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WM im MTBO

bearbeitet Oktober 2015 in Diskussionsforum

Der ÖFOL hat wieder im stillen Kämmerlein gearbeitet - plötzlich haben wir die MTBO WM ohne Abstimmung vergeben - zb an den HSV Wr. Neustadt, einen nicht wirklich routinierten MTBO Verein und auch bei den letzten nationalen OLs mit Fehlern behaftet - sprich falschen Posten, Gabelungen bei der Bundesländerstaffel 2014 - Konsequenzen hat es da leider keine gegeben-sie sind halt Untouchable- na, da freuen wir uns - dann gleich eine WM. Der ÖFOL hat bei der Entscheidungsfindung auch einige potentielle Bewerber im vornhinein eliminiert - durch keine Info.... wir hätten auch eine tolle MTBO WM in Tirol,Kärnten und der Steiermark durchführen können. Aber thats part of the bussiness- und schade,dass sich Paul Grün in ein nicht wirklich gewolltes Bett unter vielen erzwungenen Eingeständnissen legen mußte . Lasst einfach den OLG Ströck arbeiten, Wr. Neustadt soll sich einbringen, wenn notwendig, nicht mehr

Kommentare

  • Deine Aussagen haben mit der tatsächlichen Vorgeschichte zur WM (soweit ich das erfahren habe, bin selbst nicht involviert) nur wenig gemeinsam:

    Die WM vergibt nicht der ÖFOL, sondern die IOF, und zwar aufgrund eines Veranstaltungskonzepts, das der ÖFOL vorgelegt hat.

    Da Paul Grün auf die Idee kam, eine WM im Waldviertel zu veranstalten, wurde genau diese Idee ausgebaut. Natürlich in Zusammenarbeit mit dem ÖFOL-MTBO-Referenten Thomas Wieser. Dass der OLG Ströck zu wenige Leute hat, alleine eine WM auszurichten, sollte dir so wie allen anderen auch eigentlich klar sein. Daher trat Thomas an den HSV Wr. Neustadt heran, ob er nicht als Ko-Veranstalter fungieren würde; unter anderem aufgrund der Veranstaltungserfahrung im Waldviertel, und auch im MTBO. Dann wurde ein Konzept = eine Bewerbung erstellt.

    Ob diese Bewerbung vor der Abgabe im Vorstand abgestimmt wurde, weiß ich nicht (weil ich dort nunmehr genauso wenig Mitglied bin wie du), gehe aber davon aus. Und Thomas wird die Vorbereitung wohl sicherlich überwachen, damit alles ordentlich läuft. Das ist wohl in erster Linie sein "Problem" und nicht deines oder meines. Die letzte Verantwortung (vor allem international) liegt ja doch beim ÖFOL und nicht bei einem einzelnen (oder mehreren) Verein(en).

    Es gab schon sehr oft Fehler bei diversen Veranstaltungen, wie zB falsch gesetzte Posten, Posten an Stellen mit groben Kartenfehlern oder auch beliebige unterschiedliche Posten"zuteilung" anstelle von Gabeln bei der BL-Staffel. Ich nenne jetzt keine konkreten Beispiele, weil es ja nur beliebig herausgegriffene Fälle von vielen wären. Nur soviel, dass darunter u.a. sowohl die OLG Ströck wie auch der HSV Wr. Neustadt schon waren - wie auch viele andere Vereine, die (trotzdem?!) immer wieder Veranstaltungen übertragen bekommen. Sogar bei der berühmten Jukola gab es vor wenigen Jahren einmal falsche Gabeln. Auch Weltcups und Europameisterschaften waren schon betroffen.

    Konsequenzen gab es bisher sehr unterschiedliche: Vom Nichtwerten der Veranstaltung bis zum Ignorieren der Fehler. In der Folge gibt es des öfteren Präzisierungen der Wettlaufordnung oder Ergänzungen der Richtlinien; siehe auch Veranstalterseminar.

    Aus Fehlern kann man bekanntlich lernen! (Und dazu muss man gar nicht alle selber machen.) Deshalb macht es auch sehr viel Sinn, Kritik und Diskussionen - sowohl VOR und NACH Veranstaltungen - SACHLICH zu führen. Wenn das alle täten, wäre dieses Forum sehr konstruktiv und hilfreich - und könnte somit auch die Qualität (und auch Regelkonformität) zukünftiger Veranstaltungen positiv beeinflussen!

    Leider gibt es immer wieder auch Beleidigungen auf einer Seite und Mimosen-Gehabe auf der anderen - beides ist aber ebenso fehl am Platz wie das Lächerlichmachen von allem, was einem gerade nicht persönlich in den Kram passt, um die Diskussion ad absurdum zu führen oder überhaupt zu verhindern.

    Lies doch bitte einmal in einer ruhigen Stunde die Antwort von Mario Amman bei der Diskussion zum Sprint in Donawitz. Er hat die Sache auf den Punkt getroffen!

