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Mixed Sprint Staffel - bitte um Feedback!

bearbeitet September 2014 in Diskussionsforum
Heute ist in Villach die 1.Auflage dieses neuen Formates erfolgreich über die Bühne gegangen.

Nächstes Jahr wird dann die 1.ÖM in der Mixed Sprint Staffel stattfinden.
Dafür wird die bestehende Wettlaufordnung um diesen Bewerb ergänzt.
Grundsätzlich planen wir die österreichische Meisterschaft genau so wie das heutige Event (einziger Unterschied - für die ÖM gelten nur Vereinsstaffeln).

Für die Erstellung der genauen Bestimmungen interessiert mich aber natürlich auch die Meinung der Teilnehmer des heutigen Laufes.

Bitte postet also kurz eure Meinung hier im Diskussionsforum, sowohl die positiven Aspekte als auch Verbesserungsvorschläge.

Vielen Dank,

Lolli

Kommentare

  • Die Teilnahme hat wirklich Spass gemacht. Mein Kommentar hat nichts mit der Wettlaufordnung zu tun. Ein absolutes "No go" war der "Salat" im Start-/Zielbereich und das hohe Unfallrisiko, das der Veranstalter dort eingegangen ist. Es braucht eine klare Trennung zwischen Läufern und Zuschauern sowie zwischen weglaufenden und ankommenden Läufern. Am Beispiel von Villach müssen die Bahnen so angelegt sein, dass alle Läufer zwingend nach Nordost Richtung Hauptplatz losrennen. Wenn ich die Skizze auf der am Samstag verteilten und somit wohl gültigen Läuferinformation anschaue, war der Schlussteil nach dem Zuschauerposten auch anders geplant. Nicht zu denken, wenn tatsächlich alle Läufer zusätzlich den Startauslauf und den Zieleinlauf hätten kreuzen müssen. Gemäss StVO hätte Rechtsvortritt gegolten! Ich wünsche dem ASKÖ Henndorf schon jetzt viel Erfolg.
    Gruss Mario A aus V
  • Ich möchte aus Sicht eines - aus Frauenmangel verursachten - zum Zuschauen Verdammten folgendes kundtun und auch Mario Ammann Recht geben: Die Trennung Zuschauer und Läufer muß viel klarer gegeben sein. Mich hat vor allem gestört, daß der Zuschauerposten komplett ungesichert war und auch die möglichen Ablaufrouten vom Posten weg waren mit Zuschauern verstellt. Das darf bei einer Österreichischen Meisterschaft nicht passieren. Die Übergabestelle muß meiner Meinung nach auch großzügiger gestaltet werden, da es schon ziemlich eng zugegangen ist.
    Ich finde es auf jeden Fall gut, daß es nur drei Kategorien gegeben hat. So kann man auch als Nicht-OLer halbwegs den Überblick behalten, wer gerade führt. Vielleicht macht es sogar aufgrund der kurzen Wettkampfzeit (45min pro Kategorie) Sinn, die drei Kategorien nicht ineinander verflochten Starten zu lassen, sondern hintereinander? Oder wird es dann ein zu langer Wettkampftag...?

    lg
    Georg "Schuarl" Sengstschmid
  • Lieber Mario Ammann

    Als Wettkampfleiter möchte ich dir gerne direkt auf dein Posting Antwort geben.
    >...absolutes "No Go" und Salat im Start und Zielbereich
    Als Wettkampfleiter war ich direkt in diese Situationen eingebunden und habe festgestellt, dass die ankommenden und rauslaufenden Sportler sehr diszipliniert und mit großer Übersicht den Start und Zielbereich absolviert haben.

    Die anwesenden oder durchgehenden Fußgänger und Stadtbesucher hatten ebenfalls Geduld und befolgten die Anordnungen der Absperrposten, zumindest teilweise, jedoch ohne Gefahrensituationen zu produzieren.

    Mit Erschrecken musste ich jedoch feststellen, dass gerade ein Großteil der wartenden oder bereits gelaufenen Sportler mit einer Art von egoistischer Wurstigkeit und Unbekümmertheit, ohne auch nur ansatzweise auf die Situation oder die Absperrposten zu achten, ohne nach rechts oder links zuschauen genau dort im Zielbereich permanent gekreuzt haben und so viele unnötige Gefahrensituationen provoziert haben. Es sollten sich also vorallem einige viele Läufer selbst an der Nase nehmen und ihr Verhalten vielleicht nochmal durch den Kopf gehen lassen. So wurde z.B. das Absperrgitter überklettert um in den Startbereich zu gelange, hinter dem Absperrposten in den Startbereich geschwindelt usw. wie gesagt - von Teilnehmern.
    Der normale Zuschauerraum war eigentlich groß genug aber leider haben sich viele Läufer nicht sehr fair und keinesfalls diszipliniert verhalten.

    Aber ja, es hat einen Vorfall gegeben. Dieser wurde von einem Sportler mit scheinbarer falsche Routenwahl unötigerweise herausgefordert. Er kreuzte direkt im Zielbereich mit einer gewissenlosen Brutalität, ich selbst wurde von ihm gerammt, infolge stieß er mit 2 ankommenden Läufern zusammen, sodass diese stürzten. Er selbst kümmerte sich nicht darum, rappelte sich auf und lief einfach weiter ohne sich um die anderen Läufer zu kümmern.
    Ein sehr sportliches Verhalten!

    ...gültige Läuferinfo, geänderte Situation Zuschauerposten?
    Also das würde mich wirklich interessieren wie du darauf kommst. Die Skizze ist von mir, ist die aktuelle Situation und wurde genau so auch am Rathausplatz vom Team und mir aufgebaut. Vielleicht kannst du mir das nochmal genauer beschreiben warum du das so aufgefasst hast und somit die Gültigkeit der Läuferinfo anprangerst. Ich kann nicht erkennen wo ALLE Läufer aus dem Startbereich den Zielbereich hätten kreuzen müssen.
    LG aus Villach
    Klaus Wallas
  • bearbeitet September 2014
    Lieber Klaus,

    ich finde es sehr gut, dass Ihr diese "experimentelle Mixed-Sprint-Staffel" durchgeführt habt. Aus meiner Sicht war diese Veranstaltung gerade dazu da, herauszufinden, was machbar ist und wo Verbesserungspotenziale liegen.

    Wichtiges kritisches Feedback kann man nur dann erhalten, wenn man potenzielle Feedbackgeber nicht gleich durch eigene Repliken aus Veranstaltersicht verschreckt und damit vom Feedback-Geben abhält. Ich möchte daher Dich und auch andere Mitarbeiter dieser Veranstaltung bitten, mit Repliken noch mindestens etwa eine Woche zu warten, damit zuerst möglichst viel an kritischem Feedback zusammenkommt und letztlich alle davon lernen können. Ich weiß, dass Dir die Antworten darauf unter den Fingernägeln brennen werden - bitte warte aber noch ab! Je mehr zuerst an Rückmeldungen zusammenkommt, was verbessert werden kann, desto höher kann die Qualität der kommenden Mixed-Sprint-Staffelmeisterschaften ausfallen!

    Bitte fasse die (hoffentlich) geballte Ladung an kritischem Feedback keinesfalls als herbe Kritik an Deiner Veranstaltung auf und schon gar nicht persönlich. Ich habe mir die Mixed-Staffel als Zuseher am Hauptplatz gegeben und finde:
    Es war eine riesen Action!

    lG,
    Andreas
    PS: Meine eigene Schilderung folgt etwas später, sobald ich die Zeit zum Tippen dafür habe.
  • bearbeitet September 2014
    Als Zuschauer:

    Hab mir die Staffel von 2 Punkten aus angeschaut.
    Start = Ich bin auf der Mauer hoch über dem Start gesessen

    Da es 2 Möglich Routen gegeben hat ist mir aufgefallen das die Läufer die sofort links abgebogen sind sich durch die Zuschauer "durchkämpfen" mussten.
    Da sollten an und für sich alle Wege bzw. Routenwahlmöglichkeiten frei von Zuschauern sein.

    Zu einem späteren Zeitpunkt stand ich dem Ziel gegenüber an der Stiege und hab mir die Übergaben bzw. die Zieleinläufe angeschaut.

