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OL-Wochenende in Vorarlberg: Alles im Griff?

bearbeitet April 2015 in Diskussionsforum

Das gemeinsame OL-Wochenende Österreich-Schweiz in Vorarlberg vom 16./17. Mai 2015 rückt in Griffnähe. Am 30. April **- und somit in 7 Tagen - **endet die Frist für reguläre Nennungen. Der frühere Nennschluss als sonst in Österreich üblich ist bei möglichen 2000 Teilnehmern notwendig, damit die Startlisten rechtzeitig erstellt werden können. Spätnennungen sind bis Donnerstag, 7. Mai 2015, möglich. Diese Nennungen werden an den Beginn der Startliste gesetzt. Spätnennungen werden nicht angenommen.

Bis zum ersten der beiden Wettkämpfe, der ÖSTM Mittel vom 16. Mai in Laterns, verbleiben noch 3 Wochen Vorbereitungszeit. Für Teilnehmer und Veranstalter!

Die Routenwahl beginnt womöglich wirklich schon bei der eigenen Haustüre. Die Sperrung des Arlberg-Strassentunnels ist kein unüberwindbares Hindernis. Die Passstrasse ist ja geöffnet. Peter Treml hat die Alternativroute schon verraten: via Deggendorf. Volltreffer! So bleibt einem die mühselige Strecke Salzburg-München erspart. Aber notabene: der Kluge fährt im Zuge!

Am kommenden Wochenende werden auf der Veranstaltungs-Website weitere Informationen publiziert: prov. Streckendaten, Karte "Dornbirn 2007", aktuelle Bilder aus den Laufgebieten.

Willkommen in Vorarlberg! www.chat-ol.org

Kommentare

  • Ich mag das wenn ich für einen OL im eigenen Land Sherpas und Visum organisieren muss. Hat was von Abenteuer an sich. Und dann noch die Liftfahrt zum Start am Samstag....

  • Lieber Michael,

    "Visum": Wozu bitte benötigst Du ein Visum für eine Fahrt von Wien nach Vorarlberg?
    Fliegst Du etwa per Flugzeug mit Zwischenaufenthalt in Afrika? (Vielleicht nicht die beste Routenwahl?)

    "Sherpas": Wie viele Großexpeditionstage hättest Du denn vor, am Vorarlberger Achttausender zu verbringen? Sollen die Veranstalter für Dich
    und Deine Sherpas vorsorglich schon einen Suchtrupp und ausreichend Helikopter bereitstellen? Bitte bedenke auch die Verpflegung, zusätzliche Pickel, Steigeisen, Schneestiefel und die ausreichende Menge Trinkwasser für Deine Sherpas!

    "Liftfahrt": Vielleicht sind HGG oder Mario so nett und tragen Dich hinauf?

    Und bitte gleich für die Zukunft vormerken: Starts bei einem OL in einem Land wie der Schweiz, das sich so überhaupt nicht mit OL auskennt, unbedingt vermeiden! Dort haben die Veranstalter nämlich ein solches Niveau, dass 2000 Personen und mehr

    -) problemlos öffentlich anreisen und

    -) unter Ausnutzung der lokalen Infrastruktur zum interessanten Wettkampfort transportiert werden können,

    sodass die "Natursportart" Orientierungslauf auch ohne Auto-Individualverkehr betrieben werden kann!

    Aber vielleicht war Dein Beitrag ja völlig anders gemeint, (vielleicht auch nur ein noch niedriger Blutzuckerspiegel in der Früh?), und eigentlich wolltest Du ja nur ausdrücken, wie toll Du es findest, dass in Vorarlberg in CH-Ö-Kooperation eine OL-Großveranstaltung stattfinden kann, bei der mit 2000 Teilnehmern nicht nur unsere österreichische Elite

    oefol.at/anne/?3b6ebd623c178a5aa406a64d9997580e&p=1&q=4&id=1378

    sondern auch die schweizer Elite

    go2ol.ch/n2spm/teilnehmer_katSa.asp?kurz=HE&lang=de

    go2ol.ch/n2spm/teilnehmer_katSa.asp?kurz=DE&lang=de

    in Stärke antreten werden, mit gleich mehreren Läuferinnen und -Läufern in den (Hausnummer) Top-10 der aktuellen Weltrangliste? (Ein Ranking, an dem allerdings auch wir in Österreich mit Konsequenz und Nachdruck arbeiten...:-))) )?