    PS: Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass vielleicht irgendwann hier wieder ein ordentliches = sachliches Diskussionklima zustande kommt ...

  • Liebe Traude
    Liebe MTBO-Verantwortliche im ÖFOL

    Wissend um das Procedere einer Bewerbung für Events im Rahmen der IOF halte ich folgendes fest

    • Bewerber und Organisator ist immer die "National Federation" somit der ÖFOL der diese in seinen Gremien beschliest
      Im Fall von SKIO2016 im Vorstand erfolgt - im Fall der MTBO WM im Vorstand nicht erfolgt!

    • Auf nationaler Ebene sollte es eine Verbandsinterne Ausschreibung dafür geben
      Im Fall von SKIO2016 auf Verbandsseite erfolgt, ein im Vorstand präsentierte Bewerbung wurde (nach Diskussionen)
      angenommen und ein Verein mit der Übernahme beauftragt - im Fall der MTBO WM und dem davor stattfindenden
      Weltcup wurde (Bewusst oder Versäumnishalber ) wurde auf dieses Procedere verzichtet.
      Daraus resultierend auch der Frust vieler am MTBO interessierter Organisatoren, nationale Wettkämpfe durchführen zu wollen.
      Auch soll es ohne anständige verbandsinterne Ausschreibungen keine Förderzusagen von Bundesstellen etc. geben sollen!

    hgg
    (Ab der nächsten Mitgliederversammlung nicht mehr Vorstandsmitglied)

  • Hallo Wolfgang!
    Tut mir leid, dass ich hier etwas schmunzeln muss. Da gelingt es seit Jahren nicht in der Steiermark oder in Tirol einen simplen MTBO Austria Cup auf die Beine zu stellen, und dann ist man beleidigt, dass man die MTBO WM nicht machen darf. Es ist bis jetzt niemand anderer auch nur ansatzweise an mich herangetreten mit der Idee eine EM, WM oder einen Weltcup veranstalten zu wollen. Wo habe ich bitte im Vorfeld potentielle Bewerber vorab eliminiert. Es hat keine solchen Ambitionen woanders gegeben. Ich empfehle auch die ÖFOL Protokolle zu lesen, denn in mehreren Protokollen und im Verbandsbericht wurde vorher von der geplanten Bewerbung berichtet. Bei der MTBO WM und für den MTBO Weltcup hat es mehrere Bewerber gegeben. Das war nicht so wie beim Ski-OL wo die IOF froh war überhaupt einen Veranstalter zu bekommen.
    Oder glaubst Du dass man da eine Chance hätte, wenn wir sagen wir wollen die MTBO WM aber wir wissen noch nicht wo wir das machen und wer das organisieren wird. Ja, lächerlich hätten wir uns damit machen können.
    Ich möchte hier noch extra betonen, dass ich mich auf die Vereine HSV Wr. Neustadt und auf den OLG Ströck bei der jährlichen Planung des MTBO Austria Cups über viele Jahre hinweg immer verlassen konnte und beide Vereine immer verlässlich ein Wochenende organisiert haben oder auch kurzfristig eingesprungen sind. Ohne diese Vereine wäre ich in manchen Jahren alleine dagestanden und der MTBO Austria Cup hätte traurig ausgesehen. Deine Kritik ist daher in diesem Fall überhaupt nicht angebracht. Ich bin dankbar und meine höchste Hochachtung für jeden der einen Austria Cup organisiert. Wir haben überall schöne Gebiete und gute Veranstalter. In Kärnten genauso wie in Tirol, Salzburg und der Steiermark. Aber alles bitte der Reihe nach und anstatt uns an tollen Erfolgen zu freuen (dass wir die WM überhaupt bekommen haben und die Chancen zu sehen) und den MTBO Sport gemeinsam weiterzuentwickeln, gibt es hier wirklich dumme Meldungen und Kleinkrieg der all das zunichte macht woran wir Freude haben und unsere Freizeit opfern.

  • madmad
    bearbeitet Oktober 2015

    Es ist echt toll, dass es österreichische Vereine geschafft haben, die MTB-OL WM nach Österreich zu bringen.

    Den ersten Beitrag hier verstehe ich überhaupt nicht. Was ist Goggi da aufgestoßen?

    Ein Wettkampf wird nicht an irgendwen so nebenbei vergeben. Da haben die Organisatoren sicher sehr viel Vorarbeit und Überzeugsarbeit geleistet. Einen Zuschlag erhält man nicht einfach so, da braucht es ein überzeugendes Konzept und eine geeignete Landschaft . Okay, beim Fußball gibt es andere Kriterien... ..

    Gerade die zwei genannten Vereine haben sehr viel für MTB-OL gemacht und schon viele tolle Wettkämpfe organisiert.

    Ich hoffe, dass auch die Hobby Fahrer was von der WM haben, sei es als Rahmenbewerb, oder durch anspruchsvolle Karten in neuen Gebieten.