    Sehr gut war das anhand der Startnummern klar erkenntlich war wer jetzt zur Übergabe bzw. wer zum Zieleinlauf kommt.
    Durch die etwas beengte Situation auf dem Zielplatz gab es so manche schwierige Situation. Diese gingen aber zum Glück ohne gröbere Verletzungen vorbei.
    Vielleicht hätte eine etwas längere Markierung des Zieleinlaufes, mit entsprechend bewachten Übergängen so manche Situation noch etwas mehr entschärfen können.
    Die Zuschauer sollten sich manches mal auch noch etwas mehr disziplinieren und nicht auf biegen und brechen die Bahnen queren wenn Wettkämpfer im vollen Galopp ins Ziel bzw. zur Übergabe kommen. Das war manchmal grenz-wertig, ist aber glücklich abgelaufen.
    An alle Wettkämpfer:

    Wenn schon eine Übergabe vorgezeigt wird dann schaut euch diese auch an.
    Denn manche wollten pardout in den falschen Kanal reinlaufen (dort wo die Nachfolgeläufer rausgekommen sind)
    manche suchten eine "halbe Ewigkeit" nach dem Standort Ihrer Karte zum weitergeben. Kann entscheidend für Sieg oder Niederlage sein. ;-)

    Für den nächstjährigen Veranstalter:

    In der Ausschreibung schon eine Läuferbörse ankündigen.

    Könnte ich mir so Vorstellen:
    Es wird eine Tafel aufgehängt wo jeder Läufer der keine Staffel hat einen Zettel mit Namen, Klasse, und SI-Nummer anpinnt.
    Damit ist es für diese Läufer einfach eine Staffel zusammenzustellen.
    Da ja dieser Bewerb mit einem Bewerb am Vortag gekoppelt ist könnte diese "Läuferbörsetafel" auch schon am Vortag aufgestellt sein.
    Das würde das zusammenstellen einer Staffel erleichtern und auch eine Erleichterung für den Veranstalter bringen.
    Von den Kategorien würde ich vorschlagen.

    Allgemeine Klasse Dame - Herr - Herr - Dame
    Nachwuchs & Senioren 3er Staffel (jedoch mindestens 1 Dame in der Staffel)
    Staffeln mit "freien" Läufern 3er Staffel (jedoch mindestens 1 Dame in der Staffel)
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    @Traude:

    Bundesländerstaffel gibts ja schon. Also wäre für die Sprint-Mix Staffel Vereinzwang für Staats-MS bzw. Jugend Senioren.

    Was natürlich auch denkbar wäre ist diese Sprintmixstaffel auf 2 Veranstaltungen aufzuteilen.

    1x Staatsmeisterschaft
    1x Jugend & Senioren

    wobei je nach Veranstalter auch eine "Offene Kategorie" angeboten werden kann.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Zur gesamten Veranstaltung:

    Sehr spannender Wettkampf gute Organisation, Glück mit dem Wetter (gehört halt dazu), aber in manchen Punkten für den nächstjährigen Veranstalter noch ein bisschen verbesserungswürdig. Nach dem Motto: Der erste hat es schwer die nachfolgenden schon ein wenig leichter. :-)

    In diesem Sinne

    Danke Klaus und an dein ganzes Team.

    lg peter


  • Hi!

    Auch ich möchte mich bedanken für die tolle (erste!) Umsetzung einer Mixed-Sprintstaffel in Österreich! War wirklich geil :)
    Als erster hat man es immer schwer, aber alle Läuferinnen und Läufer sowie die nachfolgenden Veranstalter - vor allem wir (ASKÖ Henndorf) nächstes Jahr - sind sehr dankbar, dass ihr euch den Aufwand angetan habt!

    Das war gleich beim ersten Mal super:
    - nur 3 verschiedene Kategorien
    - übersichtliche und eindeutige Anordnung der Karten
    - Zuschauerposten nur wenige Meter entfernt
    - Übersichtlichkeit der "Arena"
    - keine Probleme bei der Zeitnehmung (e.g. lange Wartezeiten)

    Verbesserungspotenzial:
    - Damenbahnen nicht mit Herrenbahnen gabeln, also 2er und keine 4er Gabeln
    - mind. 2 SI-Stationen pro Posten, an Knotenpunkten (Zuschauerposten, letzter Posten) 4 SI-Stationen
    - den Übergabekanal verbreitern
    - Postenringerl aussparen, damit keine wichtigen Informationen verdeckt werden
    - sicherstellen, dass graue Kartensignaturen (Durchgänge) lesbar sind
    - Zieleinlauf und Startkanal ganz absperren; Durchgang nur durch ein "bewachtes" Gate möglich
    - Massenstartplatz so wählen, dass nicht schon zu Beginn eine Kreuzung mit Zieleinlauf/Startkanal erfolgt

    lg warti
  • Zuallererst: Herzlichen Dank für die tolle Veranstaltung! Es hat riesigen Spaß gemacht und war sicher auch eine tolle Werbung für den OL. (Mich haben ein paar Passanten, vermutlich Villacher, angesprochen, was da vor sich geht, als ich mit Startnummer herumstand - worauf ich natürlich bereitwillig Rede und Antwort gestanden bin.)

    Als Läufer(in) sah ich zwei problematische "Knotenpunkte":
    - Zuschauerposten: da war eine (in meinem Fall die schnellste) Route zum nächsten Posten, nämlich die Unterführung, ziemlich zugestellt mit wartenden Läufern. Hier sollte man in Zukunft auf eine Absperrung zwischen Zuschauern und möglichen Posten-Ablaufrouten achten; bei Bedarf kann man ja auch eine kurze Pflichtstrecke einbauen.
    - Übergabe: Hier war es wirklich sehr eng. Vor allem dadurch, dass alle Kategorien zugleich unterwegs und die Strecken extrem kurz (teils weit unter 10 Minuten für die Schnellen) waren - so gab es ständig viele Wechsel gleichzeitig.

    Die Trennung zwischen Zuschauern und wartenden Läufern (Läufer im Ziel zähle ich als Zuschauer) ist offenbar bei so einer schnellen Staffel noch wichtiger als gewohnt. Das ist in dieser Form beim OL in Österreich ja bisher noch kaum vorgekommen. - Also ein wichtiger Punkt für die Veranstalter-Checkliste.

    Je nach Zahl der Staffeln und räumlichen Möglichkeiten wäre unter Umständen auch an eine zeitliche Trennung der Kategorien zu denken (dann, wenn nur diese eine Veranstaltung an diesem Tag). ABER: Diese Kombination von Einzel-Sprint am Vormittag und Sprintstaffel zu Mittag finde ich ideal! Das ist sowohl für Läufer und auch Veranstalter eine gute "ökonomische" Kombination. (Organisation, Nächtigungskosten, etc. - Sogar ich 60erin mit meiner derzeit ziemlich schlechten Kondition hatte (und habe auch am Tag danach) kein Problem mit den zwei Sprints an einem Tag.


    Zu den Kategorien:

    Wenige Kategorien = sehr gut!
    Es wird trotzdem ein ziemliches Problem, genügend Staffeln zusammen zu bringen. Es gibt sehr viele Vereine, die in kaum einer Kategorie (auch bei den 3 wie dieses Jahr) überhaupt eine Staffel zusammen bringen werden. Und das ist schade. So können viele Leute überhaupt nicht laufen. Es wird sicher nicht so spannend wie gestern (es gab sehr viele gemischte Staffeln, auch wo eine Vereinsname angegeben war), die Zeitabstände werden bedeutend größer ausfallen (vor allem, wenn man wirklich auf 10 Minuten Siegerzeit pro Läufer/in geht!) und das Starterfeld bedeutend geringer.

    Deshalb folgende Vorschläge dazu zum Nachdenken:
    Variante A - Freigabe der Vereinszugehörigkeit. (Es ist davon auszugehen, dass die großen Vereine dennoch den Ehrgeiz haben, eine eigene Staffeln zu bilden.) Z.B. in der Schweiz scheint das bei Staffeln üblich zu sein.
    Variante B - die Bundesländer dürfen Staffeln zusammen stellen. Das ist in anderen Sportarten durchaus üblich, z.B. im ÖSV. (Ich war vor Jahren ein paarmal beim LL dabei - da beschicken generell die Bundesländer die Österr. Meisterschaften und nicht die Vereine direkt.)

    Natürlich wäre auch (in jedem Fall) eine 4. Kategorie "Offen" sinnvoll - für die vielen, die sonst nicht laufen können. Oder man lässt "offene" Staffeln (Vereinsmix) bei den am besten passenden Kategorien außer Konkurrenz mitstarten. (Was auch nicht ideal ist für die Übersicht.)

