siehe SIAC Chips älter als V4.0)
    • Akkulaufzeit des Chips bei ~3 Jahren angegeben (danach Austausch der Batterie gegen einenen Pauschalpreis bei SportIdent notwendig)

    Bei den MTBO´s:

    • Letztes Wochenende konnte man beim MTBO in Unagrn bereits mit SIAC fahren, es hat kein Problem gegeben und einwandfrei funktioniert! (man darf nur nicht checken vergessen!)
    • Auch ist der Sicherheitsaspekt zu beachten -> kann Fahrer bei gefährlichen Stellen weniger leicht einbremsen. Dafür würde sich allerdings einfach anbieten den Postenständer einen Meter in den Wald hinein zu setzten und nicht direkt auf den Weg (dann muss man automatisch stark abbremsen um ein bisschen vo Weg abzufahren (hat in Unagrn super funktioniert, wenn auch unbeabsichtigt).

    • 1. MTBO AC Wochenende SG: Kein Einsatz von SIAC
    • 2. MTBO AC Wochenende Feldbach: ?? - an Bobo Melcher oder Johann Luttenberger wenden
    • 3. MTBO AC Wochenende (+WC) Zwettl: Für die WC Starter werden SIAC Einheiten ausgegeben, für die AC Starter nehme ich stark an nicht. Da aber die Wettkämpfe jeweils am selben Tag im selben Gebiet stattfinden gehe ich davon aus das SIACs verwendet werden können (aber nur die 40cm Variante)
    • 4. MTBO AC Wochenende Bad Vöslau: Kein Einsatz von SIAC (Sicherheits- und Zuverlässigkeitsbedenken)
    • 5. MTBO AC Wochenende Ungarn: ??
    Lg Tobias

  • Hallo Alle!

    Betreff SI in Feldbach!  Sicher kein SIAC oder ähnliches Touchfree!

    Beim AC im Waldviertel (unabhängig vom WC der Elite), wird es nur dann friktionsfrei funktionieren, wenn der Veranstalter oder der ÖFOL dafür sorgt, daß alle ÖFOL-Starter ohne Zusatzkosten mit SIAC (leihweise) ausgerüstet werden .
    Ansonsten kann ich Versprechen: "Gute Nacht Fairness und Regularität des Events"!
    Gerade beim MTBO ist diese "Zweiklassengesellschaft", die solchermaßen geschaffen wird, noch gravierender als beim Fuß-OL und wird sicher nicht so ohne Weiteres hingenommen werden!
    Das von Tobias angesprochene Ungarn-Wochenende hat es deutlich gezeigt, welche Vor- und Nachteile geschaffen werden, die nicht auf Basis O-oder MTB-Technik basieren.
    2-3 Leute die bei einem Posten "Schlange stehen", und daneben Einer, der im Vorbeifahren (ohne Absteigen) den Posten stempelt und wieder "Gas" geben kann! (4-7 Sekunden pro Posten sind da schon drinnen!) Das Ganze ist dann sicherlich laufentscheidend und gegen jegliches "Gleichbehandlungsprinzip" auf das der ÖFOL ansonsten so viel Wert legt!
    Alles in allem wäre der Einsatz von Tochless-Systemen derzeit nicht fair gegenüber denjenigen, die sich nicht rechtzeitig einen SIAC beschaffen können! Und das ist sicher noch die Mehrheit aller AC-Starter.
    Daher ist ein entsprechender Antrag an den Verband gestellt bzw. ist in Arbeit!.

    LG
    Michael
  • Zum Thema "...nicht fair gegenüber denjenigen, die sich nicht rechtzeitig einen SIAC beschaffen können!" sei angemerkt, dass 

    a) die Ausschreibung für das Ktn-Wochenende seit mehreren Wochen online ist 
    b) die Bewerbe auch von heute weg gerechnet erst in mehr als 4 Wochen stattfinden und 
    c) bei Bestellung über z.B. ol-shop.at binnen weniger Tage die SIAC verfügbar ist.
  • Fair ist anders! Ich finde eine gewisse Vorlaufzeit wäre schon drin gewesen und ich meine jetzt nicht die Ausschreibung, sondern dass man zumindest darauf hingewiesen wird, dass ab nächsten Jahr SIAC erlaubt, aber nicht verpflichtend ist. Nachdem mein SI-chip noch neu ist, werde ich halt weiterhin stempeln, genau wie bei Erik A. spielt das auch bei mir keine große Rolle, aber schlechter Beigeschmack bleibt.
  • "SIAC zum Preis von 30 EUR" ... Wenn Mad Martin sich als Buchstabenfuchs erweist - müssen wir dann jetzt auch schon bange sein, dass er wirklich "zuschlagen" wird? Die 30 EUR beziehen sich auf herkömmliche SI-Chips. (Um letzte Zweifel auszuräumen).

