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Silent O

bearbeitet September 2014 in Diskussionsforum
@ Musik und/oder Sprecher im WKZ:

Ich weiss nicht, wie´s euch damit geht, aber ich hab die Beschallung vergangenes Wochenende überhaupt nicht vermisst.
Im Gegenteil, es war höchst angenehm und hat gut gepasst!
Danke an die Veranstalter (nicht nur dafür) :-)

Auch in Zukunft wäre ab und zu ein "Silent Austria Cup" eine nette Alternative :-)

Kommentare

  • Möchte mich anschließen. An jeden einzelnen Satz.
    War wirklich fein.

  • Na ja, ein wenig hat ein Sprecher im Ziel "Hotel zur flotten Biene" schon gefehlt!
    Ein wenig öffentliche Wahrnehmung schadet unserem Sport sicher nicht!

    hgg
  • bearbeitet September 2014
    Ich schlage vor - wir verkriechen uns vor der Öffentlichkeit, machen alles im stillen Kämmerlein, hüllen den Mantel des Schweigens über Medaillengewinner bei ÖMs, präsentieren uns als das, was wir sind - eine Randsportart, die es nicht wert ist gefördert zu werden, Publikum - falls vorhanden - soll sich selbst einen Reim aus dem machen, was vor sich geht... das bringt uns weiter...
  • bearbeitet September 2014
    Hallo

    Da ich mich in diesem Fall angesprochen fühle möcht ich auch ein wenig Senf dazugeben.
    Das Ziel war vom Wettkampfzentrum ca. 200m entfernt. Da die meisten Läufer nach dem Zieldurchlauf, etwas trinken - kurze Diskussionen, ins Wettkampfzentrum gingen habe ich die Informationen über den Stand insoweit verlautbart als die Endergebisse feststanden.
    Die Hängerangliste bafand sich auch beim Wettkampfzentrum und wurde laufend erneuert.
    Wir haben bewusst Abstand von Dauermusikbeschallung genommen.
    Wir haben uns sicherlich nicht vor der Öffentlichkeit verkrochen sondern es wurde im Vorfeld genug Werbung für unsere Veranstaltung betrieben.
    Wenn Fragen von zufällig anwesenden "Nicht-OL-Publikum" gekommen sind, wurden diese entsprechend beantwortet und bei Interesse auch OL-Karten verteilt und zu den lokalen Veranstaltungen der Naturfreunde Linz eingeladen. (pro Jahr veranstalten wir 6 Linz-Cup Läufe, 6 Fun-Cup, 2 - 3 Landesmeisterschaften)
    So manches anwesendes "Nicht-OL-Publikum hat dadurch schon mit OL begonnen und kommt auch immer wieder gerne zu unseren Veranstaltungen.
    Wir haben das in den letzten Jahren so gehalten und werden dies auch weiterhin so halten.
    Jeder Veranstalter mag dies halten wie er es für richtig hält. Ob mit oder ohne Dauerbeschallung.

    Zusätzlicher kommentar wurde ersatzlos gelöscht.

    lg peter
  • Manches Mal wäre auch ein silent (=blind?) Diskussionsforum wünschenswert ;-)
  • Lieber Wolfgang,

    ich denke um sich von einer Veranstaltung ein Bild machen zu können, sollte man vor Ort gewesen sein.

    Die "Beschallung" sehe ich auch situationsabhängig. Bei vielen Läufen halte ich persönlich eine permanente "Beschallung" mit zu viel Information, Ergebnissen, schlechtem Englisch und zu lauter Musik für überflüssig. Umgekehrt bei einem Stadt-OL. Hier bietet sich uns eine tolle Plattform, unsere Sportart vor OL-fremden Publikum professionell zu präsentieren. Und in diesem Fall gehört jedenfalls "Beschallung" dazu.

    Gut finde ich, dass der Veranstalter auch für den Fall eines schlechten Wetters Vorkehrungen getroffen hat. Und das ist mir neben guten Bahnen und schönen Wäldern definitiv wichtiger als "Beschallung".