    Noch ein Hinweis zu den Kategorien (das ist vielleicht nicht allen bewusst):
    Das Format für die Allgemeine Klasse muss gleich sein wie bei der WM, sonst gibt's keine Staatsmeisterschaft, sondern nur eine Österreichische Meisterschaft. (Zumindest) für diese Kategorie erübrigt sich also die Diskussion ob vielleicht 1 Dame und 1 Herr je zweimal laufen sollten - es sei denn, man will bewusst auf eine Anerkennung als Staatsmeisterschaft verzichten!


    Resümee:
    Eine gelungene Premiere eines attraktiven Formats!
    Ein paar Feinabstimmungen werden natürlich noch nötig sein.

    PS zu Klaus' Bemerkung:
    Ein bisschen mehr Disziplin würde tatsächlich so manchem/r Teilnehmer/in nicht schaden. Aber das ist keine spezielles Problem dieses Bewerbs, sondern gilt ganz allgemein.
  • Der Spass war gestern sehr groß, auch wenn wir eher im hinteren Teil des Feldes gefightet haben. Voraussetzung dafür ist aber eine möglichst große Anzahl an Staffeln. Daher würde ich so wenig Kategorien wie möglich machen: 1 Allgemeine, 1 Jugend (wegen Jugendförderung), ohne Vereinszwang, das eröffnet mehr Läufern die Chance eine Staffel zu haben. Einziges Dilemma scheint der Männerüberschuss im OL zu sein. Wenn das regeltechnisch geht, würde ich auch 3 Herren+1 Dame erlauben, AK natürlich. Die Topläufer werden ohnedies eine reguläre Staffel finden. Eigene offene Staffel würde ich nicht machen, weil dann evt. viele Staffeln auf offen ausweichen.

    Die wichtigsten Punkte aus meiner subjektiven Perspektive:
    - Reihenfolge Dame - Herr - Herr - Dame finde ich ideal, weil sich das Feld dann sehr schnell in die Länge zieht, aber nicht auflöst (dadurch weniger Drängeln+Ellbogen bei den Posten als ich bei Herrenstart erwarten würde)
    - Viele faire Gabeln finde ich gut - war gestern sehr gut gelöst
    - Lauflänge war ideal für Damen und Herren
    - Übergabe: Hier braucht es mehr Personal des Veranstalters, der die Läufer richtig einordnet (wahrscheinlich 3-4 Personen). Ideal wäre natürlich eine große Leinwand, wo die Läufer beim letzten Posten sichtbar sind (ein großer Flat-TV würde es wohl auch tun). Karten so aufhängen, dass sie beim Herunterreißen in 1 Stück bleiben
    - Start-/Zielbereich muss glasklar und flächenmäßig großzügiger gelöst werden, Einlaufkanäle, Weglaufkanäle, Übergabezone, Aufwärmbereich, Zuschauerbereich, Zuschauerposten länger abgesperrt werden. Bei unserer jährlichen Laufveranstaltung (Römerlauf mit mehr als 2000 Teilnehmern) arbeiten wir mit Absperrgittern und gekennzeichneten, bewachten Übergängen. Appell an Disziplin der Teilnehmenden ist wohl zu wenig.
    - Weg zum Startposten absperren oder Start=Ziel: habe gerade festgestellt, dass ich gestern ohne den eingezeichneten Startposten zu passieren zum 1. Posten bin (gleich links/südlich an der Kirche vorbei) --> wäre ein Disqualifikationsgrund
    - Karte konsequent nach ISSOM-Norm
    - Koppeln mit anderem Lauf am selben Tag (vorzugsweise Sprint natürlich), identes Laufgebiet mit anderem Lauf sehe ich nicht als Problem.

    Fazit: die Sprint-Mix-Staffel hat enormes Potenzial nach innen (hoher Spaßfaktor) und außen (Öffentlichkeit, Medienwirksamkeit).

    ich freue mich schon auf nächstes jahr.

    LG
    Andi
  • Ich fand die Sprintstaffel sehr gelungen, v.a. wenn man bedenkt, dass es der erste Test dieses Wettkampfformats in Österreich war. Mir persönlich sind eigentlich nur positive Punkte in Erinnerung geblieben:

    - Die Bahnlegung war so gut gemacht, dass es überhaupt nicht gestört hat, dass man im Laufgebiet bereits unterwegs gewesen ist. Einer Zweifachnutzung der Karte steht also grundsätzlich nichts im Wege, finde ich. (Die Frage ist halt, wie das dann bei einer Staatsmeisterschaft ist.)
    - Auch die Gabelungen waren super angelegt – war noch richtig spannend für mich gegen Lucie :-)
    - Nachdem man schon einen Sprintwettkampf in den Beinen hatte, war es angenehm, dass die Laufzeiten relativ kurz waren. Wenn die Sprintstaffel der einzige Wettkampf des Tages ist, sollten die Laufzeiten dann aber deutlich länger sein.

    Danke für die tolle Veranstaltung, mir hat es riesigen Spaß gemacht!
  • Servus Klaus Wallas

    Hast du die Möglichkeit die Bahnen der Mix-Sprintstaffel in den Route-Gadget hochzuladen. Wäre ganz toll.

    danke lg peter
  • Thomas (tt@oefol.at) hat uns mitgeteilt es dauert leider noch etwas. Sprint und Mittel sind in der ANNE online.
    Bitte um etwas Geduld, aber es kommt. LG Klaus
  • bearbeitet September 2014
    Die Mixed-Sprint-Staffel ist finde ich eine Supersache!
    Schließe mich Andi´s Fazit an: „enormes Potenzial nach innen (hoher Spaßfaktor) und außen (Öffentlichkeit, Medienwirksamkeit)“


    2 Anregungen für die Zukunft:

    1) Nationales Wettkampfprogramm:

    Wenn geplant ist, diesen Bewerb zusätzlich zu den bestehenden ACs einzuführen, finde ich das Verhältnis Klassik OL im Wald (unsere Ursprungs- und „Königsdisziplin“) zu Sprints bzw. Staffelformaten (BL-Staffel, Staffel, Mannschaft) schon sehr Sprint/Staffel-lastig:
    Ich plädiere für Stärkung des Klassik-OL Anteils, auch im Sinne des Anfahrtszeit/Laufminuten Verhältnisses ;-)

    -> Anregung:
    - ÖM Mixed-Sprint-Staffel kommt neu dazu
    - dafür ÖM Sprint und ÖSTM Sprint (bisher an zwei Terminen) zu einem Termin zusammenlegen; der freigewordene Termin wird ein zusätzlicher Klassik-AC (im Sinne der Schweizer „Back to the Woods“-Initiative)
    - ev. Bundesländerstaffel streichen?


    2) Chancengleichheit und Verletzungsvorbeugung am Start

    Wenn es bei der Mixed-Sprint-Staffel in Zukunft nicht nur um Spaß, sondern auch um „hohe Ehren“ (ÖM-Titel) gehen soll, muss man sich etwas für Chancengleichheit am Start überlegen:
    Bei kurzen Laufzeiten, einem möglicherweise SEHR knappen Finish und vielen Staffeln (in wenigen Kategorien) dürfen am Start nicht die hinteren Reihen viele Sekunden verlieren!

    Da wir wohl keine Echtzeitmessung verwenden werden, müssen alle Startläuferinnen (oder zumindest die der ersten Staffel jedes Vereins) ohne Behinderung (durch beispielsweise 7 eng besetzte Startreihen vor ihnen) loslaufen können.
    Die Reihen sollten locker aufgestellt werden, damit dahinterstehende gegebenenfalls überholen können. Ich wurde selbst von hinten angerempelt und habe nach vorne gerempelt -> nochmals sorry, Ingrid!
    Ev. ist eine Pflichtstrecke zum Kartenstart sinnvoll?