    Zu Eriks Mail ergänzend noch ein Hinweis auf die Schweizer Übersichtsseite zum SIAC. Da sind Dokumente für Läufer und Veranstalter zusammengefasst ... sehr hilfreich.

    Persönlich: habe ich nichts gegen Zwickzangen. Störungsfrei, günstig, leicht zu transportieren, umweltfreundlich. Einzig die Zwischenzweitenauswertungen würden mir fehlen. Nur gibt es jetzt halt die Touch-free Systeme und da hat der internationale Markt offenbar schon entsprechenden Druck erzeugt. What shall's.

    Wer erinnert sich aber noch an die 1. April Meldung von vor ca. zehn Jahren? Da gab es eine SI mit Induktionsspirale ... als Sci-Fi Scherz.
  • Super geantwortet, lieber Pierre... was soll das Argument mit Chancengleichheit..... wenn ich es vorziehe statt OL-Schuhen mit Badeschlapfen zu laufen...bin ich selber schuld. Und meiner Meinung bringt das Air Free für die meisten von uns beim Fuß-OL nicht wirklich etwas, wir werden nicht schneller, da sollten wir eher mehr trainieren, als beim Stempeln Hundertsl zu gewinnen. Aber für die Elite, vorallem Sprint auf hohem Niveau. Beim Ski O und MTBO macht es mehr Sinn...auch aus Sicherheitsgründen, um abruptes Abbremsen zu vermeiden.
  • madmad
    bearbeitet 7. April

    Zu MTB:
    Da ist die Rad Ausrüstung entscheidend. Ob man mit einem einfachen MTB fährt oder mit einer high tech Maschine macht sehr viel aus. Und da ist der Preisunterschied im 4 stelligen Bereich.

    Also wünsche ich mir vom Veranstalter die Bereitstellung solcher MTB Rennmaschinen!

    Ups, der 1. April ist ja schon vorbei ;-)

  • Die Schweizer Expertinnen und Experten schreiben in der oben verlinkten Veranstalter-Info über SI-Air: "Wie gross der Zeitgewinn [bei Verwendung einer SIAC] ist, kann nicht exakt definiert werden." Versuchen wir es trotzdem.

    Wer beim Sprint-OL mit 18 km/h unterwegs ist, 2,5 m vor dem Posten beginnt, mit konstanter Verzögerung (d.h. mit 5 m/s2) auf 0 km/h abzubremsen, eine SI-Card 10 oder 11 während des Bremsens in die Station steckt, 60 ms fürs Stempeln investiert, den Chip aus der Station zieht und und auf einer Strecke von 2,5 m wieder entsprechend beschleunigt, braucht für diese 5 m 2,06 s. (Ich hoffe, die Zahlen sind realistisch, denn die gegoogelte Beschleunigung beim 100m-Lauf aus dem Startblock heraus beträgt auf Weltklasseniveau 11 m/s2.) Wenn Postenstandort und Bahnlegung es zulassen und man ohne Richtungswechsel im Vorbeilaufen mit 18 km/h berührungslos stempeln kann, braucht man für dieselben 5 m nur 1 s. Mit der SIAC spart man also bei solchen Posten 1,06 s. Beim Weglaufen im 90-Grad-Winkel oder bei einer 180-Grad-Wende am Posten ist der Zeitvorteil nur mehr ein Bruchteil davon, angenommen 1/2 (90 Grad) bzw. 1/4 (180 Grad) der idealen Brems- und Beschleunigungszeit, jeweils zuzüglich 60 ms Stempelzeit. Läuft man im Zielsprint 50% schneller als normal und verwendet man eine SIAC anstatt mit o.a. Verzögerung abzubremsen und in der Zielstation zu stempeln, spart man noch einmal etwa 0,81 s.

    Auf den HE-Bahnen in Pinkafeld 2016 (mit 3/7/9 0/90/180-Grad-Posten) und Donawitz 2015 (mit 4/14/11 0/90/180-Grad-Posten) ergäbe sich damit auf einer plausiblen Route eine Zeitersparnis von 11 Sekunden (Pinkafeld) bzw. 16 Sekunden (Donawitz) bei Verwendung einer SIAC im Vergleich zur SI-Card 10 oder 11.

