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15 Fehler in der "Orientierung" 2015

Nachfolgend möchte ich nüchtern, sachlich und völlig emotionsfrei alle Fehler, die ich in der „Orientierung“ 1/2015 gefunden habe, auflisten:

 * S. 2, „Aus meiner Sicht“: „Erfreulicherweise haben sich für einen Teil diese Aufgaben schon Personen gefunden...“ Korrekt wäre „dieser“ gewesen.

 * S. 3, „Rückblick auf die Läufe im Jahr 2015“: „Vor spektakulärer Kulisse fanden ... die Österreichische Staatsmeisterschaft und Österreichische Meisterschaft in der Staffel und die Österreichischen Meisterschaft für Nachwuchs und Senioren ... statt.“ Korrekt wäre „Österreichische“ gewesen.

 * S. 3, „Koproduktion mit der Schweiz“: „... trat der Laufklub Kompass Innsbruck als Mitveranstalter auf“. Veranstalter von ÖStM, ÖM und AC ist immer der ÖFOL. Der LKI ist lediglich Mitorganisator. (Die offizielle Bezeichnung lautet „durchführender Verein“.)

 * S. 3, „Koproduktion mit der Schweiz“: „Lediglich in einer einzigen gemeinsamen Kategorien ...“ Korrekt wäre „Kategorie“ gewesen.

 * S. 6: „Die kompletten Ranglisten .. sind auf der ÖFOL-Homepage zu finden.“ Korrekt wäre „Website“ gewesen. Begründung: Die Homepage ist lediglich die Startseite einer Website. Eine Website besteht aus Webpages, wovon nur eine die Homepage ist. (Umgangssprachlich werden „Website“ und „Homepage“ synonym verwendet. Das ist aber falsch.)

 * S. 12: Der HSV Villach hätte angeblich bei „optimaler Schneelage“ einen Ski-OL in der Villacher Alpenarena durchgeführt. Ich war selbst dabei: Es waren die letzten Schneereste. Selbst die Standardlopien waren steinig und aper. Viele der geplanten Spuren konnten gar nicht gespurt werden.

 * S. 14: „Weltpitze“. Da fehlt das „s“. Korrekt wäre „Weltspitze“ gewesen.

 * S. 16: „Am Foto ganz rechts im Bild: Ylvi Kastner, Tina Tiefenböck und Jasmina Gassner.“ Keine einzige der drei ist zu sehen. Das Bild wurde rechts abgeschnitten.

 * S. 18: „rekonvalszenten“. Da fehlt das „e“. Korrekt wäre „rekonvaleszenten“ gewesen.

 * S. 25: „Tobias Breitschädl“. Da fehlt das „e“. Korrekt wäre „Breitschädel“ gewesen.

 * S. 30: „in zweier Gruppen“. Man kann es mit der Neuen Rechtschreibung auch übertreiben. Das heißt noch immer „Zweiergruppen“.

 * S. 30, „Aktivitäten 2015“: „Trotz widrigsten Wetterbedingungen...“ Korrekt wäre „widrigster“ gewesen.

 * S. 36: Für 2015 wurden angeblich für 59 OL-Karten Nummern beantragt. Wenn man jedoch die Summe der Einzelposten darunter bildet, so kommt man nur auf 49. 

 * S. 37: „Spitze-nathleten“ wurde falsch abgeteilt. Eine korrekte Abteilung wäre „Spitzen-athleten“.

 * S. 40, Fuß-OL-Termine: „Spital an der Drau“ und „HSV Spital“. Die Kärntner Bezirkshauptstadt schreibt man mit Doppel-T, also „Spittal“.

Zuletzt sei noch erwähnt, daß ich den Großteil dieser Fehler bereits am 14. Jänner a. c. der neuen Chefreakteurin Elisabeth Kirchmeir übermittelt habe. Trotz Urgenz hat sie bis heute nicht geantwortet.

Fehler machen ist menschlich. Auch ich mache Fehler, auch in meinen Texten. Das allein ist nicht schlimm. Schlimm ist nur, wenn man sie nicht zugeben kann, wenn man die sachliche Ebene nicht von der persönlichen Ebene trennen kann.

Kommentare

  • Lieber Martin,
     
      Du findest ganze 15 Tippfehler auf fast 50 Seiten A4-Format: Diese Quote ist weitaus besser als bei den meisten Tageszeitungen und Wochenjournalen!

    Die Redaktion freut sich sicher, dass Du ab sofort für die nächste Ausgabe der "Orientierung" als Korrekturleser jedes Artikels zur Verfügung stehst! Dass Du Deine Fähigkeiten zeigst und Verantwortung bei der Fehlerkorrektur übernimmst!

    Ich sehe erstens keinen Grund, warum man Einzelfehler öffentlich prangerhaft in einem Forum diskutieren sollte.
    Ich sehe weiters auch keinen Grund, warum auf jedes Mail an die Redaktion binnen 14 Tagen zwischen zwei Schulferien eine Antwort kommen muss. Bei so einem Medium, das nur ein Mal im Jahr erscheint und grundsätzlich ehrenamtlich zusammengestellt wird, ist sicher eine längere Rückantwortzeit drinnen! Außerdem herrscht in Ostösterreich gerade eine Grippewelle.

    Sind Dir automatisch-maschinell erzeugte Antworten von anderen Verlagen in der 08/15-Textbaustein-Art "Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, danke für Ihre Mitteilung. Wir freuen uns, dass Sie unser Medium lesen und nehmen Ihre Anregung gerne entgegen, MfG Redaktion" so wichtig?