    Jedenfalls danke für das so toll und herzlich organisierte Wochenende (und den Tipp mit dem Maibachl ;-)
  • bearbeitet September 2014
    Zuerst meine Antwort auf die Frage von Klaus:
    In den Läuferinformationen werden auf dem Übersichtsplan vom Start-/Zielgelände Bewegungen mit Pfeilen in den Farben rot und blau dargestellt. Ich habe alle diese Bewegungen den Läufern im Wettkampf zugeordnet und bin deshalb davon ausgegangen, dass die Läufer vom Zuschauerposten in Richtung Westen den Ziel- bzw. Übergabebereich auf einer Pflichtstrecke passieren und dann für die Schlussschlaufe nochmals nach Norden in den Hauptplatz einbiegen. Denn eine Kreuzung der beiden Korridore für Startauslauf und Zieleinlauf war für mich überhaupt keine Option.
    Die OL-Läufer in der Zuschauerrolle als verantwortungslos und für allfällig heikle Situationen als Schuldige zu bezeichnen, ist etwas gar einfach. Denn ausserhalb der Absperrgitter auf dem Rathausplatz wusste er nicht, was er tun durfte oder lassen sollte. Das Problem "Zuschauerposten" ist schon in anderen Beiträgen erwähnt worden. Ich möchte explizit das Startdreieck ansprechen. Das soll und darf nicht einfach dort eingezeichnet werden, wo es auf der Karte Platz hat. Ich zitiere einen Ausschnitt aus der Wettlaufordnung, Ziffer III.5.4.1 zum Thema Startplatz: "Der Startpunkt ist deutlich zu kennzeichnen. Diese Stelle ist in der Karte mit einem Dreieck einzuzeichnen und im Gelände mit einem (Start)-Postenschirm zu kennzeichnen. Der Weg vom Startbereich zum Startpunkt ist eine Pflichtstrecke, die von allen Wettkämpfern eingehalten werden muss. Erst beim Startpunkt beginnt die Orientierung. ..." Schon der Begriff "Pflichtstrecke" verlangt eine Markierung im Gelände (WO III.5.5.1). Der letzte Satz des Zitates erklärt auch, weshalb dieser Streckenabschnitt eine Pflichtstrecke ist. Auf einem befestigten Grund wie in Villach kann eine solche Pflichtstrecke nur mit weiteren Absperrgittern markiert werden.

    Ich möchte die Diskussion im Sinne von Thomas Hlosta neu aufnehmen und den Fokus auf die Kategorien richten. Das Angebot von nur 3 Kategorien betrachte ich als wenig attraktiv für die interessierten Teilnehmer. Die Mixed-Sprint-Staffel wird immerhin als Österreichische Meisterschaft durchgeführt. In Villach hatten die 16-Jährigen, die Elite und die 50-Jährigen die besten Siegeschancen. Der jüngere Nachwuchs, die "normalen" Erwachsenen und die älteren Senioren kommen sich im nächsten Jahr an dieser offiziellen Meisterschaft wohl eher als Statisten vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass "Mitmachen kommt vor dem Rang" für die grosse Mehrheit Grund genug ist, extra für diese Mixed-Staffel irgendwohin zu fahren oder noch länger am Austragungsort zu bleiben. Wie wäre es mit den Kategorien -14, -18, 19-34, 35-, 50-, 65-? Beim Sprint-OL können ohne weiteres alle Senioren-Kategorien zeitgleich und auf den gleichen Bahnen laufen. Unter Umständen empfiehlt sich eine "offene" Kategorie ohne Altersbeschränkung und vereinsübergreifend, aber ohne Meisterschaft und ohne "Siegerprämie". Es soll niemand auf bequeme Art zu grossen Ehren kommen.
    Die Mixed-Sprint-Staffel soll in allen Kategorien nach internationalen Standards durchgeführt werden. Das heisst als 4er-Staffel und im Falle einer nicht offiziell festgelegten Reihenfolge gemäss dem Modus im entsprechenden WM-Jahr.
    Sinnvoll ist die Kombination dieser Staffel mit einem Sprint-OL. So kann das Postennetz zweimal verwendet oder - wenn nötig - mit minimalem Aufwand punktuell verändert werden.
    Ich unterstütze den Grundsatz der Vereinsstaffeln. Hier machen sich die Schweizer die Sache mit der freien Zusammensetzung von Staffeln (und Teams) sehr einfach. Allerdings muss man wissen, dass in der Schweiz jedermann an OL-Veranstaltungen teilnehmen kann und eine Vereinszugehörigkeit freiwillig ist. Demzufolge kann man auch nicht festlegen, dass nur Vereinsstaffeln startberechtigt sind. Bei einer "offenen" Kategorie wie oben erwähnt sollte es aber genügen, dass alle Läufer beim OEFOL als Mitglied gemeldet sind.

    Gruss von Mario A., derzeit immer noch in Kärnten im Wanderurlaub
  • bearbeitet September 2014
    Liebe OL-Gemeinde

    Diese Diskussion wurde fast 700 mal aufgerufen und demnach wahrscheinlich auch gelesen. Es haben sich aber verhältnismäßig wenige zu Wort gemeldet.
    Traut sich die Mehrheit nicht auch einen Kommentar abzugeben?????
    Je mehr Feedback umso besser kann die nächstjährige Veranstaltung werden.
    Also nehmt eure Finger in die Hand und gebt auch ein Feedback ab.
    Jugend, Junioren gestaltet eure Zukunft bei diversen Wettkämpfen. Nur so können entsprechende Regeln erstellt werden die dann bindend sind für Veranstalter.
    Damit tragt Ihr für tolle Veranstaltungen in der Zukunft bei.

    lg peter
  • Ich bin ganz klar GEGEN eine Ausweitung der Kategorien. Jetzt schon mußten zahlreiche Herren auf eine Teilnahme verzichten, weil es einfach viel zu wenige Damen in den diversen Kategorien gibt. Bei wenigen Kategorien ist es für die Zuschauer auch halbwegs übersichtlich, wer denn jetzt gerade führt.
    Irgendwie find ich auch dieses "jeder soll etwas gewinnen", "jeder soll ein Geschenk/Medaille bekommen" entbehrlich. Schon jetzt ist es bei normalen Austria-Cup-Läufen oder Einzelmeisterschaften in einigen Kategorien sportlich absolut wertlos, jemandem für eine Medaille zu gratulieren, nur weil er fehlerfrei teilgenommen hat und aufgrund fehlender Konkurrenz trotzdem mit Riesenrückstand halt Dritte/r geworden ist. Bei einer Mixed-Staffel die Kategorien aufzufächern würde den Effekt haben, daß jede/r eine Medaille bekommt, nur weil er ohne Fehlstempel durchkommt.
    Ich finde, daß die erste Austragung der Mixed Staffel in Villach extrem gelungen war, sie war spannend und auch für den interessierten Zuschauer nicht langatmig, weil die Läufer in kurzen Zeitabständen zu der Übergabe bzw. ins Ziel gekommen sind.
    Ein paar kleine Veränderungen, die sich wahrscheinlich schon alleine durch andere örtliche Gegebenheiten automatisch ergeben, und es sollte einem zuschauertauglichen OL-Event nichts im Wege stehen!

    lg
    Schuarl
  • Weil von Peter Treml die explizite Frage an die OL Gemeinde kam: Die Mixed-Sprint-Staffel gibt mir nichts. Es ist der dritte Staffelbewerb im OL Jahreskalender und somit für mich zumindestens einer zuviel. Es interessiert mich nicht beim Sport (Schifahren, Fussball, Formel ,... aber auch Orientierungslauf) zuzusehen und ob der ungeheuer großen Anzahl an weiblichen Vereinsmitgliedern hätte ich wohl nie die Gelegenheit hier auch wirklich teilzunehmen.

    Ich möchte aber das, was Bri-e schon erwähnt hat, nochmals unterstreichen, da diese Thematik durch das Aufkommen der Mixed-Sprint-Staffel sehr aktuell ist und sich manche auch ein Aufspalten dieser Veranstaltung auf zwei Läufe vorstellen können:

    Ich kam über klassische OLs zum Sport und ich denke viele Andere auch. Ein Sprintbewerb in einer Stadt oder in einem Park ist auch eine Herausforderung und nicht einfach, aber deswegen mache ich eigentlich nicht Orientierungslauf. Ein Wald, wie wir ihn z.B. am Samstag gesehen haben ist das, was mich zum Orientierungslauf gezogen hat. Ja, diese Läufe sind nicht publikumswirksam, aber sie sind das, was Orientierungslauf im Kern ausmacht - sieht z.B. O-Ringen.