    Seniorenläufer, die mit halber Geschwindigkeit unterwegs sind und halb so stark beschleunigen und abbremsen können wie Eliteläufer, haben pro Posten den gleichen Zeitgewinn wie Eliteläufer, sofern auch sie bereits vor dem Posten wissen, wie es nachher weitergeht.

    Die Umstellung von SI-Card 10/11 auf SIAC bringt etwa doppelt so viel Zeitgewinn wie die Umstellung von SI-Card 5 (330 ms Stempelzeit) auf SI-Card 10 oder 11.

    Unterschiedliche SI-Cards können in allen ÖM-Kategorien Medaillenentscheidungen beeinflussen. Für die Vorbereitung der Jugend- und Eliteläufer auf internationale Bewerbe ist SI-Air bei nationalen Sprint-OL m.E. unverzichtbar, zumal die Dänen die technische Neuerung bereits vor der WOC 2015 eingesetzt haben

    LG Kermit
  • Bei den ersten Austria Cups wurde entschieden ohne SIAC auszukommen
  • In der Ausschreibung steht aber sehr wohl, dass SIAC benutzt werden kann!!

    Den Vergleich mit dem MTB finde ich übrigens sehr passend. SIAC ist da eh preisgünstig. Was sind schon 69 € im Verhältnis zu den Reisekosten einer ganzen OL-Saison?

  • Goggi hat (vermutlich als TD?) da ein bisserl schneller agiert als die Feuerwehr erlaubt. Offizielle Stellungnahme ist das nicht.

    Zu den Bewerben des OLCU Viktring und der SU Klagenfurt ist ein ausführlicheres Mail zum Thema SIAC in Arbeit, das an ÖFOL und VereinsvertreterInnen ergeht. Der Sukkus wird dann auch hier mitgeteilt - möglichst bald.

    LG, Gregor
    Schriftführer OLCUV
  • bearbeitet 15. April
    Aus gestrigem Mail an den ÖFOL, mit der Bitte um Weiterleitung an die Vereine. Absender OLCUV und SU Klagenfurt:

    Das Zeitnehmungssystem „SportIdent Air+“ wird an beiden Tagen NICHT zum Einsatz kommen. Die SI-Stationen werden im herkömmlichen Modus programmiert. Dadurch ergibt sich für alle LäuferInnen, die sich schon neue SIACs gekauft haben, kein Nachteil, da diese einwandfrei rückwärtskompatibel sind, also auch im „alten“ System funktionieren.

    Dieses Mail ist als Ergänzung bzw. Adaption der Ausschreibungen für die zwei betroffenen Tage zu verstehen. Notwendig wurde es durch die Entwicklungen seit Mitte März, u.a. aus den Posts hier im Forum abzulesen. (N.B. Da hat das Forum sich einmal mehr bewährt als Plattform für sachlichen und positiv-kontroversen Austausch.)

    Im Kern ging es uns darum, faire, berechenbare und eindeutige Verhältnisse für alle TeilnehmerInnen sicherzustellen. Mehr im Mail, das die Vereine erhalten.

    Als Veranstalter wollen wir Euch spannende und sportlich hochwertige Wettkämpfe bieten - und freuen uns auf Euer Kommen.

    LG, Gregor



  • Thumbs up!  :)
  • Danke an Gregor für die pro-aktive Information samt detaillierter Erklärung

  • Die Fairness hat gesiegt, danke!

  • bearbeitet 16. April
    Unter http://www.olcu-viktring.at/ sind nun zu finden

    - aktualisierte Ausschreibung für die ÖM Mitteldistanz
    - Erklärung von OLCUV und SU Klagenfurt zum Verzicht auf SI Air bei den Bewerben am 6./7.5. 2017 (ergeht per Mail und via ÖFOL auch an die VereinsevrtreterInnen)

    Uns ist klar, dass es da nach wie vor unterschiedliche Ansichten gibt; und dass diese zumeist legitim sind. Wir haben ja auch in den Vereinen diverse Standpunkte. Intern war uns jedenfalls allen der Wunsch gemeinsam, dass möglichst frühzeitig Klarheit geschaffen wird - dies hoffen wir nun auch in Eurem Sinne erreicht zu haben.

    Als veranstaltende Vereine wünschen wir Euch erfüllende Läufe in Österreichs Süden!