    Andreas

  • Danke Andreas für Dein kompetentes Statement, der Rest ist Schweigen - Wundertüten aller Länder - vereinigt Euch - und chillen statt grillen...

  • Hey!
    Auf der offiziellen Seite steht, dass ma ein vergünstigtes Zugticket für die beiden Wettkampftage um 10 Euro kaufen kann. Ich find aber leider nicht wo. Muss ich mich da auf go2ol anmelden oder geht das auch so?
    greetz fabian

  • Jede Frage ist eine Chance für eine klärende Antwort:
    Die Angaben zum ÖV-Angebot für die Dauer vom 14.-17. Mai sind in der Einladung/Ausschreibung und in den Läuferinformationen mit dem gleichen Wortlaut. Die Tickets können bei der Auskunft bestellt worden. Auskunftsstelle ist der Laufleiter Mario Ammann (siehe Frontseite der erwähnten Dokumente).
    Zur Erinnerung: 4-Tagesticket (DO-SO) zu EUR 20; 2-Tagesticket (SA/SO) zu EUR 10; für freie Benützung von Bahn und Bus in ganz Vorarlberg ab/bis St.Anton am Arlberg oder Lindau. Die Tickets werden als PDF per E-Mail zugestellt. Bezahlung am Samstag bei der Information beim "Schweizer Schalter".
    Willkommen in Vorarlberg!

  • Ich hoffe, das Wetter hält nicht, was es momentan verspricht, nämlich Freitags starker Regen bzw. über 1000m Schnee...

  • Vielen Dank an die Organisatoren und Helfer für ein OL-Wochenende in schweizerischer Qualität. Schon das Anschauen der Bahnen im Routegadget ist ein Genuss

    LG Kermit

  • Vielen Dank lieber Dirk, das Bedanken für schöne Veranstaltungen ist leider nicht mehr Usus - meistens wird lieber kritisiert. Sowohl der Askö Henndorf mit einer Drei Tage Veranstaltung als auch St.Gallen und LKI haben sich mehr als einen Sonderapplaus verdient. Tolle Bahnen, super Infrastruktur, spannende Wettkämpfe mit vielen Weltmeistern - also Danke, Christian Breitschädel,Mario Ammann, HG Gratzer. Mario Ammann - das ist besonders hervorzuheben versucht immer wieder viel Engagement und Einsatz in Projekte in vorarlberg zu stecken - HG hat mit seinem Team und seinem KnowHow viel dazubeigetragen - Danke Euch allen....

  • Ich finds ja lustig, daß jetzt schon im Diskussionsforum über das Diskussionsforum genörgelt wird, weil zu wenig gelobt wird... !
    Es ist schon richtig, daß man bei Kritik schneller zur Tastatur greift (vor allem, wenn man - halbwegs - anonym dabei bleiben kann), aber das ist halt leider in der heutigen Zeit so?!
    Es kann aber auch daher rühren, daß man sich gar nicht mehr traut, offensichtliche Mängel einer Veranstaltung (zB nur eine WC-Kabine für hunderte Männer, falsch gesetzte Posten, eine komplett aufgebauschte und daher schon unleserliche Läuferinformation, was auch immer...) hier noch einmal im Rahmen eines Lobes für generell sehr gut organisierte und schöne Veranstaltungen zu besprechen, weil dann sofort (eine der) zwei Reaktionen kommt:

    1.) "sei ruhig und mach´s selber, am besten gleich als ÖFOL-Präsident"
    2.) "stimmt ja gar nicht, war eh alles super"

    Vielleicht sollten sich gewisse Wut-Schreiberlinge an der Nase nehmen, sich über Lob freuen aber auch die eventuell darin enthaltene Kritik ernst nehmen und nicht auf beleidigte Leberwurst spielen. Vielleicht gibt's dann auch wieder mehr Lob?
    Auf der anderen Seite hat es sich kein Veranstalter verdient, daß in einem Posting NUR negative Dinge aufgezählt werden, denn das trübt jeden positiven Glanz einer Veranstaltung.