    Es gibt im Wettkampfkalender jetzt schon (zu)viele OL Sonderformen - selbst bei den ACs, abseits von Staffel, BL-Staffel und Mannschaft. Ein Beispiel dafür ist auch die ÖM Nacht. So interessant diese Form des Orientierungslaufes ist, so wenig bin ich bereit für ein bis zwei Läufe im Jahr eine Stirnlampe zu kaufen, ohne die man nicht teilnehmen kann. (Wenn es nur die Lampe wäre: die Akkus werden durch die Lagerung dazwischen auch nicht besser und die müssen beim Wettkampf genauso wie der Läufer in Topform sein. Bei mir steht ein Akkutausch an und es rechnet sich einfach nicht, weil ich sonst keine Verwendung dafür habe.). Und ohne Lampe reduziert sich die Anzahl der Wettkämpfe an diesem Wettkampfwochenende auf einen. Es ist ausrüstungstechnisch ein bisschen so als ob man einen MTBO oder Schi-OL in das AC Programm schummeln würde. ;)

    Meine Anregungen zur Gestaltung der Zukunft der Wettkämpfe:
    * Wäre es nicht möglich vielleicht den Nacht-OL Wettkampf alternativ auch am Nachmittag des Wettkampftages anzubieten? Man muss diesen Wettkampf ja nicht werten.
    * Streichung der Bundesländerstaffel - ich zumindestens mache da nur mit weil ich sonst nur wegen eines AC Laufes irgendwohin fahren würde.
    * Ein Sprint AC pro Jahr ist ausreichend - bei 15 Minuten Laufzeit stimmt das Anfahrtszeit/Laufzeit-Verhältnis nicht - auch mit einem zweiten Lauf am nächsten Tag/Tag davor.
    * Durchführung der Mixed-Staffel (so sie sein muss) immer zusammen mit einem anderen AC wenn die Laufzeiten so bleiben sollen.
    * Wieder mehr klassische Langdistanzen.

    Liebe Grüße, Sorry für die leichte Themenverfehlung

    Stephan
  • madmad
    bearbeitet September 2014
    Ich war nicht beim Sprint dabei, kann also nichts zu dem Wettkampf schreiben. Schreiben will ich was zu dem Eintrag von puchs.

    Auch ich bin zum OL gekommen, weil ich gern im Wald und in der Natur unterwegs bin. Dass es immer mehr andere Formen wie Sprints und Park-OLs etc. gibt, sah ich zuerst auch als kritisch an. Es gibt jedoch sehr viele Teilnehmer bei solchen Veranstaltungen, und damit zeigt es sich klar, dass es daran grosses Interesse gibt, auch wenn es nicht meine Lieblingsläufe sind. Ich muss ja nicht bei jedem Lauf mitmachen ;-) Solange es genug OLs im Gelände gibt, sehe ich das als Erweiterung des Spektrums an. Allerdings muss ich wie bri-e schon schrieb feststellen, dass es Wald-OLs immer seltener gibt und es immer urbaner und kürzer wird :-(

    Ad Lampe: ich habe auch lange gezögert, eine Lampe zu kaufen, seitdem ich eine habe, bin ich froh darüber und nütze sie relativ oft: Lauftraining am Abend im Winter, Nachtwanderungen und auch zum Fahrradfahren. Inzwischen kosten sie nur mehr einen Bruchteil wie noch vor 3, 4 Jahren und sind superstark und hell. Die Fähigkeiten zu orientieren sind in der Nacht noch viel mehr gefordert.

    Ad Kategorien: auch glaube, dass weniger Kategorien mehr sind. Da lassen sich viel leichter Teams zusammen stellen. Und ehrlich: Ist die Motivation zum Laufen immer nur die Chance, dass man was gewinnt? Da bin ich ganz bei schuarl.

    LG
    Martin

  • "Die Mixed-Sprint-Staffel soll ... nach internationalen Standards durchgeführt werden." Ja, bitte, unbedingt!
    Zum internationalen Standard gehört vor allem
    1. eine eindeutige Ziellinie,
    2. eine EINZIGE SI-Zielstation (wie war das doch am Samstag?),
    3. die Platzierung dieser SI-Zielstation HINTER der Ziellinie (wer war schon einmal bei O-Ringen?) und
    4. ein Zielrichter, die die Einlaufreihenfolge registriert. Wie er/sie das macht, ist sekundär (elektronisch, mit Video, durch Hinschauen, oder dadurch dass er/sie knapp einlaufende Läuferinnen nacheinander zur Zielstation lässt).
    Bei einem knappen Einlauf darf es doch nicht darauf ankommen, wer den SI-Chip schneller in die Station nudelt, womöglich noch unter Zuhilfenahme von Ellbogen oder Körpergewicht!
    Die Anpassung der österreichischen Wettlaufordnung an den internationalen Standard bei Veranstaltungen mit Massenstart ist überfällig. Die Einführung des tollen neuen Formats der Mixed-Sprint-Staffel wäre der gegebene Anlass.
  • Zu der Mixed-Sprint-Staffel:
    Klasse so wies war!
    - ein größerer bzw. geordneterer Übergabebereich
    - Zuschauerposten der zu den wartenden Läufern und zuschauern abgesperrt ist und nur von ca. 30-50 Metern Entfernung eingesehen werden kann oder gleich ein abgesperrter Durchlauf
    - keine Geschlechterübergreifenden Gabelungen und etwas längere Laufzeiten
    und der Wettkampf wäre perfekt!!

    Ich fände übrigens auch die Variante mit hintereinander gereiten Wettkämpfen sinnvoller. die Massenstarts der Kategorien ca. 40-50 Minuten versetzt anzusetzen. So bleibt es übersichtlicher wer in welcher Kategorie gerade vorne ist und es gibt weniger Tumulte bzw. Drängelei.

    Zu einigen oben genannten Punkten:

    - Mir ist es schleierhaft wie unter diesem Topic Diskussionen über die Menge an Sprint/Wald-OLs bzw. Ol-Sonderformen angestrebt werden kann - dies hat mit der Mixed Sprint Staffel nichts zu tun da:
    1. die Mixed-Sprint-Staffel keinen "Wald-OL"/Klassischen OL ersetzt sondern als zusätzlicher Lauf angeboten wird. Dies gilt übrigens auch für sämtliche anderen Team/Staffel-Bewerbe. Die Anzahl der ACs ist seit Jahren zwischen 9-11 Läufen nie mehr und auch nie weniger.
    2. Wen ein gewisser Lauf nicht interessiert oder es sinnlos findet für 15 Minuten irgendwohin zu fahren der soll bitte ein für alle mal bei diesen Läufen zu Hause bleiben und den anderen den Spaß nicht verderben!!!!!!!!!!!
    3. Ein Verhältnis von 7 Wald-OLs zu 2 Sprint-OLs ist doch wirklich nicht übermäßig auf Sprint ausgelegt!!

    - Zum Thema Vereinszwang aufheben:

    Bin ich ganz strikt dagegen und zwar aus folgenden Gründen:

    Zum einen haben wir dann ein ähnliches Problem wie bei zu vielen Kategorien und zwar weil sich die besten Athleten einer Kategorie einfach zusammentun können und sich im Extremfall zwei/drei "Unschlagbare Staffeln" ergeben und alle anderen sich die Plätze dahinter ausmachen können. Da gibt es dann nämlich sehr wohl Leute die eine Staffel in ihrem Verein haben könnten und dennoch dem Erfolg zu liebe sich mit anderen "besseren" Läufern zusammentun können. Die Vereinsinternen Partner dieser Leute bleiben dann auf der Strecke weil sie z.b. nicht so gut sind und daher nicht von anderen Staffeln angefragt werden.

    Betrachtet man die ÖSTM-Staffel-Ergebnisse so gab es 9 Vereine die zumindest 1 Herren sowie eine Damen Staffel in der Allgemeinem Klasse an den Start gebracht haben. Die Damen und Herren 40 sowie 18 Kategorien noch gar nicht eingerechnet. Von den 9 Vereinen können zumindest 5 Vereine zwei Staffeln in der Allgemeinen Klasse an den Start bringen. Mindestens drei weitere Vereine haben meines Wissens leicht die Möglichkeit eine Mixed-Sprint-Staffel zusammen zu bringen. Dies ergibt bereits ca. 17 Staffeln. Wenn die Vereine dann noch etwas aktiver werden und vereinzelt noch weitere Staffeln zusammenbringen kommen wir Gesamt auch sicherlich mehr als 20 Staffeln was in meinen Augen bereits genug ist! Zumindest in der Allgemeinen Klasse würde ich somit definitiv den Vereinszwang nicht aufheben.