    lg
    Jürgen

    PS: uns (4x) hat das Wochenende gut gefallen;
  • bearbeitet September 2014
    Lieber Chuck, wie du vielleicht lesen konntest - habe ich keine Veranstaltung bei der ich nicht war,angegriffen. Ich bin allgemein auf das Anfangsposting von "silent O " eingegangen. Sprecher, die Infos geben, sollten bei Austria Cups schon Standard sein, das meine Botschaft. Und das Anfangs Posting sprach mir nicht aus dem herzen, alles Gute für Euch bei der Steirischen meisterschaft. Wie du geschrieben hast, ich war an diesem Wochenende nicht dabei, mache also niemanden schlecht - war bei einer internationalen OL Veranstaltung in Tschechien mit 1000 Teilnehmern als Speaker.
  • bearbeitet September 2014
    Ich finde, man sollte wirklich unterscheiden, wo ein OL stattfindet.
    "Mitten im Wald" ist andauernde laute Musik - zwischen den sinnvollen Informationen durch einen Sprecher - sicher nicht das Gelbe vom Ei und für die Natur (besonders die Tiere) eher negativ. In der Stadt hingegen, wo es sowieso eher laut ist, kann sie Aufmerksamkeit erregen und auf den OL aufmerksam machen. (Am Land genügt alleine der "Menschenauflauf" um Passanten bzw. Anrainer neugierig zu machen.)

    PS: Es geht ja auch sachlich, wie man sieht - ohne "halblustige" Bemerkungen.

  • double speech statt silent-O

    Zuallererst möchte ich mich bei den Organisatoren der NF Villach für das tolle O-Weekend vor einer Woche bedanken; sowohl an den Dobratsch-Hängen am Samstag, als auch in der Villacher Innenstadt am Sontag, waren Karten+Bahnen so, wie man sich dies als Freizeitsportler wünscht.

    Das bereits umfassend diskutierte Thema "Silent-O" wurde am Samstag beim Middle-Event in der Villacher Alpenarena wohl um eine äußerst peinliche Facette erweitert.

    Zwei Sportveranstaltungen in einer Sportarena [ OL und Skispringen] und jede mit ihrem eigenen Sprecher (und eigener Anlage auf weniger als 100m); das kann eigentlich nur mit gegenseitiger Rücksichtsnahme sinnvoll funktionieren. Hat aber zeitweise überhaupt nicht funktioniert. Schuld soll Niemandem zugeschoben werden; aber das Sprichtwort: "Weniger, ist oft mehr", wäre wünschenswert gewesen und sagt darüber hinaus, eh schon genug aus!

    Vor allem jene OLer, die spätere Startzeiten hatten und sich zu Beginn des Laufes länger im Zielraum aufhielten, mußten leider jenen "Wettstreit der Sprecher" mitanhören. Wer sich auf der Lagerwiese vor dem WKZ aufhielt, wurde beidseitig mit unterschiedlichen Informationen beschallt.

    Der Sprecher des parallel ablaufenden Mattenspringens sagte gerade mal: Startnummer, Name, den Satz >> "Springer kommt", und danach Weite und ev. Platzierung durch und hat sich verbal nicht sonderlich in den Vordergrund gedrängt.

    Andererseits wurde man vom OL-Sprecher über Zwischenzeiten von D13-14-Läuferinnen informiert, oder daß eine Seniorenläuferin bei der Zwischenzeit um ganze 30 Sekunden schneller unterwegs sei, als ihre Konkurrentin. Und das für nur wenige OLer, die sich gerade im Zielbereich aufhielten.

    Oft genug wurde der Sprecher des Springens (internat. Mastersbewerb mit ex Skispringergrößen wie Andi Goldberger oder Martin Koch, u.s.w.) stimmlich und verbal überlagert, was bisweilen peinliche Dimensionen annahm.


    Wen wundert es, wenn die OLer - als Gäste in diesem "Nordischen Zentrum" - etwas schief angeschaut werden. Etwas "sprechermäßige" Zurücknahme und mehr Rücksicht vor dem Anderen wäre wohl sinnvoller gewesen, als "drauflos zu plärren", oder so mache respektlose, "urwitzige" Aussage zu tätigen.

    Ein Sprecher einer Sportveranstaltung kann durchaus ein positiver Werbeträger nach Außen sein und durch sein "Werk" positive Signale an die Zuhörer übermitteln, oder aber viel zunichte machen und auch das Gegenteil bewirken.

    Manch "außenstehender Sportinteressierte" hat, - an jenem Samstag - diese Art von eher aggressiver Moderation aus dem OL-Lager, nicht goutiert.


    P.S. die Sprecherleistung wäre wahrscheinlich nicht so aufgefallen, wenn nicht in der Vorwoche zu diesem OL-Event so intensiv darüber gepostet worden wäre.

    Michael
  • Lieber Michael, dein Beitrag spricht mir aus dem Herzen, danke, wolfgang
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