    Es stimmt schon, daß es frustierend sein kann (nein: eigentlich ist), wenn man Stunden, Tage, Wochen seiner Freizeit ehrenamtlich in eine Veranstaltung steckt und man dann Kritik lesen muß, aber sind wir uns ehrlich: Von hunderten Dingen, die bei einer Veranstaltung bestens geklappt haben und auch gelobt werden, werden ein, zwei kritisiert. Da kann man doch einfach drüberstehen und die Kritik ernst nehmen bzw. zukünftige Veranstalter können doch davon auch lernen, oder?

    lg
    Schuarl

    P.S.: Ich hätte gerne die letzten Veranstaltungen, die wirklich generell sehr gut waren, gelobt, hätte aber auch gerne den einen oder anderen Mangel aufgezeigt, die meiner Meinung nach einfach nicht passieren hätten dürfen und im Vorfeld schon ausgemerzt gehört hätten, wollte mir aber auch gewisse Reaktionen eben aus oben genanntem Grunde ersparen...

  • Danke auch an den Schweizer OL-Verband für die vorbildliche Berichterstattung! In Österreich erfahren wir's heute vom ORF :D

  • Eine tolle Gemeinschaftsveranstaltung von Swiss Orienteering (CH) und dem Österreichischen Fachverband für Orientierungslauf lockte 2000 Athleten aus Österreich und Schweiz nach Laterns bzw. Dornbirn.

    Ausgetragen wurden die Österreichischen Staatsmeisterschaft im Mitteldistanz-OL 2015 / 2. Austriacup / World Ranking Event Mitteldistanz / Vorarlberger OL 2015 am Sa, 16. Mai 2015 in Laterns und die Österreichischen Staatsmeisterschaft im Sprint-OL 2015 / 3. Austriacup /World Ranking Event Sprint / 67. St.Galler OL am So, 17. Mai 2015 in Dornbirn.

    Die Schweizer dominierten den Bewerb und belegten praktisch alle vorderen Plätze.
    In der Österreichischen Wertung konnte die Steirerin Laura Rammstein vom OLC-Graz zwei Staatsmeistertitel in der Damen Elite holen.

    Laura Rammstein beim Interview (Foto: Mathias Peter)

    Die Siegerinner der Damen Elite (Foto: Mathias Peter)

    Ergebnisse Staatsmeisterschaft im Sprintbewerb 2015 - Dornbirn

    Damen

    1. Laura Ramstein (OLC Graz) 16:17

    2. Anna Simkovics OLC Wienerwald 15:50

    3. Anja Arbter NF Wien 16:59

    4. Lisa Pacher SU Schöckl

    5. Maren Herrgesell OLC Graz

    Herren

    1. Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld)

    2. Robert Merl (ASKÖ Henndorf)

    3. Christian Wartbichler (ASKÖ Henndorf)

    4. Lauf zum Austria Cup:

    Klassensieger:

    H 20 E: Matthias Gröll (OLC Graz)

    D 18 E: Johanna Trummer (OLC Graz)

    D 16 E: Viktoria Knauder (SU Schöckl)

    H 40: Andreas Pölzl (LAC)

    Zweiter Plätze

    Mathias Peter (OLC Graz) H20E

    Georg Gröll (OLC Graz) H16E

    Dritte Plätze

    Antonia Erhart (Leibnitzer AC) D 18E

    Lukas Novak (Leibnitzer AC) H 14

    Eva Kailbauer (OC Fürstenfeld) D40

    Alle Ergebnisse:

    Mittel:
    Ergebnisse
    Splits
    Routgadget

    Sprint:

    Ergebnisse
    Splits
    Routegadget

  • OL WEEKEND IN DORNBIRN

    16./17. Mai 2015

    CH – AT OL, das klingt so vertraut. Lieben wir doch alle das Chatten und das OLen! Aber eigentlich verbergen sich dahinter die Schweiz und Österreich, die gemeinsames Orienteering veranstalteten. Genaugenommen St. Gallen Orienteering unter Mario Amann und der Laufklub Kompass Innsbruck unter Hans Georg Gratzer. Die beiden chatteten über mehrere Monate lang, um 2000 Teilnehmern ein grandioses OL Festival zu bescheren.

    Da Mario Amanns Mannen gerne selber liefen (es fand ja am Sonntag eine Schweizer Meisterschaft über die Sprintdistanz statt!), stellte HG viele, viele Arbeitskräfte, die gehörig anpackten. Unter OL erfahrenen Innsbrucker LKI lern und Fulpmern auch zahlreiche Eltern der Imster Kinder, die nicht wenig staunten über das Niveau der Schweizer Athleten und deren ruhige, äußerst professionelle Wettkampfvorbereitung. Den Hut zogen sie auch vor allen Senioren, die mit so viel Eifer und Freude kämpfen.

    Adrian Wickert stand die beiden Tage regelrecht unter Strom, war er doch für die heikle Zeitnehmung verantwortlich. Mit seinem Knowhow trug auch er sehr viel zu einem gelungenen OL Wochenende im Ländle bei.

    Mit solch einem starken Team im Hintergrund blickt HG nun zuversichtlich und optimistisch unseren nächsten beiden Großevents entgegen, der SKI O Jugend EM und Junioren WM in Obertilliach (Feber/März 2016 und den „Five Days of Tyrol“ (2017 im Wipptal und Imst).

    Am Samstag wurde auf der neuen Karte Laterns – Gapfohl ein Cuplauf über die Mitteldistanz ausgetragen. Noch am nächsten Tag schwärmten viele vom fantastisch geeigneten Gelände und der guten Bahnlegung. Beides entsprach dem Charakter einer Mitteldistanz optimal. Dass es mitunter extrem sumpfig war, das war nicht weiter schlimm. Dass man aber am nächsten Tag beim Stadtsprint in braunbeschmiertes und –gesprenkeltes Outfit schlüpfen musste, das erzeugte selbst bei Kindern die Einstellung „Augen zu und durch!“

    Einige Tiroler trumpften stark auf! Martina Kogler, die momentan auf der Siegerwelle schwimmt …ui … das ist nun überhaupt nicht richtig ausgedrückt, sie schwimmt und fischt ja nicht, sondern läuft schnell, stark und zielstrebig die Posten an, sicher, wie Eliteathletinnen. Sie gewinnt die österreichische Wertung in der D55 Kategorie an beiden Tagen! Auch Sabine Scholl (D50) fallen die Postenschirme in Windeseile in die Arme. Am Ende winken die 2. Podestplätze. Ein richtiger Haudege im Stadtsprint ist und bleibt Johannes Wechselberger. Schon wieder ein erster Platz! Zurück meldet sich Helga Eder mit zwei gelungenen Läufen und zwei ersten Plätzen in der Kategorie D65. Hermann Knoflach besuchte „sein Ländle“; kam, sah und siegte!