    Gratulation zum Zuschlag und viel Erfolg bei der Organisation

    Liebe Grüße Martin D

  • bearbeitet Oktober 2015

    Lieber Thomas, in der Steiermark hat es wie auch in Salzburg und Tirol immer wieder nationale Events gegeben - das in den letzten Jahren wie in Bad Mitterndorf, Wals bei Salzburg und auch in Tirol durch den HSV Absam. Schade,dass Du Dich da nicht mehr erinnern kannst oder willst, da kannst du schmunzeln oder auch nicht. Salzburg war in Wals 2014, Bad Mitterndorf in der Steiermark 2013 - unter anderem. Gestehe bitte Deine Unwissenheit und entschuldige Dich, dass Du Dich da doch nicht wirklich erinnern kannst. Politiker in wichtigen Funktionen vergessen auch oft etwas und wollen sich nicht mehr erinnern. ****

    Einschub Tom Wieser:

    Hallo Wolfgang! Tut mir leid, dass ich hier etwas schmunzeln muss. Da gelingt es seit Jahren nicht in der Steiermark oder in Tirol einen simplen MTBO Austria Cup auf die Beine zu stellen, und dann ist man beleidigt, dass man die MTBO WM nicht machen darf.

    Einschub Ende

    Ich gebe da HGG entsprechend Recht, bevor ein Großereignis an einem Verein oder ein OK vergeben wird, soll es im Land eine öffentliche Ausschreibung geben, um auch anderen Bundesländern eine Option zu geben. Die SkiO Kommission hat das vorbildlich gemacht - es gab wie erwartet keine Gegenbewerbungen. Beim MTBO geschah dies nicht - vermutlich hätte sich gegen das Lebenswerk von Paul Grün sowieso kein Gegenkanditat ergeben. Aber einfach Geheimniskrämerei, alles hinten herum, wie auch bei anderen Dingen, das zeichnet leider den ÖFOL momentan aus.Sage mir, wann und wie eine öffentliche MTBO Ausschreibung erfolgte.

  • Abschließend noch kurz zusammengefasst, damit sich jeder ein Bild dazu machen kann:

    Jeder weiß ganz genau wohin er sich bei Veranstaltungswünschen im Bereich MTBO wenden kann. Ein e-mail oder ein Anruf reicht. Entweder an den Verband oder an die MTBO Kommssion.
    Zuletzt war es meist so, dass ich aktiv nach Veranstaltern suchen musste. Alle möglichen Optionen wurden dabei ausführlich durchdiskutiert.

    Wenn man aber den Wunschzettel an das Christkind nicht wegschickt, darf man nachher nicht traurig sein, wenn man keine Geschenke bekommt.

  • Als derjenige, der sowohl die Bewerbung um die Ski-OL-EM als auch die Bewerbung um die MTBO-WM vor der IOF präsentiert hat, muss ich feststellen, dass Hans Georgs Wahrnehmung diesbezüglich etwas verzerrt ist. Ein Zusammenhang mit der Bereitwilligkeit, nationale Veranstaltungen durchzuführen, ist zudem - Verzeihung - weitgehend Unsinn.

    Ich werde das im Forum nicht weiter kommentieren, gerne jedoch im persönlichen Gespräch.

    Ich finde es auch bedauerlich, dass nicht alle sich an der Tatsache freuen könne, dass Großereignisse wie die Ski-OL-EM und die MTBO-WM in Österreich stattfinden, und dass nicht alle gemeinsam an der Rezeption dieser Veranstaltungen mithelfen. Danke an Traude Fesselhofer und Martin Danner (und Thomas Wieser) für ihre sachlichen Beiträge dazu. Wolfgang Pötschs "Beiträge" sind mehr als entbehrlich und keines weiteren Kommentars würdig.

    LG

    Erik

  • Oje, ein Großereignis in Österreich, das ohne finanziellen Vorteil für Wolfgang Pötsch ablaufen wird - wie konnte das passieren?

  • Liebe Orientierer!

    Aus dem Buch der Bücher:
    "Wer ohne Fehler ist der werfe den ersten Stein"

    Themenwechsel:
    Die allermeisten Veranstaltungen erlebe ich aus Athletensicht, habe aber auch schon auf Veranstalterseite mitgearbeitet. Und ich habe größten Respekt vor allen Veranstaltern ob ihrer Leistungen - vom "kleinen" Training über ACs bis Weltcup und WM. Daher einmal Danke an alle Organisatoren!
    Als Athlet freue ich mich irrsinnig 2018 eine Heimweltmeisterschaft anstehen zu haben. Diese Woche ist auf jeden Fall das langfristige Ziel in der Trainingsplanung!

    Sportliche Grüße
    Andi Waldmann

  • Da ich die Ol-Szene verlasse, möchte ich El Grillo als Haupterben bei allen Großereignissen, die ohne finanziellen Vorteil für Wolfgang Pötsch ablaufen - einsetzen. Und dann Nachdenken über die Wortmeldung - dann ist das Erbe gesichert

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