    LG, Gregor

    (Noch eine persönliche Anmerkung: SI Air Chips gibt's zu kaufen ... und nachdem sie international schon üblich sind, kommen sie sicher auch im AC.

    Und noch eine: In Kärnten erlaubt das Bundesheer auch ZivilistInnen die Teilnahme an den Heeres-Cup-OL. Da wird auf der ÖMK 1:50 000 in vergrößertem Maßstab gelaufen - fast jedes Mal in neuem Gebiet; und jedes Mal ein Genuss. Für mich beantwortet sich, seit ich diese Läufe kenne, die Frage nach den Gütekriterien für einen erfüllenden Lauf neu.)

  • Hallo Gregor!

    Und wie kommt Mann(Frau) zu den Infos (Ausschreibungen) betreffend Ol beim Heer?
    Wäre zur Zeit mal in meiner Heimat Kärnten!

    hgg
  • hallo hg,

    ich schreibe das in einen neuen thread, dann können wir diesen hier ruhen lassen.

    lg, gregor
  • Das Thema hat sich jetzt (leider) in die bedauerliche Richtung entwickelt. Angesichts der verschiedenen, wenig ausgewogenen Beiträge ist es echt schwierig, „cool“ zu bleiben. Ich hatte mir erhofft, der Vorstand käme wie vom Präsidenten in Aussicht gestellt, zu einem Entscheid. Natürlich „pro SIAC“. Ich kann wirklich nicht verstehen, wie ein OL-Verband in Mitteleuropa diese technische Entwicklung einfach ignorieren kann und/oder will. Bobomap schreibt von „vielleicht 2018, sicher 2019“. Schöne Aussichten! Mir tun vor allem die (jungen) Kaderläufer leid, denen die Einsatzmöglichkeiten und damit auch Trainingsmöglichkeiten von SIAC im eigenen Land fehlen. Wolfgang Pötsch hat schon recht, wenn er allen besser „hartes Training“ empfiehlt. Trainiert laufen, nicht stempeln! Genau das macht die Konkurrenz. Wenn jetzt zumindest vorläufig SIAC nicht eingesetzt werden darf, soll El Grillo doch bitte erklären, wo in diesem Entscheid die Fairness gesiegt hat. Es wurde schon in einem frühen Beitrag zurecht darauf hingewiesen, dass jeder an einem Kauf interessierte Läufer genügend Zeit hat(te), eine neue SI-Card zu kaufen. Und wer sich eine solche Anschaffung nicht leisten will, ist wie auch schon ausreichend dargelegt, überhaupt nicht dazu verpflichtet.
    Liebe Nachbarn, warum gebt ihr euch der Lächerlichkeit preis? Wenn ihr international bestehen wollt und auch Veranstaltungen mit ausländischer Beteiligung anstrebt, kommt ihr an SIAC nicht vorbei. Und das Schöne am Orientierungslauf liegt doch auch darin, dass die Weltmeister zwar besser sind als die anderen, inklusive Breitensportler, aber – mindestens beim Fuss-OL – genau die gleiche Ausrüstung haben wie alle. Deshalb kann beim OL Spitze und Breite immer neben- und miteinander starten. Schade um den Kniefall der Veranstalter vom 1./2. AC in Klagenfurt!

    Mario Ammann

  • Obwohl ich persönlich nicht für das berührungslose Stempeln beim Fuß-OL bin (wenigstens "Abklatschen" sollte meiner Meinung nach nötig sein), muss ich Mario völlig Recht geben. Wir können uns den internationalen Vorgaben nicht entziehen!

  • bearbeitet 20. April
    Hallo Mario,

    obwohl im Sinne der Jugend- und Eliteläufer Air+ m.E. so bald wie möglich eingesetzt werden sollte, ist die Situation in der Schweiz nicht 1:1 auf Österreich übertragbar. Im Juli 2016 hatten viele Läufer mit Unterstützung von Sportident bereits die Möglichkeit, die SIAC beim spektakulären Prolog der Swiss-O-Week in Sankt Moritz zu testen. Im September 2016 gab Swiss Orienteering auf seiner Homepage bekannt, dass an allen nationalen OL 2017 Air+ zum Einsatz kommt. Im Dezember 2016 lag unter manchem Weihnachtsbäumli wohl eine SIAC. Dem österreichischen OL-Volk wurde erst im Februar/März 2017 bekannt, dass Air+ bei den nationalen OL ab Mai 2017 verwendet werden kann. Einige (wie ich) haben sofort eine SIAC bestellt und sind begeistert, anderen ging das zu schnell. Darauf hat der Verband bzw. der Veranstalter reagiert.