    In der Jugend und Seniorenkategorie fände ich auch eine andere Lösung mit zum Beispiel zweier-Staffeln wobei jeder Athlet zweimal läuft sinnvoller als den Vereinszwang aufzuheben. So sollten sich definitiv genug Staffeln finden! Für alle weitern Staffeln kann man im zweifelsfall immer noch eine Offene Kategorie anbieten. Hier würde ich dann aber keine Vorgaben mehr machen bezüglich mindestens eine Damen usw weil sich ja sonst wieder das Problem ergibt das einige keine Staffel zusammen bringen!

    - Startaufstellung

    Bei so einem Bewerb können leider nicht alle in der ersten Reihe starten. eine etwas breitere und vor allem von den Zusehern abgetrennte Massenstartfläche mit Auslaufkorridor wäre aber durchwegs sinnvoll!


    Soviel zu dem ganzen!
    Danke an die NF Villach für das sehr gelungene und perfekt organisierte Wochenende! Da gab es wirklich nichts was in frage zu stellen war!! So gehörts gemacht!!

    Lg Schani
  • ad Sprintstaffel-Bahnen

    Warti und Schani, warum sollen die D und H-Strecken nicht die gleichen Gabelungen haben? M.E. sollte es so viele (faire) Gabelungen wie möglich geben, eine 4-er-Gabel zu Beginn mit tw. unterschiedlichen Routen wie in Villach ist bei diesem Teilnehmerfeld sicher von Vorteil.

    Ein anderes m.E. gelungenes Beispiel ist die WUOC-Sprintstaffel:
    http://www.wuoc2014.cz/maps/AMS 2014_Kromeriz-pavouk.pdf
    - lange Schlaufe:
    kontinuierlich belaufbarer Waldpark mit einigen Gewässern
    => vier 4-er-Gabeln
    => etwa gleich lange Gabelungen, tw. 2 Posten innerhalb der Gabelung
    => Gewässer für Links-Rechts-Routenwahlen genutzt
    - kurze Schlussschlaufe:
    grobes Raster von Häuserblöcken
    => ungegabelt
    - interessanterweise D und H-Strecken gleich, d.h. D längere Siegerzeit

    ad Sprints and Staffeln im Wettkampfkalender

    Von insgesamt 48 WM-Medaillen werden 18 in Wettkämpfen auf Sprintkarten sowie 30 in Staffelbewerben vergeben. Sprints und Staffeln sind für viele Nachwuchsläufer/innen leiwand und die Kombination beider Bewerbe erst recht. Mit 2 Sprints pro Saison (von etwa 10 Austria Cups) plus Sprintstaffel liegen wir m.E. genau richtig, zumal hier unser Sport, der sich sonst in den Wäldern versteckt, publikumswirksam präsentiert werden kann. Natürlich kommt es bei Sprints und Sprintstaffeln entscheidend aufs Gelände an, und das war seit einschließlich Feldkirch fast immer top.

    ad "heilige Kühe" und "alte Zöpfe" im Wettkampfkalender

    Hierzu wäre eine Umfrage unter allen ÖFOL-Mitgliedern mittels Anne interessant! Für die ÖM Nacht spricht ganz klar die anspruchsvollere Orientierungsaufgabe und die großen Staffeln in Skandinavien, an denen auch viele Jugend- und Eliteläufer aus AT teilnehmen.

    Entbehrlich im nationalen Wettkampfprogramm sind meiner Meinung:
    - BL-Staffel (passt besser in ein regionales Meisterschaftswochenende mit Ländervergleich W-NÖ-Stmk, Länderwertung evtl. in Kombination mit einem Einzellauf)
    - Ultralang (oft als 3-fach-Mitteldistanz ausgetragen, viele Läufer/innen anscheinend überfordert, wenig internationale Relevanz)
    - Mannschaftsbewerb (als ÖM m.E. unangemessen, da wenige Vorbereitungsmöglichkeiten wie Landesmeisterschaften, international bedeutungslos)

    Äußerst attraktiv wäre ein Lang-OL mit Jagdstart auf Basis eines Mittel-OL am Vortag. Wegen geringer Startabstände sollten die Jagdstartstrecken gegabelt sein. Damit man die Zuordnung Läufer-Bahn vorher festlegen kann, müssten die Karten am Start wie bei einem Staffelwechsel einzeln aufgehängt werden.

    LG Kermit

  • Lieber Schani,

    > - Mir ist es schleierhaft wie unter diesem Topic Diskussionen über die Menge an Sprint/Wald-OLs bzw. Ol-Sonderformen angestrebt werden kann -
    > dies hat mit der Mixed Sprint Staffel nichts zu tun da:

    Der Meinung kann man/kann man nicht sein. Mit dem Auftauchen neuer Wettkampfvarianten kann es zu einer Verschiebung der Verhältnisse zwischen den Wettkampftypen kommen. Insofern ist es keine komplette Themenverfehlung.

    > 1. die Mixed-Sprint-Staffel keinen "Wald-OL"/Klassischen OL ersetzt sondern als zusätzlicher Lauf angeboten wird. Dies gilt übrigens auch für sämtliche
    > anderen Team/Staffel-Bewerbe. Die Anzahl der ACs ist seit Jahren zwischen 9-11 Läufen nie mehr und auch nie weniger.

    Der Wettkampfkalender ist ziemlich voll (Keine Fuß-OLs an MTBO Wochenenden und umgekehrt ....). Ich habe keinen Einblick in den OEFOL Vorstand, aber mein Eindruck ist, dass potentiell irgendwann einmal etwas weichen muss, wenn neue Dinge dazukommen. Vielleicht täusche ich mich.

    > 2. Wen ein gewisser Lauf nicht interessiert oder es sinnlos findet für 15 Minuten irgendwohin zu fahren der soll bitte ein für
    > alle mal bei diesen Läufen zu Hause bleiben und den anderen den Spaß nicht verderben!!!!!!!!!!!

    Der Anfahrtsweg ist glaube ich für viele von uns mitausschlaggebend ob die zum Wettkampf kommen oder auch nicht. Gerade die Läufe im Westen Österreichs sind schlechter besucht, weil die Mehrzahl der Wettkämpfer im Osten zu finden ist. Insofern finde ich den Wunsch nach einer schönen "Wochenendlaufzeit" nicht unsinnig, sondern wird schon jetzt "gelebt". So auch von mir. Was eine gute "Wochenendlaufzeit" ist, ist natürlich subjektiv.

    > 3. Ein Verhältnis von 7 Wald-OLs zu 2 Sprint-OLs ist doch wirklich nicht übermäßig auf Sprint ausgelegt!!

    Die Befürchtung war - bitte entkräfte sie (vielleicht in einer PM an mich) - dass sich dieses Verhältnis durch die zusätzlichen Wettkämpfe ändert. Im Rahmen dieser Diskussion wurde ja auch angeregt, die Mixed-Sprint-Staffel in mehrere Wettkämpfe zu teilen.

    Schöne Grüße

    Stephan Puchegger

    P.S.: Ich habe auch nicht das Bedürfnis jemandem den Spass zu verderben und wüsste gar nicht wie ich das hier im Forum mit meinem Kommentar zustandbringen könnte.
  • bearbeitet September 2014
    Servus Kermit,

    bezüglich Gabeln bei der Sprint-Staffel: Du kannst/darfst Damen und Herren einfach nicht miteinander bzw. untereinander gabeln! Auch wenn eine Gabel noch so "fair" erscheint, verliert eine Dame gegenüber einem Herr Zeit. Und außerdem laufen bei einer Stafffel im Endeffekt alle Teammitglieder "alle" Posten an, also kann dir passieren - bzw. wird bei vielen Teams sehr wahrscheinlich passieren - dass genau die Damen die beiden langen Gabeln bekommen. Bei einer ÖM oder gar ÖSTM darf so etwas nicht vorkommen!

    Bei der WOC in Trento waren es 2er Gabeln, Damen und Herren getrennt. Laut Postennetz von der WUOC kannst du nicht zu 100% sagen, dass es wirklich 4er-Gabeln waren. Möglich, dass alle Damen die beiden "linken" Varianten gehabt haben und alle Herren die beiden "rechten" Varianten. Vielleicht weiß das Schani genauer?

    Anyway, Damen und Herren müssen getrennt gegabelt werden - des is amoi so! ;)

    lg warti
  • bearbeitet September 2014
    Mixed Sprint Staffel

    Der Massenstart braucht eine einheitliche Regelung. zB. dass die letzten fünf Sekunden hinuntergezählt werden oder dass es ein für alle in der Masse optisch sichtbares Signal gibt (zB. Ampel wie in der Formel1?).
    Pflichtstrecke zum Startposten (braucht es einen?) wäre einzuhalten, ggf. mit Absperrung.