    Ich freue mich darüber, dass es überhaupt noch eine "Orientierung" gibt, dass sich jemand dafür die Zeit nimmt, und ich hoffe, dass die Orientierung bald wieder vier Mal im Jahr erscheinen kann!

    Elisabeth, danke für Deine Mühe!

    Andreas

  • bearbeitet Februar 2016
    "Du findest ganze 15 Tippfehler auf fast 50 Seiten A4-Format:"
    Es sind genau 40 Seiten. Zudem sind es nicht nur Tippfehler, sondern auch (schwere) inhaltliche Fehler.

    "Die Redaktion freut sich sicher, dass Du ab sofort für die nächste Ausgabe der "Orientierung" als Korrekturleser jedes Artikels zur Verfügung stehst! Dass Du Deine Fähigkeiten zeigst und Verantwortung bei der Fehlerkorrektur übernimmst!"
    Gegen eine angemessene Aufwandsentschädigung jederzeit. Auch die Chefredakteurin bekommt eine solche. Ich habe mich damals übrigens auch um diesen Posten beworben - und wurde abgelehnt. Eine "professionelle" Journalistin mit nur wenigen Jahren OL-Erfahrung ist laut Präsident Adenstedt dafür wesentlich besser qualifiziert als jemand, der (wie ich) über 32 Jahre OL-Erfahrung verfügt...


  • Hallo Martin,

    Dankeschön für deine äußerst wichtige und akribische Arbeit und das anschließende, öffentliche Aufzeigen derselbigen. Jetzt erscheinen für mich sämtliche Artikel in einem ganz anderen Bild - ich hab mich schon so über die gravierenden, inhaltlichen Mängel gewundert und gerätselt, was da wohl dahinterstecken mag. Jetzt ist mir vieles, wenn nicht sogar alles, klar!

    Ich nehme an, du gehst auch leidenschaftlich gerne ins Kino und siehst dir dort einen Film nicht zum Vergnügen an, sondern suchst verbissen nach Regie- und Schnittfehlern? Hast du auch an den Regisseur Sam Mendes vom neuesten James Bond-Film eine Email geschrieben, daß es auch in diesem etliche Millionen-Euro-teuren Film von Schnittfehlern (um nicht zu sagen: "inhaltlich gravierenden Fehlern") nur so wimmelt? Da würde mich doch sehr seine Antwort interessieren...

    Ich muß sagen, daß dein Eintrag der seit langem entbehrlichste war - Gratulation!

    MfG

    Georg "Schuarl" Sengstschmid

  • Gentlemen,

    grundsätzlich sehr erfreulich, dass es zur einzigen Nummer der Orientierung 2015 doch noch eine Meldung im Forum gibt. Sie ist uns also doch nicht ganz egal geworden. Allerdings würde ich nicht wegen Tippfehlern auf Elisabeth herumhacken, sondern mir die Frage stellen, warum wir alle als OLer nicht mehr und bessere Hintergrundberichte zusammengebracht haben. Grundsätzlich läßt sich natürlich ein ganzes Jahr nicht auf 25% der früher vorhandenen Seiten unterbringen, aber ich vermisse eben die Infos hinter und neben dem nackten Resultat.

    Weiß eigentlich jemand, ob es heuer auch nur eine Ausgabe geben wird? Was wurde aus den Webausgaben, die ursprünglich mal angedacht waren?
  • an Andreas Slateff:
    "Außerdem herrscht in Ostösterreich gerade eine Grippewelle."
    OLer haben ein überdurchschnittlich starkes Immunsystem und sollten davon eigentlich nicht betroffen sein.

    an Andreas Slateff:
    "Ich sehe weiters auch keinen Grund, warum auf jedes Mail an die Redaktion binnen 14 Tagen zwischen zwei Schulferien eine Antwort kommen muss. Bei so einem Medium, das nur ein Mal im Jahr erscheint und grundsätzlich ehrenamtlich zusammengestellt wird, ist sicher eine längere Rückantwortzeit drinnen!"
    Gut, aber mit heutigem Tage sind es bereits 28 Tage ohne Antwort. Daher glaube ich nicht, daß noch eine kommen wird. Vermutlich will Elisabeth Kirchmeir überhaupt nicht antworten. Und dieses Verhalten finde ich - ganz offen und ehrlich gesagt - arrogant und menschenverachtend. Sie hält sich offenbar für unfehlbar. Selbst wenn man ihr ihre Fehler vor die Nase hält, sieht sie sie nicht ein. Von ihrer Vorgängerin Traude Fesselhofer habe ich hingegen immer eine Antwort erhalten, und sie hat auch jeden Fehler eingesehen.

    an Schuarl:
    Der Vergleich geht daneben, da ich mit dem Medium Film so gut wie nichts anfangen kann. In meinem Haushalt gibt es keinen Fernseher, und ich gehe auch nicht ins Kino. Das Vergnügen am Lesen von Literatur und die akribische Fehlersuche in derselben lassen sich durchaus miteinander vereinbaren.

    an el grillo:
    Das finanzielle Problem, das eine Reduktion auf eine Ausgabe pro Jahr zur Folge hatte, ließe sich ganz leicht lösen, indem man die "Orientierung" im "Nostalgie-Format" - also so wie in den 1970er und frühen 1980er-Jahren - herausbrächte: Schwarzweiß mit Photokopierer auf Billigpapier! Inhalt statt Verpackung!

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