    Guter Führungsstil bedeutet nicht, "von oben herab" zu entscheiden, sondern wenn möglich "die Leute mitzunehmen". Von "Lächerlichkeit" kann keine Rede sein.

    Ich freue mich schon auf die Läufe in Klagenfurt

    LG Kermit
  • Wie kontrolliert man als Läufer die Posten Nummer bei dem schnellen Stempeln?

  • Am Ständer ist üblicherweise eine Tafel angebracht, die in ausreichender Größe die Kontrollnummer anzeigt.

    Die IOF-Regeln für IOF-Events (inklusive WRE) sagen dazu nur:

    19.6 Each control shall be identified with a code number, which shall be fixed to the control so that a competitor using the marking device can clearly read the code. Numbers less than 31 may not be used. The figures shall be black on white, between 3 and 10 cm in height and have a line thickness of 5 to 10 mm. Horizontally displayed codes shall be underlined if they could be misinterpreted by being read upside down (e.g. 161).

    Die SI-Station ist nur die Markiereinrichtung ("marking device"), strikt ausgelegt sollte der Posten selber eine Kontrollnummer tragen. Da die IOF Ziffern bis 10cm Größe zulässt, sollte das ausreichend Gestaltungsspielraum liefern.

    Die Reduktion auf 30cm Stempelnähe macht es im Fuß-O erforderlich, dass die Läuferinnen und Läufer nah genug zum Posten kommen.
    Die Kontrollnummer ist nur eine Zusatzhilfe, es gilt der Postenstandort auf der Karte. ;)
  • bearbeitet 20. April
    Danke Mario für diesen sachlichen Beitrag. Ich kann mich diesem nur vollinhaltlich anschließen.

    Wenn ich allen ernstes hier lesen muss, dass eine Bekanntgabe im Februar zu spät für einen Einsatz im Mai ist, frage ich mich schon, mit welcher Vorlaufzeit mann/frau sein/ihr Leben regelt.

    Der Verband/Veranstalter, lieber Kermit (wer auch immer sich hinter diesem Pseudonym verstecken mag), hat hier ganz sicher nicht auf jene reagiert, denen die Einführung zu schnell ging - sondern in meinen Augen einen Kniefall vor jenen gemacht, welche am lautesten Schreien. DAS, ist kein guter Führungsstil. Wenn man hier so nachließt, wie man mit Kanonen auf Spatzen schießt ("Flut an Protesten...") kann man echt nur noch den Kopf schütteln.

    Was bleibt da den Veranstaltern anderes übrig? Wegen ein paar Protestsüchtigen einen Lauf riskieren? Wohin soll das zukünftig führen? Wenn einem etwas nicht passt, wird mit Protest gedroht und solange polemisiert, geschrien, gesudert und was weiß ich noch alles, bis endlich dem blanken Populismus nachgegeben wurde? Und ein Sportverband ist nun einmal keine basisdemokratische Organisation. Es gibt regelmäßig Wahlen, an diesen werden (unsere) Vertreter gewählt und diese entscheiden dann dieses oder jenes. Wenn einem das nicht passt, oder eine getroffene Entscheidung missfällt - super, bei der nächsten Wahl kandidieren und besser machen. Meines Wissens nach ist das Gedränge um (zumeist undankbare) Aufgaben bzw. Positionen im Verband nicht sonderlich hoch. Aber aus der Komfortzone heraus raunzen ist ja viel einfacher. 

    Und Abschließend sei mir noch eine (zugegeben, etwas überspitzte) Bemerkung zum Thema "Die Fairness hat gesiegt" erlaubt.
      
    ...ist es fair, dass manche mit ultraleichten Wettkampfschuhen, andere hingegen mit ausgetretenen Turnpatschen laufen? Bringt, lt. Studien, zumindest 1% Energieeinsparung.
    ... ist es fair, wenn der eine mit einem kühlenden, Kompressions-Hightech-T-Shirt rennt, der andere aber sein Baumwollleiberl ordentlich durchschwitzt?
    ... ist es fair, wenn einer doch tatsächlich mehr trainiert als die anderen? Total unfair eigentlich.
    ... ist es fair, wenn sich nicht alle an gewisse Wohlstandsbäuche halten und rank und schlank am Start stehen? Wirklich total unfair.
    Übrigens: falls es den Gerechtigkeitsfanatikern noch nicht aufgefallen sein sollte: es sind aktuell SI Cards mit einer Reaktionszeit von 60ms sowie 330ms im Einsatz - bei 25 Posten sind das gleich einmal +/- 7 Sekunden. Wäre doch einen Protest wert, oder?