    Ja, da müssen sich die Jungen eine Scheibe abschneiden. Aber auch sie sind auf dem Vormarsch. Der 4. Platz von Lena Ennemoser und der 10. Platz (österreichische Wertung!) von Lisa Ennemoser in der D14 (in der sie heuer noch zu den „Neuen“ gehören) über die Mitteldistanz sind echt super! Newcomerin Lisa Moosmann, ebenfalls D14 braucht noch ein wenig Routine, wird aber schon bald auch die Top 10 erreichen. Katharina Huter, Sebastian Florian( leider Schwierigkeiten mit dem Maßstab im Sprint!) und Vanessa Praxmarer (D/H 12) steigern sich von Rennen zu Rennen. Katharina wird sogar überraschend Dritte in der Sprintdisziplin. Maximilian Egger und Martin Kofler laufen vor allem im Sprint eine tolle Zeit. Nur ein paar Sekunden trennen Maxi von Platz drei. Martin wiederum landet im Sumpfgehege weit vorne!

    Ganz still und leise liefen Sophia Löschnig (Middle) und Melanie Huber (Sprint) jeweils auf Rang drei bei den Damen 15-18.

    Unsere Minis (Lilli Egger, Anika Florian, Maximilian Rass, Theresa Ferrari und Magdalena Rass hatten viel Freude mit der D/H 10 Bahn, die am Samstag als Smily-Frusty Lauf ausgesteckt war.

    Zwei große Ziele vor Augen hatte Celina Dabernig, nämlich den Einzug in den österreichischen Jugendkader und die Teilnahme an der Jugendeuropameisterschaft in Rumänien. Die beiden Läufe in Vorarlberg und die Langdistanz auf der Serles am Feiertag bedeuteten für sie Qualiläufe, bei denen sie erfreulich gut abschnitt. Sie zählt mit ihren 15 Jahren bereits zu den acht besten Damen-16 Eliteläuferinnen Österreichs. Auf eine Teilnahme bei der EM wird sie wohl noch ein Jahr warten müssen (es gibt nur 4 Plätze!), aber der Kader macht sich schön langsam auf ein neues Mitglied bereit.

    Gratulation an alle ! Auch an diejenigen, die weniger gut abschnitten. Das Bemühen und Durchbeißen alleine sind auch goldeswert!!!

    Auf was ich persönlich mich wieder richtig freue, das ist der nächste Tirolcup, bei dem kein Massenstrom und Tumult nervös und schwindlig machen, höchstens steile Anstiege.

  • Das "Quali-Wochenende" für die Jugend-EM, Junioren-WM und WM der Elite von 14. - 17.5. im Westen Österreichs hatte es in sich und war ein lohnender Ausflug. Am Donnerstag erfolgte der interne Selektionslauf mit dem Langdistanzbewerb auf der Serles bei Innsbruck. Lisa Pacher konnte mit einem passablen Lauf den Rückstand auf die momentan stärksten Österreicherinnen Anja, Arbter, Laura Ramstein und Anna Simkovics (Ursi Kadan ist verletzt) in Grenzen halten und konnte ihre direkte Konkurrentin Maren Herrgesell in Schach halten. Bei den 16-jährigen hatten unsere beiden EM-Kandidaten einen schlechten Tag. Sowohl Viki Knauder aber auch Anna Lueger machten in den steilen Hängen einen großen Fehler, der sehr viel Zeit kostete. Nach der Abwesenheit beim ersten Qualilauf in Adnet war der Druck natürlich relativ hoch, da noch drei gute Ergebnisse nötig waren.

    Bei den beiden Meisterschaften am Samstag (Mitteldistanz in Laterns) und am Sonntag (Sprint in Dornbirn), an denen auch die stärksten Schweizer am Start waren, gab es sehr ansprechende Ergebnisse. Lisa Pacher bestätigte ihr momentanes Niveau. Auf der Mitteldistanz etwas unter ihren Erwartungen, gab es im Sprint mit Platz 4 wieder ein achtbares Ergebnis mit vertretbarem Rückstand auf das Trio. Unsere Damen 16 Läuferinnen konnten sich diesmal besser in Szene setzen. Ganz erfreulich natürlich der Sieg im Sprint von Viki Knauder. Gute Leistungen auch vom mitgereisten H21kurz Läufer Armin Mariacher (4./5.) und von Hannes Pacher, der sich nach dem Sieg auf der Mitteldistanz beim Sprint von Johannes Wechselberger geschlagen geben musste.