    Der Übergabebereich braucht mehr Platz. Ich würde ihn anders gestalten, jedenfalls nicht im alleinigen Gegenstromprinzip mit Übergabe an einem einzigen Punkt. Die Zäune mit den Karten wurden längs angelaufen, dann wurde längs zum Übergabepunkt gelaufen, wo sich die Teilnehmer stauten und von einem Funktionäre zurückgehalten wurden.
    Ich fände eine Übergabelinie besser, an der sich mehrere OL-Begeisterte nebeneinander stellen können. Gut fand ich zB. die Übergabe bei der CISM-Staffel, wo an den Zäunen mit den Karten nicht entlanggelaufen wurde, sondern auf die Zäune zu, und wo hinter dem Zaun die nächsten warteten.
    Die Bauzäune hatten in Villach quer in die Laufstrecke hineinstehende Standbeine, einige Teilnehmer sind darüber gestolpert. Bei der Übergabe sollte es bei so wenig Platz so wenig Hindernisse wie möglich geben, weil sich dort kaum jemand auf die Bodenbeschaffenheit konzentriert.

    Wenn sich die Zielstation nach der Übergabe befindet: Einlauf-Kanäle trennen. Einen eigenen Kanal für die Schlussläuferin, ein Kanal für die Übergabe. Jeder Kanal mit eigener Zielstation. Optische Zeitnehmung auf der Ziellinie. Die Zielstation war sowohl für die Läufer, die übergeben hatten und dann gemächlich in aller Ruhe stempelten, als auch für die Schlussläufer, die im Zielsprint möglichst schnell die Zielstation anliefen. Ich würde diese beiden Personenströme trennen. Gut wäre es, so viel Platz zur Verfügung zu haben, dass auch noch der Zaunaufbau bei der Übergabe auf den Karten korrekt eingezeichnet werden könnte.
    Gut fand ich den Zielaufbau/Übergabebereich bei der CISM2014 und bei den WOC2012.

    Karten: Dafür sollte vielleicht eine andere Lösung gefunden werden. Kevin teilte mir mit, dass sie die Karten sowohl antackern als auch ankleben mussten, weil keine der beiden Einzel-Montagen verlässlich hielt. (Wie ist das bei Regenwetter und Sturm?) Dadurch waren die Karten teils unterschiedlich angetackert, manche rissen bei der Entnahme. Ich fände es besser, wenn die Karten an einem Zaun hängen, der etwas weiter von der Übergabe entfernt ist. Entweder nimmt der ankommende Läufer die Karte und übergibt diese, oder der ablaufende Läufer nimmt sich nach der Übergabe die Karte.

    ISSOM-Norm. Ich möchte daran erinnern, dass die ISSOM-Sprintkartennorm die derzeit strengste Norm darstellt. Diese Strenge ist nicht dazu da, um die Veranstalter und Kartenzeichner zu schikanieren. Sondern damit im extremen Tempo, das die Elite im Sprint läuft, die Karte lesbar ist und Entscheidungen getroffen werden können. Dazu gehören auch transparenter Bahnaufdruck und ggf. zusätzliches Ausschneiden bei Postenkreisen.

    Bahnlänge. Die Bahnlänge in Sprintbewerben bitte auf der Idealroute angeben, nicht auf der Diretissima.

    Mehr Funktionäre im Übergabebereich. Bei den Karten kann im Ernstfall viel Arbeit anfallen (Karten wieder antackern, gerissene Karten, falsch entnommene Karten, Läufer dirigieren...). Die Funktionäre hatten zwei einander entgegengesetzte Richtungen zu überblicken, etliches spielte sich mit dem Doppelbewerb im Rücken der Funktionäre ab.

    Publikumsbereiche bei Übergabe/Ziel. In der Stadt besteht im Zielbereich erhöhte Behinderungsgefahr durch Publikum. Wenn die Sprint-Staffel noch wesentlich publikumswirksamer wird (das Potenzial hat sie), sollten sich die Teilnehmer nicht erst durch Menschenmassen durchkämpfen müssen.

    lG, Andreas
  • @ Stephan

    siehe PM

    @ Kermit

    Bezüglich der Gabelungen hats da Warti eh schon erklärt. Das wär wie wenn man die Gabelungen von verschiedenen Ausgangsposten anlaufen lässt ;)
  • Ganz kurz zu den 4er Gabeln - ich glaube sehr wohl,dass faire 4er Gabeln die beste Lösung sind, um dann vielleicht 60 Läufer besser splitten zu können. Diesmal gab es eine schöne 4er Gabel am Beginn, dann wurden die Damen und Herren extra gegabelt. Also, ich bin ein Anhänger von fairen 4er Gabeln. Was Villach betrifft, möchte ich mich bei Klaus Wallas und seinem Team ganz herzlich für ihren Einsatz bedanken - wir hatten wirklich eine tolle Stimmung, die Zuschauer zählten am Start herunter - packende Rennen.... Gänsehautfeeling
  • Goggi, ich bin mir nicht sicher, ob das alleinige akustische Herunterzählen ohne Uhr unsere zahlreichen Gehörlosensportler im OL nicht ein wenig benachteiligt.
  • Herunterzählen am Start ist sowieso nicht üblich vom Startteam, wenn es die zuseher machen, kann es nicht beeinflusst werden
  • Eine "wirklich" faire Vierergabel zu beginn wäre natürlich die beste Lösung, nur was ist noch im Rahmen von "wirklich" fair?? 2, 3, 5 oder gar 10 Sekunden. Bei einem solchen Lauf wie der Sprint-Staffel wo der Unterschied zwischen Platz 1, 2, 3 oder auch dem verpassen einer Medaille auf dem 4. Platz locker unter 10 Sekunden liegen kann kann man einen Zeitverlust von lediglich 3-5 Sekunden bereits nicht mehr als fair bezeichnen. Daher unbedingt nur Geschlechterintern aufgabeln. Das muss eine eindeutige Regel sein die bei diesem Lauf definitiv nicht gebrochen werden darf!!!

    Um die Läufer trotzdem gut aufzugabeln kann man dafür z.b. eine Gabelungssystem in ein anderes Gabelungssystem einbauen. Dieses System kann dann auch durchaus von den Damen und den Herren genutzt werden muss sich aber insofern geschlechterintern wieder aufheben, dass dann je eine Dame und eine Herr die Variante A gelaufen sind und die jeweils andere Dame und der andere Herr die Variante B.
  • Ich bleibe weiterhin ein Verfechter von 4er Gabeln und werde dies auch in Zukunft durchziehen , trotz anderer Meinungen - du kannst bei den Herren auch zum Hinterfragen anfangen - ist es fair, wenn der schlechtere Herr die längere Gabel erwischt. Bis jetzt gibt es keine Mussbestimmung Geschlechterintern zu gabeln.

  • Ich find es war eine super Veranstaltung! Größtenteils stimme ich insb. Warti zu.

    Besonders betonen/hinzufügen möcht ich noch:
    - ich bin auch der Meinung dass Damen- und Herrengabeln getrennt werden sollten, um es möglichst fair zu machen
    - außerdem finde ich, dass die Laufzeiten annähernd gleich lang, und jeweils bei 12-15 Minuten liegen sollten - wie bei einem normalen Sprint halt
    - als "Knotenpunkt" mit mehreren SI-Stationen würd ich noch den 1. Posten nennen
    - evt. SI-Zielstempel vor der Kartenübergabe (-> exaktere Einzelzeiten der Läufer)

    LgH
  • Eine Staffel-WK zu organisieren stellt eine große Herausforderung dar. Die Bahnen sollen übersichtlich sein und unterschiedliche Gabeln für Schlussläufer vermieden werden. Für ein Medienevent nicht unwichtig (herumstehende Wettkämpfer wirken nicht gerade als Werbung). Neben gut überlegten Bahnen ist auch ein mit Bedacht gewähltes Zielgebiet wichtig. Sowohl für Läufer, Zuschauer wie auch für Organisatoren und den Sprecher ist ein übersichtliches Areal wünschenswert. Es reduziert Stress. Kompliment an alle die sich einer solchen Herausforderung stellen. Und, Villach hätte viele tolle Plätze gehabt.