    Liebe Grüße,
    Pierre
  • danke , lieber Mario, und danke auch Pierre, die Veranstalter von den Austria Cups in Klagenfurt waren vorbereitet, aber vermutlich haben die - wirklich depperten Diskussionen - hier dazu das Ihre beigetragen. Was soll das Gejammere, wer will hat sich schon längst einen Chip besorgt, die Veranstalter wären vorbereitet...... aber ... tu Felix Austria, nube.....und machen wir wirklich alles komplizierter als es ist. Grill,Melcher,Danner geht in Euch und danke - unter Anführungszeichen- für eure wertvollen Wortmeldungen... wertvoll auch in gewissem Sinn unter Anführungszeichen
  • Mario Ammann und Wolfgang Poetsch suchen die Wahrheit, die sie meinen.

  • el grillo, auch Stempeln bei den Postenzangen ist möglich,,,


  • Die Ziffern sind groß genug, dass man sie auch aus mehr als 30cm Entfernung gut erkennen kann.

    Das Zwicken mit Zangen gilt nur dann als gültige Markierung, wenn die Station (und die Ersatzstationen, falls vorhanden) ausgefallen sind. Über die Entscheidung der Veranstalter bin ich zwar nicht glücklich, aber man sollte sie respektieren!
    Die Ursache sehe ich weniger in den sinnvollen Diskussionen im Forum, als mehr in der leider unzureichenden Vorbereitung im Jahr 2016 und in einem damit verbundenen missglückten Change-Management, sodass einige Unklarheiten blieben und der große Diskussionsbedarf dann einfach da war.
    Mehr Sorgen macht mir, dass das Fuß-OL Wettkampfreferat leider immer noch unbesetzt ist...

    Mario: Schon Nostradamus verwendete für die Österreicher die schmeichelhafe Bezeichnung "Volk, das zu spät gekommen ist". ;) Leider fehlt uns noch die Schweizer Präzision, aber wir holen im OL eh schon langsam auf. B)
  • Zur Postennummer aus der Wettkampfordnung ÖFOL: IV.3.4 Postennummer (Postencode), Jeder Posten muss mit einer Postennummer gekennzeichnet werden. Diese muss mit der für den Wettkämpfer auf der Postenbeschreibung/Laufkarte angegebene Posten-nummern übereinstimmen. Für die Postennummern werden Ziffern verwendet. Dabei dürfen keine Zahlen verwendet werden, die kleiner als 31 sind. Auch „verkehrte“ Num-mern (z.B. 69, 96) dürfen nicht verwendet werden. Die Ziffern sind schwarz, mit einer Höhe von 4 cm und einer Strichstärke von 3 - 6 mm darzustellen. Die Postennummer ist so anzubringen, dass sie erst unmittelbar beim Posten klar und deutlich gelesen werden kann. Wie man die beim schnellen Stempeln kontrolliert: So wie bisher, lesen und mit der Postenbeschreibung vergleichen.
  • "Danke" für die Polemik! Nochmals: wenn der ÖFOL das zeitgerecht und öffentlich ausschreibt, dass SIAC ab jetzt Einsatz finden kann/muss, habe ich kein Problem. Und ich gehöre nicht zu jenen, die die Ausschreibungen ganz genau durchlesen, so dass ich eh sechs Wochen vor dem AC Bescheid weiß und überlegen kann, ob ich meinen fast neuen SI weiter verwende oder einen SIAC kaufe (ich hätte es heuer noch nicht getan, weil mir das ohnehin nichts nützt und hätte die Entscheidung aber akzeptiert).

  • Entschuldige, aber bei der Frage, wie man beim schnellen Stempeln die Postennummer kontrolliert, konnte ich nicht anders.
    Ich gehe davon aus, dass die Dokumente auf der ÖFOL Homepage offiziell sind. Musterausschreibung 2017: Es wird die Möglichkeit angeboten, mit dem SI Air+ Chip touchless zu laufen.
    Ich deute das nicht als muss, sondern als kann. SIAC (kontktloses Stempeln) ist in der Wettkampfordnung nicht verboten. Es bleibt dem Veranstalter überlassen, ob er es anbietet oder nicht.
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