    Ergebnisse Mitteldistanz

  • Wär doch lässig, wenn man alle Berichte von Landesverbänden, Verein, Läufern, etc. gesammelt auf www.oefol.at findet, á la worldofo.com oder stolv.at

  • Liebe österreichische OL-Gemeinde!

    Schon Mitte 70er Jahren habe ich, dank meines damaligen Berufes, gelernt dass es mindestens drei Arten von Kritik gibt: positive (= Lob und Anerkennung), konstruktive (= man kann was dazulernen bzw. verändern und nächstes Mal besser machen) und negative (= es war weniger gut) Kritik.

    Die 2-Tage-Veranstaltung in Vorarlberg war gut organisiert und wird von mir positiv bewertet. Beide Tage eine gute und interessante Bahnlegung, sowie eine tolle Stimmung. Einige Kleinigkeiten gibt es ja fast bei jeder Veranstaltung zu bemängeln. Das lasse ich aber hier weg, da ich lieber direkt mit Hans Georg und Mario rede.

    Seitens der Teilnehmer/-innen war aber nicht "Alles im grünen Bereich" ...

    "Und täglich grüßt das Murmeltier". Wir haben es ja schon im April 2012 beim ÖM Sprint in Riegersburg erlebt.

    Nach dem Wettkampf habe ich auf Anregung eines Teilnehmers ein paar Fotos geknipst (siehe Links weiter unten). Die Bilder (mit Markierungen für die Postenstandorte und Text) bitte anschauen. Danach kann jede/-r sich mit Selbstkritik auseinandersetzen (Routenwahl bitte analysieren!). Vielleicht gibt es wie im Jahre 2012 einige nachträgliche "Selbst-Disqualifikationen" oder sind die lieben Ranglistenpunkte doch mehr wert?

    Betroffen sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, einige Läufer/-innen die vor dem sogenannten "Überlauf" (Straßenunterquerung durch die Garage), die folgende Reihenfolge der Posten auf ihrer Bahn (betrifft mindestens 15 ÖFOL-Kategorien) gehabt haben:

    113-60, 116-60 und 117-60.

    Wer zwischen den angeführten Posten durch eine der beiden olivgrünen Bereiche gelaufen ist, sollte mindestens die "ISSOM Symboldefinition 528.1" anschauen sowie die "ÖFOL Wettlaufordnung, II.2.1 Fairplay und II.2.4.2 Verbotene Gebiete" genau lesen und beim nächsten Wettkampf umsetzen (= konstruktive Kritik).

    Links zu den Fotos:

    olc-stubai.at/2015_Dornbirn/1_Dornbirn.jpg |
    olc-stubai.at/2015_Dornbirn/2_Dornbirn.jpg |
    olc-stubai.at/2015_Dornbirn/3_Dornbirn.jpg |
    olc-stubai.at/2015_Dornbirn/4_Dornbirn.jpg |
    olc-stubai.at/2015_Dornbirn/5_Dornbirn.jpg |
    olc-stubai.at/2015_Dornbirn/6_Dornbirn.jpg

    Ich bin kein Nörgler, es geht mir nur um die Ehrlichkeit gegenüber andere Läufer/-innen.

    Mit sportlichen Grüßen vom nicht fehlerfreien "Alten Schweden",

    Bernt Johansson
    OLC Stubai

  • Goggi, danke für Deinen ausführlichen Bericht! Wann erscheint er auf der ÖFOL-Seite? :-)

    Hättest Du vielleicht auch einen schnellen Überblick, in welchen Kategorien in der dualen Gesamtwertung Österreicher unter den ersten drei waren?
    Danke.

  • Morgen Andreas!

    Wolfgang Pötsch ist nicht der Verfasser des von dir angeführten Berichts! Originalbericht findest du auf der HP von
    Laufklub Kompass Imst-Innsbruck.