    + Streckenlängen sollten auf der Ideallinie angegeben werden (es kommt im TV ziemlich komisch für 2,4km 13 Minuten zu brauchen)
    + Damen und Herren getrennt gabeln
    + nach Durchsicht der Liste der Startberechtigten sollten wir offen über 3er Staffel (Herr - Dame - Herr) diskutieren (auch wenn's nicht der WM entspricht)
    + Laufzeiten 10-12 Minuten
    + Kombination mit Sprint (Startzeit erster Bewerb 9:00 Uhr, zweiter Bewerb 11:45 Uhr)
    + drei Kategorien und alle hintereinander wäre in meinen Augen einen Versuch wert (11:45, 12:30, 13:15 Start 14:00 Uhr Siegerehrung)
    + Posten könnten bereits am Vormittag gesetzt sein;
    + Ziellinie, Übergabe, SI-Zielstempel
    + klare Abgrenzungen (unglaublich was sich mit 50 Absperrgitter machen lässt - Kosten inkl. Antransport 70 Euro)

    Lg Jürgen
  • bearbeitet Oktober 2014
    Mein Diskussionsbeitrag ist möglicherweise nicht dazu geeignet, nur Freunde zu gewinnen. Dabei war das doch auch eine meiner Zielsetzungen, als ich mich für den – auf jeden Fall lohnenden – Abstecher nach Villach entschied. Ich bin als Nachbar seit einigen Jahren recht stark mit dem OL in Österreich verbunden. Dazu gehören gelegentliche Starts bei nationalen Events. Ich verfolge auch die Diskussionen im Forum, weil ich dieses Gefäss grundsätzlich für wertvoll halte. Man verzeihe mir die spitze Bemerkung, dass nach meinem Geschmack generell Beiträge sehr oft wenig sachbezogen sind und einen unterschiedlich hohen Unterhaltungswert haben. Leider werden zu oft persönliche Fehden öffentlich ausgetragen und tüchtig Seitenhiebe verteilt.

    Ich erlaube mir, einige bisher veröffentlichte Aussagen kurz „anzupicken“. Da ich auf Grund der verwendeten Spitznamen die wenigsten Forumsteilnehmer kenne, habe ich keine Ahnung, wem ich dabei vielleicht auf die Füsse trete. Meine Absicht ist auch, die Diskussion endlich auf den Ursprung zurückzuführen. Ihr könnt selber nachlesen, womit Thomas Hlosta das wichtige Thema angestossen hat.

    Die Diskussion, ob der Zielstempel vor oder nach der Kartenübergabe platziert ist, ob noch ein halber Meter mehr Platz bei der Kartenwand zur Verfügung steht, ob beim Start das Publikum die Sekunden herunterzählt, ob die Gehörlosen dieses Herunterzählen hören oder nicht … ist doch alles völlig müssig. Dies und noch einiges mehr sind es nicht wert, weiter zu kommentieren.

    Für meine Begriffe war der Zielraum zweckmässig eingerichtet. Man kann nicht mehr Platz herbeizaubern, als verfügbar ist! Das war in Villach gut gelöst. Das hätte auch mit 100 Staffeln bestens funktioniert. Rücksichtnahme und Fairness der Läufer sind in jedem Fall immer auch eine wichtige Voraussetzung, dass es gelingen kann.

    Ein zentraler Punkt in der Fragestellung von Thomas Hlosta muss doch die Anzahl der Kategorien und die Aufteilung der Altersklassen sein. Warum wird die Mixed Sprint Staffel als ÖM durchgeführt, wenn nicht eine angemessene Anzahl Meister gekürt werden? „Weniger ist mehr“ ist hier ebenso verkehrt wie die Vorstellung, dieser Anlass sei vor allem für das nicht OL-kundige Publikum beste Werbung. Diese Zuschauer wird es auch in Jahren nicht in der erhofften Anzahl geben. Diese Mixed Sprint Staffel hat grundsätzlich das gleiche Potenzial wie die „normale“ Staffel. Gibt es dort Bestrebungen, an den Kategorien etwas zu ändern? Hier die Statistik der 14 Meisterschaftskategorien an der ÖSTM/ÖM Staffel 2014: 6 Kategorien mit 3-5 Staffeln; 5 Kategorien mit 6-10 Staffeln; 3 Kategorien mit mehr als 10 Staffeln. Dass nicht jeder, der ohne Fehlstempel über die Runde kommt, gleich mit einer Medaille behängt wird, zeigen die Ergebnisse von Villach. Notabene: bei jeder Sportart stehen auch an der WM jene Sportler auf dem Stockerl, welche die gestellte Aufgabe besser gelöst haben als die anderen! Und überall können bei einem Teambewerb grundsätzlich nur jene mitmachen und haben folglich eine Gewinnchance, die über Mitglieder gemäss Reglement verfügen. Lasst doch möglichst viele „Besten“ eine Medaille gewinnen! Nutzt die Chance, dass die erfolgreichen Vereine darüber in der Zeitung berichten können! Das ist Werbung für den OL-Sport! Die 17-jährige Nachwuchshoffnung möchte vielleicht später in die Fussstapfen von Ursi, Kerschi … treten. Will er/sie sich tatsächlich schon jetzt im direkten Vergleich mit ihnen messen? Generell ist der Sprint-OL auf Grund der Distanzen/Laufzeiten die beste Disziplin, wenn nötig auch in einer „höheren“ Kategorie zu starten. Ich bin darum auch überzeugt, dass sich leichter Vereinsmitglieder für eine Teilnahme begeistern lassen, wenn sie einigermassen mit ihresgleichen starten können. Und sonst seid mutig (oder fair?) und macht die Mixed Sprint Staffel zur ÖSTM für die Elite.

    Mario A aus V
  • Noch eine Idee zum Thema Übergaberaum:
    Die fairste Variante wäre es, wenn die Übergabe in eine Richtung erfolgt. D.h. der übernehmende Läufer läuft in dieselbe Richtung wie der ankommende, er läuft also "weiter" (und nicht zurück).
    Dann spielt es keine Rolle, wo an der Trennschnur der Übernehmende steht, weil der Gesamtweg für alle gleich ist. Und das Gedränge wird stark reduziert, wenn der Übergaberaum nicht allzu kurz ist.
    Falls von der Bahnanlage her nötig, kann ja vor oder nach dem Übergabebereich eine Kurve gelaufen werden.

    Das wäre auch für die gewohnte Staffel (im Wald) zu überlegen. In einigen Fällen wurde das in der Vergangenheit ja schon so gemacht.


    Und ein weiterer Kommentar ergänzend zu jenem von Mario (dem ich übrigens in den meisten Punkten beipflichte):
    Bevor man die Kategorien endgültig festlegt, wäre es sicher notwendig, am Ende der Saison die Ranglisten des Austria Cups quer durch die Kategorien genauer zu betrachten, wieviele mögliche Staffeln es in etwa geben kann.
    Maximale Anzahl = alle in der Wertung zählen; "sichere" Anzahl = nur jene zählen, die auch an beiden Sprintbewerben dabei waren.

    Es stehen punkto Kategorieneinteilung zwei Punkte im Widerspruch - hier muss ein vernünftiger Kompromiss gefunden werden:
    * Nicht jede durchgekommene Staffel soll eine Medaille bekommen, sonst sind Medaillen nichts wert.
    * Möglichst alle Teilnehmer sollen altersadäquate Konkurrenz haben (und nicht völlig irrelevante).

    Bei den Senioren wäre auch eine mögliche Variante, das Gesamtalter der Staffel zu limitieren (H45 + H75 = H 60 + H60) mit einem Mindestalter, zB 40 Jahre (wie bei der Staffel im Wald).
    Man könnte auch die Anzahl Damen/Herren offen lassen, wenn die Damen 15 Jahre "Gutschrift" bekommen. Dann wären vielleicht auch hier 4er-Staffeln möglich.
    Nachteil dabei: Die Platzierungen bei der Übergabe sagen dann vermutlich genauso wenig aus wie bei den ersten 3 Teilstrecken der Bundesländerstaffel.


  • Heute Fr 15:00 Sprintstaffel im Rahmen des Weltcupfinales bei Basel:

    http://news.worldofo.com/2014/10/03/world-cup-final-2014-all-you-need-to-know/

    Warti, toller Auftritt in Villach und Sport Plus.

    LG Kermit

  • bearbeitet Oktober 2014
    Dankeschön :) Der Beitrag war sehr, sehr sehenswert!

    lg
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