    Gesamtergebnisse sind ebenso auf Anne einzusehen, wie die reinen A-Rangliste!

    hgg

  • Hallo Bernt,

    Natürlich ist jeder Läufer selbst schuld, wenn er über ein olivgrün eingezeichnetes Gebiet läuft.
    In diesem Fall handelt es sich aber meiner Meinung nach um eine "Einladung" der Bahnlegung, verbotenes Gebiet zu betreten. In Höchsttempo ist wahrscheinlich nicht wirklich herauslesbar, daß man diese Flächen nicht betreten darf und auch in Natura ist es als Privatgelände oder Blumenbeet nicht zu erkennen, weil es sich einfach um eine Wiesen-Gstett´n am Gehsteig handelt.
    Hier hätte entweder im Vorfeld die Kontrolle eingreifen und eine Änderung der Bahn fordern müssen, oder das Gebiet hätte deutlich abgegrenzt gehört (zb rotweißes Plastikbandl spannen) und/oder es hätte jemand dort stehen müssen zur Kontrolle.
    Ich kann mich noch erinnern: In Hallein hat es bei der Mixed Staffel einen kleinen, auf der Karte olivgrün eingezeichneten, Gastgarten gegeben (der aufgrund des Regens eh nicht in Betrieb war): Dort waren gleich 2 Kontrollore vor Ort...

    lg
    Schuarl

  • Die Situation ist auf der Karte interessant dargestellt: die beiden Mauern sind hellgrau gezeichnet, dürften also überquert werden, dahinter ist aber Siedlungsgebiet. Was will uns der Kartenzeichner damit eigentlich mitteilen? Dass ich auf der Mauer laufen darf?

    Mehr Kontrolleure oder idiotensichere Bahnen? Lieber mehr Postenbesatzungen! Die könnten dafür sorgen, dass sich Posten nicht während des Wettkampfes selbständig machen und von Dickichtecken auf Heckenenden und retour springen (#115) und entnervten Läufern eine Minute kosten...

    lg Much

  • Hi Much!

    Aktionsradius des springenden Postens 5 m in Sichtweite - 1 Minute .... wieso?

    hgg

  • Interessant.

    Ich bin (nicht als einziger) wegen Fehlst bei #115 nicht in der Wertung - aber nach wie vor davon überzeugt, beim richtigen Objekt gewesen zu sein. In dessen Nähe stand während meines Laufs nur #114, der sich laut routegadget auch einige Meter woanders befinden sollte. Ich war langsam genug unterwegs, um mir die Situation in Ruhe zu geben. Von hin- und herspringenden Posten wusste ich bisher nichts...

    Was ergab sich dort bei #115 konkret? Könnte das bitte jemand detaillierter schildern? Herzlichen Dank.

  • Hallo hgg,

    Leider habe ich dort wirklich über 1 Minute verloren. Kann's mir aber auch nicht ganz erklären. Ich bin rechts ums Haus herum entlang der Hecke direkt zum Postenstanort gelaufen, kein Posten. Dann 10m entfernt einen Posten gesehen, hingelaufen, falsche Nummer. Dann angestrengt Blicke auf die Karte - vielleicht ja doch irgendwo falsch abgezweigt - und 1x das Dickicht des Postenstandorts umrundet. Dann plötzlich einen Posten an der Hecke gesehen. Offensichtlich nicht der Standort den ich suchte - ich lese ja Postenbeschreibungen - aber dann doch noch gestempelt. Beim Posten ist ein Nichtläufer gestanden - vielleicht gerade erst umgesetzt? Ich und mein Zeuge haben dort jedenfalls massig Zeit verloren und die Konzentration für die Schlußrunde war auch weg. Aber egal, war trotzdem ein sehr schöner und interessanter OL und eine sehr gute, weil nicht mit unnötigen Details überladene, Karte. Ich hoffe auf eine Fortsetzung des CHAT !!! Lg Much

  • Und noch ein großes Lob für den Kartendruck! 5-Farben-Druck ist und bleibt unschlagbar in der Lesbarkeit. Lg much

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